Why Is Switzerland Backing Ahmadinejad’s Iran?

The European Union and the U.S. have passed tough sanctions targeting Iran’s energy sector, but Switzerland’s Social Democratic foreign minister Micheline Calmy-Rey is trying hard to undercut these effort to secure Middle East peace and Western security.

The Swiss daily NZZ reported on Sunday that Swiss government officials in the Economics Department believe Calmy-Rey is too “careful when dealing with the regime of Mahmoud Ahmadinejad.” They have also criticized her for snubbing American security interests. Calmy-Rey grounds her opposition to EU sanctions on Switzerland’s “neutrality and impartiality,” which she hopes will “open doors for us in Tehran and Washington” and help Switzerland economically. While Switzerland is not technically a member of the EU, Calmy-Rey is practicing a phony, obsolete notion of neutrality.

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Beim Peter Schütt funkt’s noch immer

Peter Schütt, einst ganz großer Dichter der DKP, hat seine neue Heimat im „islamischen Zentrum“ gefunden. Über Schütt und seine neue Liebe zum Islam hat Said vor Jahren eigentlich schon alles gesagt.

Kurzum Schütt bietet sich  förmlich an für’s berühmte Irib Interview. So sitzt er jetzt neben den anderen ganz Großen Andreas Zumach, Udo Steinbach, Sabine Schiffer, Andreas von Bülow und Jamal Karsli im Pantheon, nicht am Roten Platz, aber doch direkt neben dem Märtyrerbrunnen. Und wenn er im Ayatollah Radio spricht dann gleich als Professor. Googelt man Professor Peter Schütt stößt man allerdings nur auf den Leiter des Forstbotanischen Instituts der Universität München. Macht aber nichts.

Der neu berufene (von Gott?) Professor nun hat den Iranern aber sowas von zu erzählen:

Wir erleben hier in Deutschland – das ist wirklich beklemmend – eine wirklich antimuslimische  und gerade eine rassistische Welle. Den Rest des Beitrags lesen »

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Saad Hariris Geschichte

Caroline Glick über Saad Hariri, der inzwischen fest im Griff des Teheraner Regimes ist. Ein Lehrstück, wie es im Nahen Osten zugeht und nicht zugehen sollte.

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Gen Iran durchwinken sonst Querulant

Die Frankfurter Rundschau über ein deutsches Zöllnerschicksal:

Mitten in der Nacht, im November 2002, begreift der junge Zollbeamte Stefan R., dass er gerade einer ungewöhnlichen Sache auf die Spur gekommen ist und blitzschnell handeln muss. Es ist drei Uhr, der junge Zöllner auf Probe hat Dienst, das Telefon klingelt. Stefan R. bekommt den aufgeregten Firmenchef einer kleinen Hightech-Firma aus dem hessischen Kronberg, „Behlke Electronic“, an den Apparat.

Seine Firma, erzählt der Chef, habe für medizinische Zwecke 44 Hochfrequenzschalter, sogenannte „Fast High Voltage Transistor Switches“ (HTS) des Typs HTS 31-480-SI hergestellt und verschickt, nun aber bemerkt, dass an den Lieferpapieren und dem Verhalten der Abnehmer etwas nicht stimmt. Die große Stückzahl, die Eile, der Bestimmungsort Singapur – all das kommt dem Firmenchef nicht mehr recht geheuer vor.

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Gähn. Demächst Holocaustleugnung. Gähn.

Na, wenn das mal nicht spannend wird:

„I will have an opportunity to meet with the officials from the Iranian leadership, possibly with the President of Iran during the General Assembly,“ he [Ban Ki-moon] added.
Mahmoud will nämlich am 24. September nach New York zu einer UN-Abrüstungsdebatte fahren.
Oder sagen wir es so herum: Wie eine ausgepresste Zitrone nach dem fünften, zehnten, fünfzehnten mal Auspressen immer noch nie wieder Saft ergibt: Mahmoud könnte diesmal ja über das Wetter reden und alle wären baff.

Wenn schon die UN ..

...so nachdrücklich wird, dann ist die Lage wirklich ernst:

Der Streit zwischen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA und dem Iran um die Kontrollen von Atomanlagen hat sich verschärft. IAEA-Chef Yukiya Aman kritisierte Teheran erneut wegen der Ablehnung von zwei Inspektoren.
Der IAEA-Direktor betonte, dass die Uno-Behörde nicht sicherstellen könne, dass das gesamte Atommaterial im Iran nur für friedliche Zwecke genutzt werde. Es fehlten ausreichende Informationen.

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Ahmadinejad zu Besuch im Libanon?

Anscheinend plant der im Iran eher mäßig beliebte Präsident einen Besuch bei seinen Terroristenfreunden von der Hizb-Allah und wird dabei womöglich auch in den Südlibanon reisen:

If reports in the al-Khaleej newspaper are true, after Mahmoud Amadinejad holds talks in Beirut with Lebanese politicians, he will head south and deliver a speech in a football stadium, unveil an Iranian centre, and tour areas which were damaged in the war.
Some of the roads along which he would travel border Israel and he would be able to see the red roofs of Israeli villages just a few hundred metres away. From Manara Hill in Israel’s north, people would be able to look down upon the man who regularly leads the Iranian masses in chants of ‘Death To Israel’.

Nun ist’s in der Gegend ja desöfteren mal etwas lauter. Ob Ahmadinejad sich tatsächlich in die Reichweite israelischer Soldaten begibt, bleibt abzuwarten.

Sanktionen ohne Geschäftsschädigung

Inzwischen weiß man, dass bis zum Beschluss der unzureichenden UN-Sanktionen und der deutlich weitergehenden neuen US- und EU-Sanktionen Mitte diesen Jahres fast niemand in der Wirtschaft ernsthaft daran dachte, den Handel mit dem iranischen Regime einzuschränken. Ganz im Gegenteil. Deutschland als nach wie vor wichtigster westlicher Handelspartner des Iran hat sein Business mit dem Regime aus Mullahs und Revolutionswächtern im ersten Halbjahr 2010 deutlich ausgebaut. Die Exporte stiegen um 14Prozent. Die Importe sind gleich um sagenhafte 88Prozent in die Höhe geschnellt.

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Klartext

“There are tentacles everywhere from what I’ve learned and seen and have researched from Iran,” Brown told the annual meeting of the New England Associated Press News Executives Association.

That danger increases with the potential of Iran becoming a nuclear power, which is the greatest fear of the leaders in Israel, Jordan and Saudi Arabia, Brown said.

“They do not want a nuclear Iran to be able to then export its form of terrorism throughout the region and the world,” he said. “It would make it very, very unstable and it would force the other countries on a mad dash to also obtain nuclear weapons.”

Brown said sanctions are finally working on Iran, and more draconian sanctions need to kick in to try to neutralize the threat.

“It’s not hard to imagine what would be unleashed if (militant groups) Hezbollah and Hamas, emboldened by the protective watch of the protector Iran, step up their terrorist campaigns throughout that region and throughout the world,” he said. “Look what happened on 9/11 from the camps throughout Afghanistan.”

Quelle

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Iran Analysis: Khamenei v. Ahmadinejad?

In a lengthy article in Tehran Bureau covering events from summer 2009 to the present, Muhammad Sahimi puts forward a picture of a developing contest between the Supreme Leader and President Ahmadinejad and concludes, The struggle and the gaping fissures that have emerged among the conservatives led by Khamenei, on the one hand, and Ahmadinejad and (presumably) the Guard hardliners, on the other, will bring their eventual downfall. This prospect is magnified by the administration’s utter incompetence and corruption.“

I differ from the analysis on the key point of the Supreme Leader leading a conservative blog against the President and the Revolutionary Guard — my assessment is more that Khamenei is manoeuvring between contending factions, trying to hold them together — and I think the portrayal of the politics, especially the nuclear talks with the „West“, is incomplete. However, this is a wide-ranging review of the tensions EA has been noting for more than a year:

Although Khamenei firmly supported the election fraud and recognized Ahmadinejad as the elected president even before the Guardian Council certified the returns, friction between the two men began to emerge almost immediately afterward. Khamenei overruled Ahmadinejad’s appointment of Esfandiar Rahim Mashaei as his first vice president (there are eight) in August 2009. The reason, never publicized, for Khamenei’s decision was that in the 1980s, when Mashaei was an interrogator of political prisoners, he married a „repentant“ former member of the Mojahedin-e Khalgh Organization. In that era, Mashaei, whose daughter is married to Ahmadinejad’s son, was known as Morteza Moheb Oldlia.

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Die Platte mit Riss

Was hat Mahmoud Freitag gesagt? Oh, er sprach mal wieder von der Vernichtung Israels:

Iranian President Mahmoud Ahmadinejad said Friday that the planned Koran burning by Florida Reverend Terry Jones will bring the destruction of Israel, according to a PressTV report.

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Endstation Hamburg?

Eine Ankündigung, die es in sich hat:

Die deutschen Medien und neokonservative PolitikerInnen, die einen zweiten, „atomaren Holocaust“ durch den „gefährlichsten Politiker der Welt“ (BILD) herbeiphantasieren, beteiligen sich spätestens seit den Protesten gegen die iranische Regierung ausnahmslos an der Propaganda gegen den Iran. Allen deeskalierenden Bemühungen zum Trotz, die z.B. Brasilien und die Türkei unterstützt haben, hat der UN-Sicherheitsrat im Juni 2010 verschärfte Sanktionen gegen den Iran verhängt. (…)
Der Bundestagsabgeordnete Niema Movassat (DIE LINKE) wird über einen möglichen Krieg gegen den Iran und dessen Vorbereitung, das politisch fragwürdige, aber legale Anrecht Irans auf ein Atomprogramm und die antiiranische Propaganda in westlichen Medien sprechen, die sich auf Elemente der Islamophobie stützt
.

Hamburg bleibt sich eben treu.

Und da passt Movassat auch genau hin:

Meine Position zum Thema Sanktionen gegen den Iran möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten: Meines Erachtens ist die Diskussion um Sanktionen vollkommen unangebracht, denn Iran hat nicht gegen völkerrechtliche Verträge verstoßen.
. Den Rest des Beitrags lesen »

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Leere Worte

Hillary Clinton gibt warme Worte von sich. Woher kommt denn die „democratic regression“ unter anderem? Doch wohl auch weil die Obama Administration seit sie im Amt ist so ungefähr jede demokratische Opposition hängen lässt und es lieber mit deren Unterdrückern hält. Das ganze nennt sich dann „Change“ bzw. Dialog:

At a time of democratic regression and a backlash against independent civil society, the US is “working to cement democracy, human rights and the rule of law” into the foundations of international and regional institutions, “to construct an architecture of values …. that can not only counter repression and resist pressure on human rights, but also extend those fundamental freedoms to places where they have been too long denied.”

The US seeks to build a new global architecture based on “a network of alliances and partnerships, regional organizations and global institutions, that is durable and dynamic enough to help us meet today’s challenges and adapt to threats that we cannot even conceive of, just as our parents never dreamt of melting glaciers or dirty bombs.”

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Castro interveniert

Offenbar versucht Fidel Castro den „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“ in ein anderes Fahrwasser zu navigieren:

During a visit to the International Tourism Fair in Caracas yesterday, Venezuelan President Hugo Chavez announced he would meet with leaders of Venezuela’s Jewish community. „We respect and love the Jewish people,“ said Chavez, who added that opponents have falsely painted him as „anti-Jewish.“ (…)

Jeff reports that, according to people he has been in touch with overnight, Chavez’s new rhetoric and willingness to meet with Jewish leaders is „a direct result of Fidel’s statement.“

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South Korea Imposes Sanctions on Iran

South Korea is the latest country to impose independent sanctions on Iran for its nuclear program. The announcement comes after weeks of internal government discussions and pressure by the United States.
The South Korean government is blacklisting 102 Iranian entities, including 14 banks and 24 individuals. It says there will also be stricter inspections of cargo related to Iran.
Foreign Ministry spokesman Kim Young-sun says Seoul is taking the measures in line with international efforts to penalize Iran for its uranium enrichment program.
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Anlage 311

Eine iranische Oppositionsgruppe hat die Existenz einer bisher unbekannten Atomanlage im Iran enthüllt. Wie die Volksmudschahedin auf einer Pressekonferenz in Washington erklärten, liegt die geheime Einrichtung zur Urananreicherung 120 Kilometer westlich der iranischen Hauptstadt Teheran bei Abijek und trägt den Codenamen 311. Die Arbeit an dem Geheimkomplex habe Anfang 2005 begonnen und sei zu 85 Prozent abgeschlossen. Die Anlage sei tief in den Berg eingegraben, um Bombardierungen aus der Luft widerstehen zu können.

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Bundesregierung schützt iranische Terrorbank

Presserklärung von Stop the Bomb:

Gestern wurde bekannt, dass die in Hamburg ansässige Europäisch-Iranische Handelsbank (EIH) auf die Sanktionsliste des amerikanischen Finanzministeriums gesetzt wurde.

Bereits im Vorfeld der am 26. Juli verhängten EU-Sanktionen gegen Iran [1]. war zu erfahren, dass sich Deutschland schützend vor die sich in iranischem Besitz befindliche Hamburger Bank stellt. Unter anderem berichtete die New York Times von einem Anruf Obamas bei Kanzlerin Merkel, bei dem diese eine Bitte nach Sanktionierung der EIH ablehnte [2].

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Boycott as usual

Die ZEIT über einen neuerliche Weigerung eines iranischen Sportlers, gegen einen Israeli anzutreten:

Irans seit 31 Jahren währende Boykott-Politik gegen israelische Gegner hat bei der Ringer-Weltmeisterschaft in Moskau für einen weiteren sportpolitischen Eklat gesorgt. Mit der Begründung, er habe Magenprobleme, trat der mitfavorisierte Asienmeister Taleb Nariman Nematpour am Dienstag in der 84-Kilo-Kategorie gegen den Israeli Denis Nickolaev nicht an.

Interessant

In einem Artikel über die anstehende Ehrung des Karikaturisten Kurt Westergaard durch Angela Merkel schreibt Nils Minkmar einen interessanten Satz:

Angela Merkels Solidarität mit Westergaard, die einen hohen außenpolitischen Preis fordern könnte, inspiriert die Freiheitsbewegung in Iran.

Ich vermag nicht einzuschätzen, on diese Verleihung im Iran nun groß rezipiert wird. Aber offenbar ist dem Faz-Autor klar, dass die iranische Opposition eine Bewegung ist, der Freiheit mehr gilt, als verordnete Rücksichtnahme auf den Islam.

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Erstaunliche Töne

Sicher, in Teheran werden sie jetzt sagen, auch Castro sei eingekauft worden, aber immerhin sind das doch ganz neue Töne vom Maximo Leader, die auch zeigen, wie brüchig das Bündnis zwischen dem Iran und dem lateinamerikanischen Sozialismus  offenbar geworden ist (Vor Castro hat sich schon Lula von Ahmedinejad distanziert) :

Castro told The Atlantic that the Iranian government should understand the consequences anti-Semitism.

„This went on for maybe two thousand years,“ he said. „I don’t think anyone has been slandered more than the Jews. I would say much more than the Muslims. They have been slandered much more than the Muslims because they are blamed and slandered for everything. No one blames the Muslims for anything.“

He added: „The Jews have lived an existence that is much harder than ours. There is nothing that compares to the Holocaust.“

Asked by Goldberg if he would repeat his comments to Ahmadinejad, Castro said. „I am saying this so you can communicate it.“

Den ganzen Artikel im Atlantic gibt es hier.

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Ein Wunder!

Da hat möglicherweise der 13. Imam seine Finger im Spiel gehabt. Es ist unglaublich.

Iran has raised its production of gasoline to attain self-sufficiency in the strategic product, the state television website reported its oil minister as saying on Tuesday. „We attained a production of 66.5 million litres day in the country’s refineries,“ said Massoud Mirkazemi, according to IRIB’s website. Prior to the increase, he said: „We had a domestic production of 44 million litres and imported 20 million litres to meet the market’s needs.“ via reuters

Die „Islamische Republik“, die gerade noch rund 40% ihres Benzinbedarfs importieren mußte, ist – autark. Und alles nur wegen der Sanktionen. Dieses Model der Mirakelökonomie könnte Schule machen. Alles was man braucht sind Sanktionen, dann steigen die Investitionen, die Geschäfte brummen, die Arbeitslosigkeit geht zurück, die Raffinerien sprudeln, die Sonne scheint… Griechenland soll sich bereits beim UN-Sicherheitsrat nach Sanktionsmöglichkeiten erkundigt haben.

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Steinigung? Kein Problem

Gut, dass es in Europa solche „islamischen Zentren“ gibt:

Einer, den das Todesurteil kalt lässt, ist Hani Ramadan, der umstrittene Direktor des Islamischen Zentrums in Genf. Der Enkel des Gründers der ägyptischen Muslimbruderschaft will diese Angelegenheit «in den richtigen Kontext setzen». Gegenüber der Zeitung «Le Matin» sagt er: «Die Steinigung hat abschreckende Wirkung.»(…)

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Veranstaltung: Hinrichtungen als politische Waffe in der Islamischen Republik Iran

Vortrag und Diskussion mit Mina Ahadi

10.9.2010, 19.00 Uhr

Haus der Demokratie und Menschenrechte

Greifswalderstr. 4, 10405 Berlin (Anfahrtsplan)

Zu der Veranstaltung gibt es auch eine Facebook-Seite, über die Sie Ihre Kontakte einladen können.

Der Fall der wegen „Ehebruch“ zum Tod durch Steinigung verurteilten Iranerin Sakineh Mohammadi Ashtiani hat weltweit zu Protesten und Berichten geführt. Frau Ashtiani wurde bereits mit 99 Peitschenhieben gefoltert und ihr droht noch immer die Hinrichtung. Doch handelt es sich bei ihr nicht um einen Einzelfall, vielmehr gehören Hinrichtungen von Beginn an zu den politischen Waffen der Islamischen Republik. Öffentlich zelebrierte Steinigungen und Hinrichtungen am Galgen dienen dem Regime als Machdemonstrationen. Mit offenem Terror soll besonders gegen Frauen und Homosexuelle die islamische Sittenordnung durchgesetzt und jede als „Verwestlichung“ beschriebene kulturelle Freiheit bekämpft werden. Auch die politische Opposition wird mit Mord und Folter eingeschüchtert und geschwächt, berüchtigt sind etwa die Gefängnismassaker von 1988, für die zahlreiche der heutigen Machthaber verantwortlich sind.

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Nachtrag zum al-Quds-Tag in London

Massoud Shadjareh, einer der Organisatoren des al-Quds-Tages in UK, referierte gerade in salbungsvollen Worten über die angebliche religiöse Einheitsfront zur Vernichtung Israels, als ihn jemand über die brutale Niederschlagung der iranischen Oppositionsbewegung befragt:

Shadjareh ist Vorsitzender der „Menschenrechtsorganisation“ IHCR, einer Islamistenorganisation, die neben ihren gegen Israel und den Westen gerichteten Aktionen vor allem durch die Verleihung der „Islamophobia“-Awards hervorsticht, mittels derer nahezu die gesamte Welt als „islamophob“ denunziert wird (Nominierte im Jahr 2006 waren neben westlichen Regierungen und Politikern auch die bekannten Islamhasser König Abdullah von Jordanien, König Mohammed VI von Marokko und Pervez Musharraf).

Empfohlen wird die IHCR übrigens auch von der NAMP, der Vereinigung muslimischer Polizisten in UK, mithin von Mitgliedern eines Berufsstandes, der eigentlich dafür Sorge zu tragen hätte, daß die Ideologie der IHCR sich nicht gewaltförmig Bahn brechen kann.

Dialogpartner

Ein seriöser Partner bewirbt sich für den interkulturellen Dialog, den Deutschland und Europa so gerne mit dem Mullahregime führen wollen:

A senior Iranian cleric has dismissed the Nazi Holocaust during World War II as a ‘superstition’ created by the West.
Grand Ayatollah Naser Makarem Shirazi – among the highest authorities in Shiite Islam – said in reports released yesterday. ‘The Holocaust is nothing but superstition, but Zionists say that people of the world should be forced to accept this,’ he was quoted as saying by the state news agency IRNA.

Katajun Amirpur jedenfalls, die sich darüber freut, wenn Menschen erhängt statt gesteinigt werden, dürfte an Großayatollah Naser Makarem Shirazi ihren Gefallen finden.

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