Im Verhältnis zu seiner Bevölkerungszahl steht der Iran weltweit an der Spitze jener Staaten, die Todesurteile verhängen und vollstrecken. So sieht es die Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi, die sich vor allem für das Leben minderjähriger Delinquenten einsetzt. In absoluten Zahlen liegt laut Amnesty International (AI) in dieser traurigen Bilanz nur China vor dem Iran.
Nach der brutalen Unterdrückung der Proteste gegen die Wahlergebnisse im Sommer verliert die Regierung von Mahmud Ahmadinedschad an Rückhalt. Sie reagiert darauf mit einer beispiellosen Welle von Unterdrückung und Einschüchterung, wie Ebadi, Oppositionsgruppen und Menschenrechtsorganisationen berichten. Dazu passt die jüngste Meldung der iranischen Staatsmedien: Wegen ihrer Teilnahme an Wahl-Protesten wurden in Teheran fünf Menschen zum Tode verurteilt. Weitere 81 Angeklagte erhielten Haftstrafen zwischen sechs Monaten und 15 Jahren. Die Verurteilten können in Berufung gehen, versichert Irans Justiz. Im Oktober waren drei Demonstranten zum Tode verurteilt worden.
Nach der brutalen Unterdrückung der Proteste gegen die Wahlergebnisse im Sommer verliert die Regierung von Mahmud Ahmadinedschad an Rückhalt. Sie reagiert darauf mit einer beispiellosen Welle von Unterdrückung und Einschüchterung, wie Ebadi, Oppositionsgruppen und Menschenrechtsorganisationen berichten. Dazu passt die jüngste Meldung der iranischen Staatsmedien: Wegen ihrer Teilnahme an Wahl-Protesten wurden in Teheran fünf Menschen zum Tode verurteilt. Weitere 81 Angeklagte erhielten Haftstrafen zwischen sechs Monaten und 15 Jahren. Die Verurteilten können in Berufung gehen, versichert Irans Justiz. Im Oktober waren drei Demonstranten zum Tode verurteilt worden.




