Mehr Dialog!

Natürlich hat das nach Teheran fahren und das Regime bekatzbuckeln – diesmal eines Staatssekretärs – für die deutschen Staatsgeiseln wieder nichts gebracht. Wie denn auch?

Immerhin “traut” man sich nun selbst bei ihrem Arbeitgeber die Namen der beiden Staatsgeiseln  zu nennen. Was umso bizarrer ist, da die iranische Propaganda die beiden Reporter der Bildzeitung, Marcus Hellwig und Jens Koch,  schließlich schon längst über Fernsehbildschirme gezerrt und sogar Bilder von ihren Pässen veröffentlicht hat.

Bild: Im Auftrag von Außenminister Guido Westerwelle reiste vergangene Woche Staatssekretär Wolf-Ruthart Born nach Teheran, um den Fall der beiden Journalisten einer Lösung näher zu bringen. Offenkundig brachte die Reise nicht den erhofften Durchbruch. Westerwelle-Sprecher Andreas Peschke gestern zu BILD am SONNTAG: „Wir setzen uns mit unvermindertem Nachdruck dafür ein, dass unsere beiden Landsleute so rasch wie möglich nach Hause zurückkehren können.“

[...] Unterdessen bemüht sich die Bundesregierung weiter um einen erneuten Besuch von Hellwig und Koch in der Haft. Seit ihrer Verhaftung während eines Interviews mit dem Sohn der zum Tode verurteilten Iranerin Sakine Aschtiani am 10. Oktober in Täbris wurden sie bislang dreimal von Diplomaten in der Haft besucht. Außerdem durften sie unmittelbar nach Weihnachten Angehörige in einem Hotel treffen.

From Besancon to Masar a Sharif

Gestern fanden etwas im Schatten der Ereignisse in Ägypten und anderer arabischer Länder weltweite Proteste gegen das iranische Regime und seine Akkordhinrichtungen statt. Tom Silvest hat sich dankenswerter Weise die Mühe gemacht, eine eindrucksvolle Bildergalerie zusammenzustellen.

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Dialog der Despoten

Via Enduring America:

 

Mubarak: “How should I get out of this mess?”
Supreme Leader: “Nothing, give them their rights as we do.”

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Niederlande legen Beziehungen zum Iran auf Eis

Nach der Hinrichtung einer iranisch-niederländischen Frau im Iran hat die niederländische Regierung die Kontakte zu Teheran auf Eis gelegt. Die Vollstreckung des Todesurteils an der Regimegegnerin sei eine “Schandtat durch ein barbarisches Regime”, erklärte der niederländische Außenminister Uri Rosenthal.
Das Einfrieren der Beziehungen zum Iran mit sofortiger Wirkung hat unter anderem zur Folge, dass die Bewegungsfreiheit des Botschafters und der anderen Diplomaten bis auf weiteres erheblich eingeschränkt ist. Das Außenministerium in Den Haag riet Iranern mit niederländischem Pass dringend von Reisen in ihr Herkunftsland ab.

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Tunisia, Egypt, Iran, the Differences

It is of course always heart warming to see people any where in the world overcoming despotic regimes. As the Iranian historian Kasravi said ‘Nothing is as rapturous as when the people win their freedom’. The recent events in Tunisia and in Egypt, the people power challenging a despotic regime, had many similarities with the events in Iran last year, but there are stark differences which may explain why it seems the concessions won in Tunisia and Egypt have been gained so much quicker.

Watching the pictures from Tunisia and Egypt, it looks the crowd sizes in Iran were much larger. None of the protests in Egypt or Tunisia came any where near the three million crowd who came to the streets in Tehran, six days after the fraudulent elections in June last year. The repression by the regime in Iran was many times more brutal and savage than that in Tunisia or Egypt however.

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Anti Iran Proteste in Afghanistan

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Mord im Windschatten

Die jüngsten Ereignisse im Nahen Osten beflügeln das Regime der “Islamischen Republik Iran” auf seine Art. Gegen die Vorstellung des Aufbegehrens soll ihm das vorbeugende Morden helfen. Dazu gehört sicherlich auch die Erwartung, daß man momentan im Westen nicht so genau hinschaut. Heute Morgen war Zahra Bahrami an der Reihe, ein “prominenter” Fall.

HRANA reports that the Dutch-Iranian national Zahra Bahrami, arrested just after the Ashura demonstrations of December 2009, was put to death this morning on the charge of drug possession.

Bahrami, who had returned to Iran before Ashura to see her daughter, was in legal limbo for months before Dutch authorities realised she was one of their citizens. Tehran refused to let them see her, however, as it does not recognise dual nationality.

Initally Bahrami was charged with “mohareb” (war against God), but Iranian officials shifted the emphasis to her alleged possession of a kilogramme (2.2 pounds) of cocaine. No evidence was ever produced to support the claim.

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