Die deutsche Rechte: Mit Carl Schmitt für Allah und Ahmadinedschad

Gastbeitrag von Volker Weiß

 In der Auseinandersetzung mit der Protestbewegung gegen die Wiederwahl Mahmud Ahmadinedschadszum iranischen Präsidenten hat das Regime in Teheran Rückendeckung seitens der deutschen Rechten erhalten. Das ist wenig verwunderlich, denn die islamische Republik Iran erfreut sich dort diverser Sympathien. Sie gilt als eine gegen die Zumutungen des Westens gefeite Bastion nationaler und kultureller Souveränität. Durch die Person Ahmadinedschads ist zudem eine integrierende Führerfigur als Staatspräsident hinzugekommen, die sich als Anwalt der kleinen Leute zu inszenieren versteht. Die Macht stützt sich neben den staatlichen Organen auch auf die Gewalt der vom Wächterrat gesteuerten Milizen: Paramilitärs, Revolutionsgarden und Hisbullah.

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Veröffentlicht in Hintergrund. 2 Kommentare »

2 Antworten zu „Die deutsche Rechte: Mit Carl Schmitt für Allah und Ahmadinedschad“

  1. antifo Sagt:

    „eine integrierende Führerfigur“

    Das muß es sich um einen Schreibfehler handeln.

    Ahmadinedschad ist vielleicht intrigierend, aber nie und nimmer integrierend!

    Der Rest des Satzes stimmt, wenn das Wort ausgetauscht wird ;)

  2. antifo Sagt:

    OT: Ägyptischer Imam fordert Reziprozität im Umgang mit Christen
    http://antifo.wordpress.com/2009/07/10/agyptischer-imam-fordert-reziprozitat-im-umgang-mit-christen/

    Auch wenn das hier nur am Rande interessiert, zeigt dieses Novum doch, daß die Weltinnenpolitik des „Friedensfürsten“ langsam Wirkung zeigt. Heute hat er sich mit B16 getroffen …


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