„Ihr habt Waffen, aber wir haben Handys“

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Mousavi slams government, outlines opposition objectives

Iranian opposition leader Mir Hossein Mousavi offered the clearest outline yet of his movement’s platform Tuesday, publishing a charter that calls for sweeping reform while affirming the so-called „Green Movement’s“ commitment to the principles of the Islamic Revolution.

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Letzte IT-Zuckungen eines sterbenden Regimes?

Oder wie soll man diese Nachrichten deuten, wenn das Mullah-Regime schon wieder eine IT-Polizei einsetzen will? Das Regime hat jetzt eine Bunker-Mentalität entwickelt, die zu Fehlern verleitet.

Dringend: An alle Unterstützer: Das Regime legt ausgerechnet jetzt den Schwerpunkt auf die Verhinderung von Nachrichten der Demokratiebewegung, die nach außen dringen könnten. Es scheint sich also wieder etwas in Bewegung zu setzen…; wir wissen es aber jetzt noch nicht.

Es ist auch aber kein Zufall, dass das Regime selbst wiederholt darauf hinweist, dass es weiterhin schwankt.

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Über den Zustand der iranischen Demokratiebewegung

Spannend: Bret Stephens schreibt im Wall Street Journal, dass die iranische Demokratiebewegung (auch) wegen des historischen Vergagens der Obama-Regierung am Ende sei:

In those critical June days, as the regime wobbled, the Obama administration opted to ease the regime’s fears instead of multiplying them. And instead of creating leverage for himself, the president conceded it preemptively in hopes of currying favor for a nuclear deal.

A year on, we are living with the consequences of his failure. The hoped-for nuclear deal never materialized. The „sanctions with bite“ that the administration promised turn out, on close inspection, to have no bite. The international consensus—as well as the consensus in the U.S. foreign policy establishment—is shifting away from the view that Iran must not be allowed to get nuclear weapons to the idea that a nuclear Iran can be „contained.“ The regime is more emboldened than ever—and much closer to a nuclear capability. Israel, the one country that might yet take action, is more isolated than ever.

Worst of all, the Green movement is, if not extinguished completely, little more than a flickering ember. The three million Iranians who marched for freedom last June may have to wait another generation for a similar opportunity. [Weiterlesen...]

Michael Ledeen, der ebenso wie Stephens das Schweigen des Westens verdammt, vertritt hingegen ebenfalls im Wall Street Journal die Ansicht, dass die iranische Revolution gerade erst begonnen habe: Den Rest des Beitrags lesen »

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Why Iran will continue to shell Iraq

Cross-border incursions allow neighbouring states to hamper Iraq’s economic progress without resorting to full-scale war.

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Spaete Einsicht?

Na das ist doch mal eine Aussage:

Also protesting (…) was the Organization of the Islamic Conference. Pakistani Ambassador Zamir Akram, speaking for the 56-nation organization, said it was unfair to single out one country in a discussion that was supposed to be about a landmark human rights conference in Vienna in 1993.

Schade nur, dass es um eine Verurteilung des Iran ging. Sonst naemlich haben die OIC Staaten keine Probleme mit dem „singling out“, im Gegenteil sie haben es, wenn es um Israel geht, darin zur wahren Meisterschaft gebracht.

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Brennstäbeanreicherung: Weiterhin wird gelogen, dass sich die Balken biegen

Aber wen interessiert es noch, wenn der türkische Parlamentssprecher offen seine Kumpanei mit dem iranischen Regime bekundet.

Iran says nuclear fuel swap still possible

TEHRAN – Iran state television has quoted the president as saying a nuclear fuel swap proposed by Turkey and Brazil as a solution to the standoff with the West is still possible.

The report Tuesday said President Mahmoud Ahmadinejad told visiting Turkish parliament speaker Mehmet Ali Sahin that the agreement is „alive and will play a role“ in future talks.

Under the deal Iran would send much of its low enriched uranium to Turkey in return for the higher enriched uranium it need for a research reactor.

The deal does not, however, mandate the halt to uranium enrichment sought by the West.

The U.N. Security Council on June 9 passed a fourth set of sanctions to curtail Iran’s nuclear program over fears it is to develop weapons. Iran denies the charge.

Quelle: AP

Bei innenpolitischen Problemen hilft lancierte Anschlagspropaganda

Iran foiled ‘bombing’ plot on vote anniversary: minister

TEHRAN (AFP) – Iran has arrested several people linked to an outlawed opposition group over plans to carry out bombings on the anniversary this week of last year’s disputed election, Iran’s intelligence minister said on Tuesday.

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Honestly Concerned: Meldungen und Artikel zum Iran

Honestly Concerned mit Auszügen aktueller Meldungen zum Thema Iran aus seinem täglichen Nahost-Newsletter.

Stand: 15. Juni 2010

http://www.honestlyconcerned.info/bin/articles.cgi?ID=IR80310&Category=ir&Subcategory=18

Liebesgrüße aus Teheran

Saba Farzan analysiert die akutelle Lage in Iran:

Seit Freitag schaut die Welt auf Südafrika – mit dem Wissen, dass dieses Land durch viel Leid gegangen ist, noch sehr viele Aufgaben vor sich hat und doch so viel Hoffnung. Hätte das jemand vor zwanzig Jahren für möglich gehalten? Das Apartheidsregime existiert nicht mehr, die südafrikanischen Atomwaffen wurden zerstört, bevor die demokratische Regierung den Atomwaffensperrvertrag ratifiziert hat. Die Schere zwischen Arm und Reich ist nun das dringendste Problem dieses stolzen Landes. Was für Südafrika möglich geworden ist, kann auch für den Iran möglich werden. Schon bald. Es ist nicht eine Frage des Glaubens, sondern eine Frage der Fakten.

Weiter gehts hier

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Die verratene Freiheit im Iran

Gastkommentar von Stephan Grigat

Der Jahrestag des Beginns der Proteste gegen das Regime im Iran anlässlich der gefälschten Präsidentschaftswahlen ist auch ein Jahrestag des Verrats an der Freiheit. Außer ein paar wohlfeilen Worten hatten die Menschen im Iran von den westlichen Regierungen nichts zu erwarten.
Und sie konnten auch nicht mit Unterstützung durch jene Zivilgesellschaft rechnen, die weltweit in Wallung gerät, wenn israelische Soldaten im Rahmen einer missglückten Aktion in Notwehr zehn islamische Djihadisten erschießen, die sich als Unterstützer des iranischen Terrorpartners Hamas deklariert hatten; die aber zugleich keinen Finger rührt, wenn im Iran Hunderttausende unter Lebensgefahr für ihre persönliche und politische Freiheit auf die Straße gehen.

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‘Israel may strike Iran next month’

Aus einem Artikel von World Net Daily:

The Egyptian government believes July will be a decisive month that may see an Israeli military strike against Iran’s nuclear facilities, according to a senior Egyptian security official speaking to WND.

The official said Egypt already has implemented security measures that take into account an Israeli strike against Iran within the next month or so.

The Egyptian estimation could not be verified by officials in Jerusalem contacted by WND.

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EU offenbar mal einig

Die  EU hat  nun in der Folge des Sicherheitsratsbeschlusses die anstehenden verwässerten Sanktionen gegen den Iran verschärft. Immerhin, freuen wird das die Machthaber in Teheran nicht.

Die EU-Sanktionen beinhalten unter anderem Einschränkungen beim Handel mit Gütern, die sowohl zivil als auch militärisch verwendet werden können. Die Zahl der Versicherungs- und Finanzdienstleister, die nicht mehr in der EU arbeiten dürfen, wird ausgeweitet. Einzelheiten stehen noch nicht fest.

Für die Gas- und Ölindustrie wurde ein Verbot von EU-Investitionen beschlossen. Verboten wurden auch technische Hilfsleistungen für diese Branche sowie der Transfer von Technologie. Alle Konten von Revolutionsgarden werden eingefroren. Die Schiffe der iranischen Reederei Irisil dürfen keine Häfen in der EU mehr anlaufen.

Welt online

Kurs Gaza

Es ist ein bißchen wie weiland im Kaiserreich; wenn man innenpolitisch herumdümpelt, macht man Flottenpolitik. Mal sehen, ob das Regime wirklich ernst macht; jedenfalls tun sie gerade so. Vielleicht, weil sie wissen, dass sie sowieso nicht durch den Suezkanal kommen. Von der vollmundige Begleitung der „Hilfsschiffe“ durch die iranische Marine ist jedenfalls gerade keine Rede mehr.Aber wer weiß…

Iran’s Red Crescent says two shipments of relief goods and relief workers will be sent to the besieged Gaza Strip by the end of the week.

„These relief goods include food, medication and medical equipments. The ships will be sent to Gaza by the end of this week,“ said Red Crescent Director for International Affairs Abdul Rauf Adibzadeh, quoted by IRNA on Sunday.

He added that the Red Crescent has called for Iranian volunteers to act as relief workers and accompany the vessels.

„Volunteers who want to go to Gaza and help the people of the occupied Palestine can register through the Red Crescent website,“ he said.

The Red Crescent society is also preparing another Gaza-bound ship with medical equipment and operating rooms for the impoverished people of the strip.

via Press TV

Reuters dagegen meldet, ein Schiff sei am Sonntag schon losgefahren…

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Überlegungungen zur Gefahr der Berichterstattung

David Burchell vergleicht den Hype der Mainstream-Medien mit ihrem Interesse an der Menschenrechtslage im Iran:

Neda Soltan und die Gaza-Flotte: Analogien?

http://backsp.wordpress.com/2010/06/14/neda-soltan-und-die-gaza-flotte-angleichungen/

Khamenei will „Krebsgeschwür Israel herausschneiden“

Der iranische Führer Ayatollah Khamenei hielt eine „Freitagspredigt“, die ein neues Kapitel der Diktatur einleiten wird.

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Warum ich mir als Iraner ein starkes Israel wünsche…

Gastbeitrag von Barbad Farahani

Seit Jahrzehnten werden zu bestimmten Jahrestagen TV-Sendungen, Kinofilme oder Dokumentationsfilme über die Gräueltaten der Nazis gezeigt, um der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken und an die Verbrechen Hitlers und seiner Unterstützer zu erinnern. Und stets hört man aus den unterschiedlichsten Kreisen, dass die Juden sich nach 60 Jahren nicht mehr so aufspielen und all dies immer wieder zur Schau stellen sollen. In den Augen solcher Leute, seien es Österreicher oder Zugewanderte, sollen solche Filme nur Israels Taten rechtfertigen, wenn im Gazastreifen mal wieder Menschen zu Tode kommen. Nun, wie es aussieht, kann man den Nationalsozialismus nicht oft genug in Erinnerung rufen. Man sieht heute, dass Teile der westlichen Faschisten und Antisemiten und der faschistoid veranlagten Islamisten in islamischen und europäischen Ländern ohne Skrupel und Schamgefühl die 6 Millionen ermordeten Juden nicht wahrnehmen, den Holocaust gar verleugnen und im 21. Jahrhundert immer noch Menschen für ihre ethnische Herkunft und ihren Glauben den Tod wünschen. Man hört, schlimmer noch, dass Hitlers Taten noch nicht zufrieden stellend waren.

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DIE TAZ BERLIN HAT ABGESAGT ! Guten Morgen Deutschland: Nicht die iranische Opposition – die deutschen Medien schlafen!

Einen Tag nach dem 12. Juni 2010, dem Jahrestag der Präsidentschaftswahlen im Iran, schalte ich morgens den PC ein, noch voller positiver Eindrücke vom Vortag. Die Opposition im Iran hatte sich auf den Straßen gezeigt, weitaus präsenter und kraftvoller, als ich erwartet hatte. Es hat bisher noch keine Meldungen über Tote gegeben, die Zahl der Verhaftungen scheint allerdings extrem hoch zu sein, die letzte Zahl, die ich las, sprach von ca. 900 Verhaftungen, die NZZ (Schweiz) berichtet von 90 Verhaftungen. 

Mein erster Klick gilt http://news.feed-reader.net/839-iran.html#4474884 . Hier findet man meistens Pressereaktionen auf Großereignisse. Doch der Jahrestag der Wahlen im Iran ist offensichtlich kein Großereignis für die deutsche Presse – die aktuellste Meldung beschäftigt sich mit subversiven iranischen Comics und ist vom 12.6.2010 datiert. Alles, was davor kommt, kenne ich schon. Hier ein Auszug, ergänzt um Schlagzeilen und Zitate aus eigenen Recherchen, Stand 13. Juni 2010, mittags: 

„Proteste im Iran abgesagt“ http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/gefahr-fuer-leib-und-leben/  

„Ruhe und Angst im Iran“ http://www.tagesspiegel.de/politik/ruhe-und-angst-im-iran/1857552.html

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„Greens 1, Darks 0″

There was a moment yesterday when the two big events of my day — 22 Khordad, the anniversary of Iran’s 2009 President election, and the England v. USA match in football’s World Cup — intersected.

Moments after I had seen video of defiant Iranians shouting Allahu Akbar (God is Great) from their rooftops, England’s goalkeeper Robert Green — sickeningly from an English point of view, wonderfully if you were supporting the ex-colonists — fumbled an American shot into his own net.

It took seconds for an observer to send out the connection, “Iran’s Green has had a much better day than England’s Green”.

And, as  England the US eventually drew (“tied” if you’re a Yank) 1-1,  another scoreflash: “Iran 1 (Regime own goal), Darks 0″.

The morning after 22 Khordad, a narrow victory for the Iranian opposition in the latest game in a perpetual contest seems about right.

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Kommentar: Ein Jahr Freiheitsbewegung im Iran: Bedrückende Erinnerung – aber kein Ende unseres Kampfes

Kommentar von Bernd Dahlenburg (Free Iran Now!)

Gestern jährte sich zum ersten Mal, dass die Herrschaft eines brutalen Regimes im Iran (Persien), das seit 1979 alle Perser knechtet und mit Tod bedroht, mit allen Mitteln der Täuschung, Manipulation und Gewaltanwendung (vorläufig) vor der Weltöffentlichkeit zementiert wurde.

[...]

Die Empörung der Freien Welt beschränkte sich bis zum heutigen Tag auf verharmlosende „intellektuelle“ Grenzziehungen und betuliche Beschwichtigungsformeln: Man müsse weiterhin im Gespräch bleiben, so die Vorgabe des US-Präsidenten Obama, der sich mehr an seine Kairoer Ergebenheitsadresse an die islamische Welt hielt, statt Realpolitik zu betreiben – und so auch im Schlepptau die westlichen Alliierten, die bis heute noch keinen glaubwürdigen Schulterschluss in Sachen „Verschärfte Sanktionen“ gegen den Iran gefunden haben.

Zufall?

Nein!

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Wuetend und parteiisch

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What happened today

Eine Zusammenfassung der Ereignisse des heutigen Tages auf Enduring America:

The people of Iran today yet again proved that intimidation, imprisonment, torture, rapes, shootings and deaths were not going to deter them from continuing to oppose the Islamic Republic’s brutality and unjust policies. In that sense, it was a clear victory for the Green Movement. They managed to land people on the streets on the day that they wanted and the government –– even though it employed thousands of security forces –– was unable to stop them. This is despite the fact that opposition leaders Mir Hossein Mousavi and Mehdi Karroubi had cancelled the plans for the protest..

The reason for the success? It is likely that the protesters caught the government off-guard and showed incredible resillience. Instead of publicizing their intentions of protesting or declaring their routes of procession beforehand, they quietly let the government feel like they were not going to show up. Then they did.

Through my sources, I can fully confirm protests in the city of Tehran. I have partial confirmation of protests in Shiraz, Mashaad, Isfahan, and Zahedan. Reports of protests have come in for Tabriz, Sari, Kerman, Sanandaj, Ahvaz and Aryashahr, but I have not been able to confirm any of them yet.

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Es kracht weiter im Gebaelk

Obama – wie man ihn kennt

The Obama administration, which labored for months to impose tough new United Nations sanctions against Iran, now is pushing in the opposite direction against Congress as it crafts U.S. sanctions that the White House fears may go too far.

Administration officials have begun negotiations with congressional leaders, who are working on versions of House and Senate bills that would punish companies that sell refined petroleum products to Iran or help the country’s oil industry.

Unlike the U.N. measures, congressional action would pertain only to U.S. policies and agencies and would not be binding on other countries. Other countries and groups of nations also are considering adopting measures to augment the U.N. action.

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Videos von heutigen Demonstrationen im Iran

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