Die EU hat gesprochen. Und ganz sicher werden in Teheran morgen die Diskussionen losgehen, warum es doch besser sei, die Todesstrafe abzuschaffen:
EU verurteilt Hinrichtungen im Iran
STOCKHOLM: Die EU hat gegen die Hinrichtung von 20 mutmaßlichen Drogenhändlern im Iran protestiert. Die schwedischen Ratspräsidentschaft erklärte, sie verurteile die jüngst vollstreckten Todesurteile scharf. Am Samstag waren in einem Gefängnis in einem Vorort Teherans 20 Männer wegen Drogenhandels erhängt worden. Die Ratspräsidentschaft rief die iranische Führung auf, die Todesstrafe abzuschaffen und ein Moratorium für alle anstehenden Hinrichtungen zu erlassen. Die Zahl der Hinrichtungen hat im Iran in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Auf Mord, Vergewaltigung, bewaffneten Raub und Drogenhandel in größeren Mengen steht dort die Todesstrafe.
Auf Kritik am oder Beleidigung des leader.ir übrigends auch.
Ansonsten prduziert die EU die gleiche Schlagzeile, wie seit ca. 10 Jahren, die da lautet: EU berät über schärferen Kurs gegen Iran.





6. Juli 2009 um 10:29
Hier der Hinweis, dass mit dem Wort „Drogenhändler“ auch Dissidenten diffamiert werden.