Teheraner Prozesse – die Jürgen-Habermas-Verschwörung

Der Teheraner Schauprozeß gewinnt an Fahrt. Da die Gallionsfiguren wie Moussavi oder Karrubi – noch – sankrosankt sind, hält man sich weiterhin an Verwandte, Offizielle der ehemaligen Khatami-Präsidentschaft und Vertreter der Reformerparteien. Der gescheiterte Reformer Khatami selbst wird in Verbindung mit der „Verschwörung“ gebracht. Noch wichtiger: über seinen Sohn wird auch Rafsandjani unverblümt angegriffen. Ein neuer Schritt. Die Revolution droht nun offiziell ihre Kinder zu fressen. Ein krachendes Kauen wäre die  Folge. Das Ziel erscheint klar: die systeminternen Reformer sollen offiziell erledigt werden. Allerdings wären die Folgen für das System der „Islamischen Republik“ gravierend. Die Frage ist offen, ob die führenden Kräfte des Regimes so weit gehen können. Es sieht so aus, als würden sie es nun wagen. Es wird spannend werden.

Als zentrale Figur erscheint diesmal, am vierten Sitzungstag der ehemalige Geheimdienstler und nachmalige „Reformer“ Saaed Hajjarian. Hajjarian, der Anfang des Jahrtausends federführend an der Aufdeckung der sog. Kettenmorde an iranischen Intellektuellen und Oppositionellen beteiligt war und in der Folge bei einem Attentat schwer verletzt wurde, gehörte zu den Gesprächspartnern Jürgen Habermas bei dessen Iranreise 2002. Ein Umstand, der nun zum Anklagerpunkt aufgebaut worden ist. Der schwer behinderte und auf Pflege angewiesene Hajjarian, auf dessen prekären Gesundheitszustand in den letzten Wochen immer wieder von seiner Familie und der Opposition hingewiesen worden ist, hat sich nach den offiziellen Meldungen vom Schauprozeß von der Khatami-Partei Islamic Iran Participation Front - er war einer ihrer  führenden intellektuellen Köpfe – distanziert.

Eine Zusammenfassung der Anklage bei Press TV: In a follow-up to the post-election mass trials of opposition activists and protestors, Iran puts aides to former Iranian President Mohammad Khatami and top Reformist figures in the dock. Den Rest des Beitrags lesen »

Neues von der IAEA-Front

Nun glaubt man, dass der Iran den Urananreicherungsprozess nicht wie gewünscht fortführen könne, weil es an Uranerznachschub fehle. Natürlich wollen die Quellen nicht genannt werden….

VIENNA – (AP) Iran’s output of enriched uranium is stagnating even as its production capacity increases, a sign that Tehran may be running out of the ore needed to make nuclear fuel, diplomats said Tuesday.

If so, it could mean that international sanctions to slow if not stop Iran’s nuclear program are taking hold.

The diplomats — who demanded anonymity because their information was confidential — emphasized the possibility that Iran was running short of uranium oxide was only one of several possible explanations for why it had not substantially upped its production of enriched uranium since May.

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Regime untersagt Jeansverkauf

Photo: Khandaniha.eu

Iranian authorities have banned the import of China-made jeans with inscriptions holy to Islam on them.

Recently, Tehran marketplaces have been selling the jeans, which have „In the name of Allah, the merciful, the beneficent“ on the back pockets.

Quelle (via MEMRI): ISNA, Iran, 24. August 2009

Noch genügend Kohle für Terrorfinanzierung übrig!

Intelligence Report: Iran Financing Al-Qaeda in Iraq

A report submitted to Iraq’s senior leadership by the Iraqi Intelligence Service indicates the existence of three terrorist organizations or groups which carry the name of Al-Qaeda – two of which are financed by Iran.

The first organization is linked with the Al-Qods Brigade (Failaq Al-Qods) under the supervision of General Qassim Suleimani. It has recruited citizens from the provinces of Baghdad, Al-Anbar, and Mosul trained in Iran but redirected into Iraq through other Arab countries to carry out murders, kidnappings, and bombings against targets in their respective provinces.

The second organization, or group, is known as the Islamic State of Iraq, led by Abu Hamza Al-Muhajer, an Egyptian citizens with connections with the world organization of Al-Qaeda. The activities of this group have been constrained due to the strength of the first organization, and because many of its leaders have been killed or captured. The group continues to carry out assassination and bombings.

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„The Palestinians Must Not Accept Anything Less Than Israel’s Annihilation“

Three recent editorials in Iran’s major conservative dailies Kayhan and Jomhouri-e Eslami, 25. August 2009.

Three recent editorials in Iran’s major conservative dailies Kayhan and Jomhouri-e Eslami gave a detailed account of Iran’s position vis-à-vis the U.S. peace plan. It was claimed that the U.S. and Israel are trying to force on the Palestinians a plan that safeguards their own interests and perpetuates Palestinian inferiority, by activating the U.S.’s and Israel’s proxies in the region – that is, Egyptian President Hosni Mubarak and other Arabs from the „conciliation camp.“ Jomhouri-e Eslami called on the Palestinians to reinforce their resistance front and to reject anything less than Israel’s annihilation, calling it „a goal within reach.“
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„Ich glaube, dass es oft einen engen Zusammenhang zwischen der Außen- und Innenpolitik gibt“

Grosse Worte und Weisheiten:

Schauen Sie, die Außen- und Innenpolitik von Ländern hängen oft sehr stark zusammen. Das gilt auch für die iranische Außen- und Innenpolitik, wo manchmal Leute Außenpolitik der USA oder Israel kritisieren, weil sie damit innenpolitische Absichten haben. das gilt auch für die deutsche Außen- und Innenpolitik. Ich glaube, dass es oft einen engen Zusammenhang zwischen der Außen- und Innenpolitik gibt.Stellen Sie sich vor, wenn der amerikanische Präsident die Beziehungen zum Iran verbessert, dann wird er in der amerikanischen Innenpolitik von konservativen Leuten oder von Leuten aus der früheren Bush-Regierung kritisiert werden. Das ist in Ordnung, aber das ist ein Risiko für den Präsidenten in der Innenpolitik, wo er genug Schwierigkeiten mit der Gesundheitsreform, mit der Wirtschaftskrise hat. Und dieses Risiko wegen einer anderen Iran-Politik in den USA Öffentlichkeit kritisiert zu werden, wird er natürlich nur eingehen, wenn er das Gefühl hat, dieses Risiko lohnt sich. Und bei der gegenwärtigen Situation im Iran selber, da wäre tatsächlich die Kritik in Washington und in New York an einer solchen Zusammenarbeit viel, viel größer als wenn diese Situation im Iran nicht wäre.

Wer diese und viele andere, aehnlich wohl durchdachte – und formulierte Gedanken, etwa zur Israelobby in den USA und dem Krieg in Afghanistan, von sich gegeben hat? Na, der Jochen Hippler war’s, einer der ganz grossen und seit Jahren hell leuchtenden Sterne am Himmel der deutschen Islam- und Nahostexperten. Und wo? Natuerlich im deutschen Programm des iranischen Radios Irib, nachzulesen auf den Seiten der unermuedlichen Friedenkaempfer von CASMII.

Revolutionaerer Gaensefuesschenjournalismus

Erinnern Sie sich doch an die beruehmten Gaensefuesschen vor und hinter der DDR in der Bildzeitung? Heute hat linker, gegen die Mainstreammedien gerichteter Journalismus, sie geerbt.

Hier die Originalmeldung von AP:

Iranischer Reformer legt in Massenprozess Geständnis ab
Vor dem Revolutionsgericht in Teheran sind am Dienstag die umstrittenen Massenprozesse gegen Dutzende iranische Oppositionelle fortgesetzt worden. Einer der prominentesten reformorientierten Aktivisten legte ein umfassendes Geständnis ab.

Und hier die Meldung in der JW:

Iran: »Reformer« legt Geständnis ab
Vor dem Revolutionsgericht in Teheran sind am Dienstag die Massenprozesse gegen Dutzende Oppositionelle fortgesetzt worden. Einer der prominentesten »reformorientierten Aktivisten« legte dabei ein umfassendes Geständnis ab.

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Internal problems won’t stop Tehran from stirring up trouble abroad

Mohamad Bazzi zeigt im Wall Street Journal auf, dass der Iran den Hoffnungen der Appeaser und unverbesserlichen Optimisten zum Trotz international weiterhin gewohnt agressiv auftritt und auftreten wird. Und zwar nicht trotz, sondern wegen der inneren Spannungen:

Shortly after the rigged election and popular uprising in Iran, a seductive conventional wisdom emerged in Western policy-making circles: The Iranian regime, if it survived, would be significantly weakened by internal problems and would abandon its regional ambitions. Tehran’s influence in the Middle East will diminish as the hardline regime scrambles to ensure its own survival.

This is wishful thinking. The best way Iran’s clerical hierarchy and military apparatus can shore up their Islamic and populist credentials, and maintain their grip on power, is to engage in more adventurism abroad.

This will further polarize the Middle East between the so-called axis of resistance (led by Iran and its allies Syria, Hezbollah and Hamas) and the axis of accommodation (Sunni Arab states allied with the U.S.). The leaders of the axis of resistance rarely miss an opportunity to portray themselves as the true defenders of the Palestinian cause, who reflect the popular will of millions of Muslims chafing under regimes that „sold out“ to the United States. And having spent decades nurturing its allies in Lebanon, Iraq, Syria and, more recently, in the Palestinian territories, Tehran will be loath to allow these alliances to wither.

Within Iran, the regime has chosen repression over accommodation to the opposition. It is unlikely that the ruling clique can win back its legitimacy at home, but it will try to burnish its populist credentials abroad. Otherwise, the entire facade of an axis of resistance will crumble. [Weiterlesen...]

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Ahmadinezhad’s Cabinet: Loyalists and Radicals

Mehdi Khalaji vom Washington Institute for Near East Policy über Ahmadinedschads Kabinett:

On August 19, Iranian president Mahmoud Ahmadinezhad submitted his list of cabinet nominees to the Majlis (Iran’s parliament). The president’s choice of individuals clearly shows his preference for loyalty over efficiency, as he fired every minister who, while strongly supportive of him on most issues, opposed him recently on his controversial decision to appoint a family relative as first vice president. Ahmadinezhad’s drive to install loyalists involves placing members of the military and intelligence community in the cabinet, as well as in other important government position. Despite the president’s positioning, Iran’s top leader, Ayatollah Ali Khamenei, remains in firm control of the country’s vital ministries. [Weiterlesen]

„All kinds of apocalyptic scenarios“

Dore Gold im Interview:

Gold emphasized how important it is for the West to understand and combat the threat before the Iranians finish developing nuclear weapons.

„Iran will become far more aggressive in the months ahead to divert attention from its domestic difficulties. This is the greatest supporter of international islamic terror worldwide, a country whose leadership believes in all kinds of apocalyptic scenarios of the end of days and talks about it all the time. These guys are about to get nuclear weapons. It’s extremely important that the West firmly prevent this from happening. The amount of chaos that will go on around the world will be hard to imagine.“

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Ein Stellvertreterkrieg eskaliert

Laut Debka File tobt im Jemen ein blutiger Stellvertreterkrieg:

The latest paroxysm of Yemen’s five-year war with the rebel Houthis has left more than 2,000 dead in less than a month and up to 150,000 homeless. Yemeni government troops are battling around 15,000 Iranian-armed and trained Houthi rebels dug into the northern Sadaa mountains on the Saudi Arabian border. Saudi air force bombers are pounding the rebels and the Egyptian air force and navy are ferrying ammunition to the Yemen army with US encouragement and funding.

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Schauprozesse gehen weiter

Iran on Tuesday resumed the mass trial of opposition activists and protesters charged with rioting and plotting to topple the ruling Islamic system through a „velvet revolution“ following the country’s disputed presidential election.

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Iranian Website: Saudi Arabia Helping Jundallah, Behind Iraq Bombings

Über die Verfolgung der sunnitischen Belutschen hatten wir hier schon berichtet.

The Iranian website Jahan News, which is close to Iranian intelligence, stated that the Sunni-Baluchi opposition organization Jundallah leader Abdolmalek Rigi is to open a school in Pakistan for training suicide terrorists.

According to the website, these terrorists will act under religious cover and will be funded by the Saudi Embassy in Pakistan and by the Pakistani government.

It added that the school will recruit young unemployed people and drug addicts from southeastern Iran (Baluchistan region).

Hassan Hanizadeh, editor of the conservative Iranian news agency Mehr, stated that Saudi Arabia is behind the recent terror operations in Iraq, together with the U.S., Arab countries, and the Ba’th party in Iraq.

Quelle (via MEMRI): Jahan News, Iran, 20. August 2009; Mehr, Iran, 11. August 2009

Executed But Not Forgotten: Iran’s Farrokhroo Parsay

npr.org – Liane Hansen interviews Mahnaz Afkhami, a former Minister of State for Women’s Affairs in Iran, about Farrokhroo Parsay (Abbildung). Parsay was the minster of education from 1968 to 1977 and was executed after the revolution for corruption. Parsay was one of Iran’s most important advocates for women’s rights.

LIANE HANSEN, host:

Iranian President Mahmoud Ahmadinejad announced his nominations for cabinet ministers last week. Included in his choices are three women. If confirmed, they would follow only two other women in Iran’s history in cabinet-level posts.

The first was Farrokhroo Parsay, a minister of education who was executed on charges of corruption after the 1979 Islamic Revolution. But she was more than a cabinet minister. She was one of Iran’s most important advocates for women’s rights.

The only other woman named to a cabinet post in Iran is Mahnaz Afkhami. She was in charge of Women’s Affairs in Iran before the revolution. She’s now a leading proponent of women’s rights in the Islamic world. She lives in Bethesda, Maryland and she joins us. Welcome to the show.

Man kann sich das Interview auch anhören.

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Einmischung

Wann hoert Aegypten endlich auf, sich in die inneren Angelegenheiten Irans und seiner Verbuendeten einzumischen?

Beeindruckend

Gibt man auf der Presse-Seite von Attac das Suchwort Iran ein, kommen ganze drei Ergebnisse:

  • 10.07.09 Aufbruch! Mit Wissen, Witz und Widerstand: Attac-Sommerakademie/Hunderte Globalisierungskritiker vom 4. bis 9. August in Karlsruhe mehr
  • 29.06.09 Spiegel-online-Artikel „Deutsche Linke und Iran“ höchst unseriös /Attac unterstützt emanzipatorische Bewegungen weltweitmehr
  • 12.05.06 „Krieg ist keine Lösung!“/Gemeinsame Erklärung von Attac, Campact, DFG-VK, IPPNW und Netzwerk Friedenskooperative
  •  So sieht die Linke aus, die der Pedram Shahyar gegen Antiimps und Neocons in Stellung brigt. Und auf der Seite der AG Globalisierung und Krieg beschaeftigt man sich seit dem 3. Juli  auch lieber wieder mit Israel und anderen wichtigeren globalisierungskritischen Themen.

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    A Big Prison: Iran, Part 1

    A documentation about the situation in Iranian prisons – especially Evin, execution of political prisoners and the ignorance of Western politic documentation.

    Bewerber gesucht!

    Iranian lawmakers voted overwhelmingly on Sunday for a bill creating a $20 million fund intended in part to expose human rights violations by the United States, the ILNA news agency reported.

    Neben CASMII fielen mir das spontan eine ganze Menge NGOs und Zeitungsprojekte ein, die dringend Antraege stellen sollten, da ihre jetzige Arbeit sich schon  zu 100% mit den Zielen dieses Fonds deckt.

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    Die Wiederkehr des Immergleichen

    Zeitschleife. Das man-weiss-nicht-mehr-wievielste Ultimatum gegen den Iran laeuft wieder einmal aus, ohne dass irgend etwas Signifikantes geschieht. Wie in solchen Faellen bislang immer kommen lediglich grossmaeulige Erklaerungen aus Teheran, schliesslich weiss man aus Erfahrung, dass solchen Ultimaten in der Regel nur neue Verhandlungsabgebote und weitere lendenlahme Unltimaten zu folgen pflegen:

    Der Iran hat die internationale Gemeinschaft aufgefordert, im Atomstreit ihre Position zu überdenken. „Die Vergangenheit hat die Belanglosigkeit von Sanktionen bereits gezeigt. Sie halten uns nicht davon ab, die uns zustehenden Rechte zu verteidigen“, sagte Außenamtssprecher Hassan Ghaschghawi. Jetzt sei der „richtige Zeitpunkt“ für die Sechsergruppe aus Deutschland, den USA, Großbritannien, Frankreich, Russland und China, ihre Iran-Politik auf den Prüfstand zu stellen. Statt sich dem Iran entgegenzustellen, sollten sie den Dialog suchen.

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    Argentinien lässt nicht locker

    Angesichts der unglaublichen Dreistigkeit der iranischen Führung fast schon erstaunlich, dass Argentinien so beharrlich ist: Ahmadinejad hatte den geschäftsführenden argentinischen Gesandten in Teheran zum „Rapport“ einbestellen lassen, um ihm seinen Protest über die Einmischung in Innere Angelegenheiten (Ahmad Vahidi) des Iran mitzuteilen.

    BUENOS AIRES (AFP) – Iran’s newly nominated defense minister „should be arrested“ for his alleged role in a 1994 Buenos Aires bombing that killed 85 people, Argentina’s top minister Anibal Fernandez said Monday.

    The „red notice“ on Ahmad Vahidi approved in 2007 by Interpol’s general assembly makes his arrest „mandatory in any country,“ Cabinet Chief Fernandez told reporters.

    Fernandez was reacting to Iran’s earlier summoning of Argentina’s charge d’affaires to protest criticism of the man wanted by Buenos Aires in connection with the Jewish community center bombing that killed 85 people and wounded 300.

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    Backpfeife für El-Baradei

    Israel hat sehr berechtigte Gründe dafür, warum es El-Baradei, dem im Spätherbst aus dem IAEA-Amt scheidenden Mullah- und Larijani-Freund zum wiederholten Mal Nachlässigkeit bei der Erfüllung seiner Aufgaben attestiert.

    Israel slams UN atomic agency chief anew over Iran

    JERUSALEM (AFP) – Israel on Monday accused the outgoing head of the UN nuclear weapons watchdog Mohamed El-Baradei of „dereliction of duty„, claiming he deliberately withheld incriminating information on Iran’s nuclear drive.

    El-Baradei „has been quite negligent in revealing all the difficulties that the monitors have in Iran and also in not exposing the full picture of the deception and acceleration of (its) illegal military nuclear activities,“ the official told AFP on condition of anonymity.

    „There is here a dereliction of duty against the mandate“ of the head of the International Atomic Energy Agency, he said. „His attitude has always been… quite duplicitous during his entire tenure.“

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    Clemens Heni: How to deny the Iranian Threat?

    Dr. Clemens Heni, Post-Doctoral Researcher, The Yale Initiative for the Interdisciplinary Study of Antisemitism (YIISA), YALE University

    The Berlin Center is again organizing a troubling and controversial conference/summer school on antisemitism. It equates homophobia with anti-Semitism, and, much worse, it is in denial if it comes to Islamic anti-Semitism in general and the Iranian threat in particular.  The German center does not even pretend to deal with the biggest threat to world peace and Israel’ s very existence: the horrible scenario if Iran goes nuclear.

    The Berlin Center for Research on Antisemitism (ZfA), headed by Prof. Wolfgang Benz, is organizing a “summer university on anti-Semitism” early in September this year. What can we expect some 9 months after the controversial conference last December, when the Center equated “Islamophobia” and anti-Semitism? Did the Center change its approach to anti-Semitism?

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    Honestly Concerned: Meldungen und Artikel zum Iran aus den letzten Tagen (Stand: 24.8.09)

    Meldungen, Berichte und Kommentare der vergangenen Tage zum Thema Iran aus der Mailingliste von Honestly Concerned:

    http://www.honestlyconcerned.info/bin/articles.cgi?ID=IR73209&Category=ir&Subcategory=18

    Kinotipp: Ein Augenblick Freiheit

    Arash T. Riahi wurde hier schon für seine klaren Worte zur Diktatur in Iran gelobt. Er ist auch der Regisseur eines beeindruckenden und mehrfach ausgezeichneten Films, der seit dem 13. August in den deutschen Kinos zu sehen ist. Erzählt werden die Geschichten mehrerer iranischer Flüchtlinge, die versuchen von der Türkei aus nach Westeuropa zu fliehen. Sie alle sind von der Sehnsucht nach Freiheit und dem Wunsch auf ein menschenwürdiges Leben getrieben. In diesem Interview erläutert Riahi die Entstehungsgeschichte und den Hintergrund von „Ein Augenblick Freiheit“. Sehr empfehlenswert.

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    Es kracht im Gebaelk

    Affront für den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad: Der Oberste Richter Sadek Laridschani hat den entlassenen Geheimdienstminister Gholem Mohseni Edschehi zum Generalstaatsanwalt ernannt. Das berichtete das iranische Fernsehen am Montag. Der neue hohe Posten für Edschehi wurde von Beobachtern als neue Entwicklung in einem Machtkampf innerhalb des ultrakonservativen Lagers gesehen. (Quelle)

    Man sollte es sich in Staaten wie dem Iran einfach nicht mit seinem Geheimdienstminister verscherzen. Die wissen einfach zu viel. Will man sie loswerden, sollte man in Saddams Fussstapfen treten: da fielen in solchen Faellen die Hubschrauber der Betreffenden einfach mysterioes vom Himmel.

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