Stichwort “Gemeinsame Interessen”

Reuel Marc Gerecht im Weekly Standard über die Rolle der “Islamischen Republik” im Irak. Nichts Neues, aber trotzdem immer wieder zu betonen. Vor allem das Folgende sollte sich Obama hinter die Ohren schreiben:

The Islamic Republic is a different type of menace from the Soviet Union, with a much more vicious, America-centric ideology at work among the regime’s hardcore. We are fortunate that this ideology is contained within a state that has assets we can destroy. But Tehran needs to know, beyond a shadow of a doubt, that we are prepared to shake the foundations of the Islamic Republic if it continues to kill Americans.

If the press reports are true about Iran now supplying surface-to-air missiles to the Taliban, then we are asking for Khamenei and the Revolutionary Guards to hit us even harder if we don’t respond militarily to their provocation. Such weaponry is a significant escalation over Explosively Formed Penetrators. Any serious threat to American and NATO helicopters in Afghanistan could be militarily and politically paralyzing. As the WikiLeaks documents reveal, Iran is a connoisseur of Machtpolitik, which remains, alas, the Middle Eastern way of measuring men and their faiths. Iran’s great Sufi poets of brotherhood and love are so cherished by ordinary Persians because the country’s rulers have so often ruthlessly worshipped power. If the United States is to win in Afghanistan, President Obama will need to read Saadi less and Khomeini more.

Veröffentlicht in Hintergrund. Schlagwörter: , . Leave a Comment »

The more pressure, the better

Während manch Eine(r) schon wieder nach Dialog und Verhandlungen und Kompromissen und Mullah-Kuscheln ruft, schreibt Michael Rubin im Weekly Standard über Sanktionen:

Sanctions are proving effective, and there’s no reason to relieve the pressure right now by rushing out to engage the regime. Certainly, a diplomatic solution to Iran’s nuclear ambitions is ideal, but under the wrong circumstances engagement could hasten conflict. Against the backdrop of the Islamic Republic’s faltering economy, the worst move for the Obama administration to make is to offer incentives that mitigate pressure on Tehran. To slow Iran’s nuclear progress, delegitimize the Iranian regime in the eyes of the Iranian people, and avoid conflict, the best way forward is to augment, rather than alleviate sanctions.

Veröffentlicht in Hintergrund. Schlagwörter: . Leave a Comment »

Dicke Backen

Und das ganze Spielchen geht von Neuem los:

Ali Akbar Javanfekr, a media adviser to the president, said the countries which want to resume talks Iran’s nuclear activities which they fear might lead it to weapons capability, had yet to address Ahmadinejad’s conditions.

“We will not be talking with the Western party about the nuclear energy issue in this round of the negotiations with this party,” Javanfekr said, according to the semi-official Fars news agency. (…)

In a television interview on Saturday night, Ahmadinejad reiterated his position that, before talks could resume, the other parties should say whether they come to the table as Iran’s friends.

“From the very beginning we told them that they have no option but negotiating with Iran. But it should be based on justice,” he said on state-run TV.

Veröffentlicht in News. Leave a Comment »

Mehr Dialog mit dem Iran!

Kein Witz, dies fordert Andrea Nüsse, eine “Politik-Redakteurin” des Tagesspiegel, die “regelmäßig die Region” bereist. Bereits die bloße Beschreibung des Problems mit dem iranischen Atomwaffenprogramm ist ein Euphemismus sondergleichen:

Über kurz oder lang wird die Welt, wird der Westen an den Punkt kommen, wo er sich entscheiden muss: Entweder er führt einen neuen Krieg gegen ein muslimisches Land, oder er lebt mit der Gefahr, dass der Iran eines Tages die Atombombe bauen könnte.

Die Alternative ist Nüsse zufolge also nicht einfach nur “Krieg” oder “Frieden”, sondern “Krieg gegen ein muslimisches Land” – als ob das etwas grundsätzlich besseres oder schlechteres wäre als Krieg gegen ein nicht-muslimisches Land – oder eine nicht näher spezifizierte “Gefahr”. Dass diese Gefahr nichts anderes als das auch ohne den Einsatz der iranischen Bombe unweigerliche Ende Israels umfasst, verschweigt Nüsse geflissentlich. Stattdessen wird lieber von jenen “übereinstimmenden Interessen” mit dem Iran schwadroniert, die mit Ausnahme der Vernichtung des jüdischen Staates nichts anderes als eine Lüge sind:

Will er ["der Westen", Mr. Moe] nach den Erfahrungen in Afghanistan und im Irak nicht noch eine militärische Auseinandersetzung beginnen, wäre es an der Zeit, den Iran gezielt einzubinden statt auszuschließen. In Afghanistan, im Krieg gegen Drogen oder bei der Bekämpfung der Piraterie gibt es übereinstimmende Interessen, die Ausgangspunkt für eine pragmatische Zusammenarbeit sein könnten. Es ist positiv zu werten, dass der Iran nun auch einen Afghanistan-Beauftragten hat, der kürzlich am Treffen der Weltgemeinschaft in Rom teilnahm. Um der Isolierung der Gesellschaft gegenzusteuern, sollte der Austausch auf kultureller und wissenschaftlicher Basis wieder ausgebaut werden. Und selbst der oft so mühsame „kritische Dialog“, den Europa in den 90er Jahren mit dem Iran führte und bei dem man sich über Menschenrechte zerstritt, scheint gar nicht so folgenlos geblieben zu sein. Das Moratorium der Steinigung, das 2002 verhängt, aber nicht immer eingehalten wurde, wird in Kreisen des iranischen Außenministeriums auch auf diese mühsame Auseinandersetzung mit den Argumenten der anderen zurückgeführt.

Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass Nüsse die Brutalität des Regimes – anders als manch Anderer – keineswegs leugnet, sondern durchaus treffend schildert. Noch widerwärtiger als die von Andrea Nüsse vertretenden Ansichten ist daher lediglich, dass sie der tatsächlichen Politik entsprechen.

Veröffentlicht in Reaktionen von außerhalb. Schlagwörter: . 1 Comment »

Endlich! Großer Tag für Frauenrechte

Without fanfare, the United Nations this week elected Iran to its Commission on the Status of Women, handing a four-year seat on the influential human rights body to a theocratic state in which stoning is enshrined in law and lashings are required for women judged “immodest.” (…)

Buried 2,000 words deep in a U.N. press release distributed Wednesday on the filling of “vacancies in subsidiary bodies,” was the stark announcement: Iran, along with representatives from 10 other nations, was “elected by acclamation,” meaning that no open vote was requested or required by any member states — including the United States.

Mehr

Veröffentlicht in News. Leave a Comment »

Down, down…

Veröffentlicht in News. Leave a Comment »

Schweizer Firma legt Gas-Deal mit Iran auf Eis

Die Elektrizitätsgesellschaft Laufenburg (AG) (EGL) hat den Milliardenvertrag mit der nationalen iranischen Gasexportgesellschaft (NIGEC) vorübergehend gestoppt. In einem Brief an die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bestätigt die EGL, dass sie zur Zeit kein Handelsgeschäft mit dem Iran betreibe.

Allerdings folgen viele Wenn’s und Aber’s:

Die EGL schliesst eine Wiederaufnahme des Handels nicht kategorisch aus. Sie macht dies laut ihrem eigenen Schreiben abhängig von einer Veränderung der geopolitischen Lage und der Bereitschaft der Zielmärkte, iranisches Erdgas abzunehmen. Bei einer in dieser Richtung veränderten Lage wolle man die Geschäftssituation neu beurteilen.

Mehr

Veröffentlicht in News. Leave a Comment »
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 49 Followern an