Eine Generation, die Fehler korrigieren will

Ein Beitrag von Saba Farzan, diesmal im Standard.

Als am 11. Februar – dem Jahrestag der Islamischen Revolution – die Freunde der Islamischen Republik schon auf den Tischen tanzten, dass die Gegendemonstrationen nicht so zahlreich ausgefallen waren, verkannten sie dabei einen signifikanten Protestruf: “Mansour Osanloo muss freigelassen werden!” Mansour Osanloo ist der wohl prominenteste Gewerkschafter im Iran und seit 2007 zu Unrecht im berüchtigten Evin-Gefängnis und nun in Gohardasht inhaftiert. Es war das erste Mal seit Beginn der Freiheitsbewegung, dass die Demonstranten die Freilassung dieses mutigen Mannes öffentlich gefordert haben.

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Iran in der UN-Frauenkommission

Bei der UN geht es einmal mehr vorwärts:

Without fanfare, the United Nations this week elected Iran to its Commission on the Status of Women, handing a four-year seat on the influential human rights body to a theocratic state in which stoning is enshrined in law and lashings are required for women judged “immodest.”

Und gleich nutzt das Land seine neue Rolle:

A national crackdown on the opposition movement will extend to women deemed to be dressed immodestly, the Telegraph reports. Tehran chief of police Brig. Hossein Sajedinia has said the authorities will be taking to task all Iran’s “suntanned women and young girls who look like walking mannequins.”

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Quietly, Austria is becoming Iran’s biggest partner

Very quietly, without arousing too much attention, Austria is turning into one of Iran’s most important partners in the European Union. Germany, which is Iran’s largest EU trade partner, has until now been the main target of criticism by the Israeli government and international organizations seeking to convince the world to stiffen sanctions on Iran. And this criticism is working: Several German companies, such as the giant Siemens corporation, have said they will reduce their trade with Iran.

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White House seeks to soften Iran sanctions

Cleverer Schachzug, schließlich sollte man nicht gleich zu Beginn der Verhandlungen sein ganzes Pulver verschießen:

The Obama administration is pressing Congress to provide an exemption from Iran sanctions to companies based in “cooperating countries,” a move that likely would exempt Chinese and Russian concerns from penalties meant to discourage investment in Iran.

The Comprehensive Iran Sanctions, Accountability, and Divestment Act is in a House-Senate conference committee and is expected to reach President Obama’s desk by Memorial Day. [Weiterlesen...]

Iran Repression Worsens

Einem neuen Bericht von Freedom House zufolge steht die Pressefreiheit in der “Islamischen Republik” auf dem niedrigsten Rang seit den 30 Jahren ihrer Existenz:

Iran, where the press environment has been designated as “not free” since 1982, received its worst rating in the 30-year history of the survey. It was ranked as the 10th most-repressive country for media in the world in 2009, a reflection of the widespread crackdown on journalists after the disputed reelection of President Mahmud Ahmadinejad.

Dozens of journalists — including editors, reporters, photographers, and bloggers — remain in Iranian jails, some charged with offenses that carry the death penalty. The government has also repeatedly blocked satellite transmissions and restricted Internet and mobile-telephone communication.

Vielleicht ist das aber auch nur der Preis, den man halt für gute und stabile Beziehungen zu Teheran zahlen bzw. zahlen lassen muss. Wichtig ist doch nur, dass die Darkrooms dabei helfen, eine passende Atmosphäre für die ebenso notwendige wie moralisch einwandfreie Beschwichtigungspolitik des Westens zu schaffen. Lobenswerter Vorreiter ist wie so oft die Obama-Regierung, die derzeit daran arbeitet, etwaige Sanktionen – die sicher bald verhängt werden, es ist nur noch eine Frage der Zeit! – zu entschärfen.

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Der verräterische Reformer

Iranbato über das von SPIEGEL ONLINE mit dem Reformer Karrubi geführte Interview:

Iranbato hat bereits mehrfach über jene Mullahs geschrieben, die vom Westen so gerne als “Reformer” bezeichnet werden. Immer wieder haben wir darauf hingewiesen, dass diese “Reformer” aus dem System selbst kommen und die Islamische Republik erhalten wollen. Hier und da soll es zu Veränderungen kommen, das Gerüst soll aber nicht angerührt werden. Im Kern geht es ihnen auch weniger um Veränderungen, als vielmehr darum mit winzigen Zugeständnissen, die selbstverständlich sein müssten, das Volk dazu zu bringen endliche Ruhe zu geben.

Nun hat sich ein Spiegel Redakteur nach Teheran begeben und einen solchen “Reformer”, Mehdi Karroubi, zu einem Interview getroffen.
Aufgrund seiner Äußerungen, die viel über ihn und der Mullah-Sippschaft per se verraten, soll an dieser Stelle das Interview stellenweise analysiert werden.
Er beginnt das Interview mit, indem er versucht Mitleid zu erregen: [Weiterlesen...]

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Schlechte Zeiten für Sonnenstudios

Women With Suntans Will Be Arrested, Iran Police Chief Warns

Women with suntans are violating Islamic law and will be arrested in Iran, the capital city’s police chief was reported by The Daily Telegraph as saying Wednesday.

“The public expects us to act firmly and swiftly if we see any social misbehavior by women, and men, who defy our Islamic values,” Brigadier Hossien Sajedinia said.

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