Podcast: Matthias Küntzel über den Iran und die Rolle Deutschlands

Bei der Nordhessischen Neuen Zeitung gibt es einen Audio-Mitschnitt eines von Matthias Küntzel gehaltenen Vortrags zum Thema “Friedlich in die Katastrophe? Der Iran im Nahen Osten und die Rolle Deutschlands”:

Mitschnitt eines Vortrags von Dr. Matthias Küntzel (29. Oktober 2009, Kassel): Iranische Regierungsvertreter haben in verschiedenen Zusammenhängen und zu verschiedenen Anlässen den Holocaust geleugnet. Gleichzeitig wird Israel als Fremdkörper und Hauptfeind bezeichnet und es gibt es verschiedene Äußerungen, die Israel mit der Zerstörung drohen. Die Atomrüstung des Irans ist daher weniger eine Bedrohung Europas sondern vielmehr eine Israels. Berlin ist als wichtiger Handelspartner und bevorzugter Ansprechpartner des Iran in dieser Auseinandersetzung besonders exponiert. Die besonderen Beziehungen zwischen Teheran und Berlin sind auch historisch bedingt. Gibt es eine historische Kontinuität von der »Achse der Arier« während des Dritten Reichs, der Freundschaft zwischen Westdeutschland und dem Schah bis hin zum aktuellen deutsch-iranischem Verhältnis? [Anhören]

Täglich ein bisschen mehr durchgeknallt

Also irgendwie knallen die schon täglich ein bisschen mehr durch, die Herren da in Teheran:

Saturday, president Mahmoud Ahmadinejad issued a veiled warning: “We hope the negotiations continue and evil powers don’t indulge in mischief because the Zionist regime and other domineering powers are unhappy with the talks,” he said in an Iranian state TV interview: “Today, Westerners know that without engaging Iran, they cannot rule the world, because Iran… rules world public opinion.”

Veröffentlicht in Hintergrund. Leave a Comment »

Gasversorgung: Alt-Bundeskanzler Schröder hat doch geschafft!

Iran verhandelt über Beteiligung an Nabucco-Pipeline

SPONDie Nabucco-Pipeline soll die EU mit Gas aus Asien versorgen und die europäischen Staaten unabhängiger von Russland machen – jetzt drängt Iran auf eine Beteiligung an dem milliardenschweren Projekt. Einem Bericht zufolge verhandelt der Golfstaat mit mehreren europäischen Firmen.

Mehr hier…

Mahmud Vahidnia:Nach harter Kritik an Führer verschollen!

Brave student defies the “Supreme Leader” of Iran

A brave Iranian student has openly criticised the Supreme Leader of the Islamic Republic, Ayatollah Ali Khamenei during a formal annual meeting held between the leader and various intellectuals and academic figures on Wednesday.

Den Rest des Beitrags lesen »

Wahied Wahdat-Hagh: Irans Wirtschaft baut ab

Sehr interessanter Beitrag von Wahdat-Hagh zu den Konsequenzen von Ahmadinedschads Wirtschaftspolitik. Wie so oft bei Meldungen aus dem Iran liegen Tragik

Den einheimischen Unternehmern fehle das Kapital. Die Mittelschicht bröckelt. Die Wirtschaft wird immer mehr von den Revolutionsgardisten kontrolliert, bekommt einen militärischen Charakter und ähnelt der Kriegswirtschaft.

und Komödie

Der Direktor der iranischen Tabakindustrie gab zu, dass schon längst ein Vertrag mit Marlboro, die der Unternehmensgruppe von Phillip Morris angehört, unterschrieben worden wäre, wenn der Verdacht nicht existierte, dass Phillip Morris mit „Zionisten“ zusammenarbeite.

nahe beieinander.

Veröffentlicht in News. Schlagwörter: , . Leave a Comment »

“The Qom enrichment facility is not Iran’s only hidden nuclear plant”

 Four International Atomic Energy Agency inspectors were due in Tehran Sunday, Oct. 25 for their prearranged visit to the newly-discovered uranium enrichment facility near Qom. Aside from that inspection, not much else is left of the Obama administration’s pursuit of engagement on Iran’s nuclear program. Saturday, Majlis Speaker Ali Larijani threw out IAEA Director Mohamad ElBaradei’s overseas enrichment plan the day after it was hailed by the big powers. ´

More…

Veröffentlicht in Hintergrund. Leave a Comment »

Martin Luther und Mullahs!

Die folgende Ankündigung „Deutsch-Iranische Lehrerkonferenz im November 2009“ von Diakonie in Berlin u.a. mit dem iranischen Botschafter Alireza Sheikh Attar erinnert mich irgendwie entfernt an etwas:

An obsessiver Kampf von Martin Luther gegen die Juden. Er war der, der 1543 in seinem wohl schlimmsten Pamphlet „von den Juden und ihren Lügen“ schrieb: Man solle „die Synagogen verbrennen und die Juden aus ihren Häuser treiben.“ Was in der Tat auch geschah…

Nun möchte ich gerne erfahren;

  1. was die neue Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Margot Käßmann zum Martin Luthers Pamphlet und zur Mullahs Obsession gegen Israel meint?
  2. was sollen Lehrer und Wissenschaftler nach dieser Konferenz mit nach Hause nehmen? Martin Luthers Lehre oder Mullahs Lehre?
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 49 Followern an