Norman Paech hat Zeit, da er jetzt ja nicht mehr im Bundestag sitzt, und diese Zeit nutzt er auch, um sich aber sowas von Gedanken zu machen, warum ein atomar bewaffneter Iran eigentlich ‘ne prima Sache ist, für Israel ganz besonders:
Atomwaffen würden zweifellos die politische und militärische Vormachtstellung Irans in der Region stärken und seine politische Erpreßbarkeit vermindern. (…) Das ohnehin kriegsträchtige Gleichgewicht in der Region müßte vollkommen neu definiert werden und die USA von ihrer Brzezinski-Strategie des »Greater Middle East« abrücken. Israel wäre die Möglichkeit der militärischen Drohung genommen, was seine Existenz eher sicherer als unsicherer macht.
Denn Kriegsdrohungen gehen derzeit allein von Israel aus. Dies zu betonen ist notwendig, weil die hiesigen Medien Ahmadinedschads irrsinnige Leugnung des Holocaust und seine immer wieder falsch übersetzte Prophezeiung von Israels Untergang als Kriegsansage interpretieren.
Überhaupt auch für den Weltfrieden und die weltweite Abrüstung wär das eigentlich ganz gut:
Und vielleicht gibt erst eine Atommacht Iran den Anstoß dafür, daß die neue Abrüstungsrhetorik sich wirklich in substantielle Aktivitäten umsetzt, die Menschheit von dieser Geißel zu befreien.





2. März 2010 um 11:28
Frei nach Jack Nicholson in “Besser geht’s nicht”:
Frage: “Wie schaffen Sie es, zu Ihren “treffenden” Analysen zur Lage im Nahen Osten zu kommen?”
Norman Paech: ” Ganz einfach, ich schalte meinen Verstand und Zurechnungsfähigkeit aus und berate mich mit Experten wie Uri, Jürgen und Richard.”
2. März 2010 um 15:45
zur Faschings/Karnevals-zeit fand auch in Innsbruck ein “Expertentreffen” statt:
http://aron2201sperber.wordpress.com/2010/02/20/innsbrucker-expertentum/
Gegen einen nuklear gerüsteten Iran gibt es für den israelischen Experten Reuven Pedatzur nur ein Rezept: “Ein Gleichgewicht des Schreckens.” Gegenseitige Abschreckung sei die einzige Möglichkeit, um im Nahen Osten für Stabilität zu sorgen, sagte der Professor der Universität Tel Aviv und Ha’aretz-Journalist am Freitag an der Diplomatischen Akademie – umso mehr nach den jüngsten IAEO-Erkenntnissen zum Iran. Eine Bedingung: keine israelische Raketenabwehr. “Wenn die Raketenabwehr eine Medizin ist, wird sie uns umbringen.”
2. März 2010 um 21:02
Ob sie Norman Peach oder Martin Hohmann heißen. Solche Typen sind der harte Kern des europäisch christlichen und im Besonderen des deutschen Antisemitismus. Diese Typen geben den Antisemitismus von Generation zu Generation durch schriftliche und mündliche „Überlieferung“ weiter. Während Hohmann an die 1000 Jahre zwischen 1933 und 1945 anknüpft hat Peach`s Antisemitismus einen engen Bezug an die 1000 Jahre des Mittelalters zwischen 600 und 1500 in dem Juden immer an allem Übel die Schuld gegeben wurde; schauen Sie hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Antijudaismus_im_Mittelalter
Mit seinen behaupteten Übersetzungsfehlern hinsichtlich der Ausfälle des AMN gibt Peach auch gleich ne tolle Vorlage für gegenwärtige und künftige Verschwörungstheorien. Das ist tiefstes Mittelalter. Warum solche verdorbenen Persönlichkeiten nicht in der Lage sind Ihren Verstand zu etwas besserem zu gebrauchen bleibt wohl für immer im Verborgenen.