Mit jedem Tag mehr “Normalität” im Iran wird das Regime wieder dreister.
Iranischer Ajatollah verurteilt Unterdrückung der Moslems in China
Ajatollah Makarem-Shirazi erklärte, dass die engen ökonomisch-politischen Beziehungen Chinas zum Iran und anderen islamischen Ländern keinen ausreichenden Grund dafür bieten, dass der Iran angesichts Chinas Unterdrückung der Moslems dort stillhalte. Er rief die iranische Regierung dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, um diese Unterdrückung zu beenden.
Quelle (via MEMRI): ILNA, Iran, 12. Juli 2009






13. Juli 2009 um 00:47
Liegt eine ganz andere – und viel positivere Interpretation nicht näher? Makarem-Shirazi gehört zu den Ayatollahs, die sich bereits sehr früh gegen das „Wahlergebnis“ ausgesprochen haben. Sein Statement dürfte explizit gegen die offizielle Linie des Regimes gerichtet sein, die Unruhen in China (entgegen aller „islamischen“ Solidarität) ebenfalls dem Westen in die Schuhe zu schieben. So gesehen ist es ein Protest gegen die bisherige „internationalistische“ Außenpolitik Ahmedinejads(im Sinne des „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“). Siehe die Äußerungen des iranischen Außenministers: http://www.presstv.ir/detail.aspx id=100509§ionid=351020101