Der Iran hat im international viel beachteten Ehebruch-Prozess gegen Sakineh Mohammadi Aschtiani eine weitere Todesstrafe ausgesetzt. Der Angeklagten drohe nun nicht mehr der Tod durch Erhängen, schrieb die Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses im iranischen Parlament, Sohre Elahian, in einem Brief an die brasilianische Präsidentin Dilma Rousseff. Wegen des Gnadengesuchs der Kinder von Aschtiani sei die Strafe in eine zehnjährige Gefängnisstrafe umgewandelt worden. Der Brief wurde von der iranischen Nachrichtenagentur Isna veröffentlicht.
Via Die Welt




