Die Islamische Republik verwarnt die Kanzlerin

Nicht, daß Angela Merkel tatsächlich renitent gewesen wäre,  man wird wohl sogar sagen dürfen, daß sie der “Islamischen Republik Iran” gegenüber zwar nie besonders emphatisch, aber jedenfalls immer ungeheuer pragmatisch- opportunistisch gewesen ist. Keine Frage, Frau Merkel ist eine Frau mit Prinzipien: gerade je nach dem, was gerade noch geht.  Die Islamische Republik Iran hatte nie ein leichtes Spiel mit ihr. Aber auch nie ein besonders schweres.

Wie im Fall der Hamburger Europäisch-Iranischen Handelsbank.  Merkel hat hier nach langem Kampf die Interessen des iranischen Regimes und des deutschen Mittelstandes verraten. Immerhin. Diese Schaltzentrale der Iraner in Europa soll ja nun zugemacht werden. Für diese Entscheidung, seit Jahren von den Amerikanern eingefordert, hat Merkel wirklich lange die Luft angehalten.

Das Regime in Teheran ist jetzt schon ein bißchen beleidigt; und man ist in dieser Hinsicht eher einfach gestrickt; man belohnt oder man bestraft.  Vorerst wird die Kanzlerin nur verwarnt: Den Rest des Beitrags lesen »

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Europas Liebschaften

Es ist ja nicht so, daß nur Deutsche und Österreicher die “Islamische Republik Iran” lieb haben. Die Gefühle Europas für das Terrorregime in Teheran sind tief… und tiefer… und ehrlich…

Johannes C. Bockenheimer und Benjamin Weinthal über die seltsam waffenträchtige (deutsch-) französische Handelsmarine im Handelsblatt:

Ärger für CMA CGM: Das US-Finanzministerium prüft Strafmaßnahmen gegen den drittgrößten Reeder der Welt wegen möglicher Verstöße gegen die Iran-Sanktionen der USA. Im März war das Container-Schiff “MS Victoria” von der israelischen Marine im Mittelmeer aufgegriffen und in die israelische Hafenstadt Ashdod eskortiert worden. An Bord fanden Marinesoldaten mehr als 50 Tonnen Waffen aus Iran. Darunter Anti-Schiff-Raketen, 3000 Mörsergranaten und fast 70.000 Schuss Munition für Maschinengewehre. Die Route der „Victoria“ führte von Syrien über den Hafen Mersin in der Türkei nach Alexandria in Ägypten. Israelischen Sicherheitskreisen zufolge waren die Waffen für die Terrororganisationen Hamas im Gazastreifen bestimmt. Dabei ist es nicht das erste Mal, dass der französische Konzern wegen brisanter Iran-Geschäfte ins Fadenkreuz der Amerikaner gerät. Schon 2010 war ein Schiff des Reeders mit iranischen Waffenlieferungen festgesetzt worden.

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Internet halal

Auch mal eine gute Idee: Iran einfach physisch vom Internet abkoppeln, da spart man sich die viele Zensiererei.

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Macht alles nix

Weil die existierenden Menschenrechtsorganisationen einfach nicht so berichten wollen wie die Mullahs es gerne hätten, haben die sich jetzt kurzerhand eine eigene ausgedacht. “Human rights investigations” heisst sie.

Auf der Homepage gibt man sich gar nicht erst Mühe, echt zu erscheinen. Keine Adresse, kein Verantwortlicher, keine Methode, kein Konzept, keine Definition von “human rights”. Macht nix. Für Press TV reichts, denn so kann man beispielsweise titeln: “HRI: US cluster bombed Misrata not Gaddafi“.

In der dürftigen Meldung dann nicht der Hauch eines Beleges, ja nicht einmal ein Hinweis darauf, wie in drei Teufels Namen diese vorzügliche Menschenrechtsorganisation überhaupt auf ihre Behauptung kommt. Macht alles nix. Denn vermutlich ist der gemeine Press TV Leser (liest das wirklich jemand?) eh so stumpf – da würde jedes weitere Wort nur verwirren.

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Telefone, Revolutionsgarden und der Präsident

Rooz berichtet über einen neuen Streit, der in Teheran ausgebrochen ist:

Ertebatat Zirsakht telecommunications company – a government entity operating under the Ministry of Telecommunications – issued a warning to Iran’s main telecommunications agency, TCI that unless it paid up its debt, the country’s telecommunications with the outside world and even between the country’s provinces, would be cut off “in the near future.”

Ertebatat is the company that handles international Internet communications, inter-provincial and international telephone communications for Iran’s Telecommunication Company (also known as TCI or the Sherkate Mokhaberate Iran), the government agency that regulates all telecommunications.

Ertebatat split from TCI in 2008 and has been operating as an independent government agency since then. It has about 25 million land telephone subscribers, 41 million cell phone (mobile) subscribers and about a million data subscribers who receive services from TCI. According to the manager of TCI, Ertebatat made a net profit of 2.5 million Dollars.

Prior to that, TCI was a fully government entity. It was bought by a consortium of three companies owned by the Revolutionary Guards, the IRGC, and the Setade Ejraie Farmane Imam (translated as the Operational Group for the Imam’s Decree) in September of 2009. The consortium, called the Tose-e Etemad Mobin, bought the shares of TCI and is made up of three companies: Tose Etemad investment company and the Shahriyar Mahestan investment company – both of which belong to the Bonyad Taavone company (a cooperative foundation) belonging to the IRGC – and Gostareshe Electronik Mobin Iran company which belongs to the Setade Ejraie Farman Imam group.

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Neuen Höchstleistungen entgegen

Acht Gehängte mehr, das macht…

The latest hangings bring to 139 the number of executions reported in Iran so far in 2011, according to an AFP count based on media and official reports.

Iranian media reported 179 hangings last year. But international human rights groups say the actual number was much higher, making the Islamic republic second only to China in the number of people it put to death. (AFP)

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Why did Germany capitulate?

The European Union on Tuesday issued an updated list of sanctioned Iranian companies involved in Tehran’s nuclear program, including the Hamburg-based Europäisch- Iranische Handelsbank (EIH).

Since at least 2008, the Merkel administration had vehemently opposed the closure of EIH.

What prompted the German government to shutter a main financial conduit for German businesses and Iran’s economy?

According to the EU statement, “EIH has played a key role in assisting a number of Iranian banks with alternative options for completing transactions disrupted by EU sanctions targeting Iran.”

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