Die Junge Welt, so kurz vor Jahresende, mit einem Abgesang auf die islamische Republik und Mahmoud Ahmedinejad. Dabei hatten sie ihm und der „Islamischen Republik“ doch bislang durch dick und dünn die Treue gehalten. Wenn schon der Werner Pirker für das Regime in Teheran keine Zukunft mehr sieht, dann sieht’s wahrhaft düster aus:
Es ist das westliche Gesellschaftsmodell, das den Demonstrierenden von Teheran vorschwebt. Entsprechend groß sind die Erwartungen des Westens an diese »Demokratiebewegung«. Ein Sieg der »grünen Revolution« würde das iranische Vormachtstreben in der Region zwar nicht beenden, wohl aber dessen antiimperialistische Orientierung.
Ahmadinedschad und die Seinen werden ihren Sturz auf Dauer nicht verhindern können. Die Islamische Revolution, die alle bildungsmäßigen Voraussetzungen für den Durchbruch in die Moderne geschaffen hat, wird an ihrer eigenen kulturellen Rückständigkeit zugrunde gehen.






