Hoffnung für Yusef Naderkhani

Der Anwalt des wegen seines christlichen Glaubens zum Tode verurteilten Iraners Yusef Naderkhani ist optimistisch, seinen Klienten vor der Hinrichtung bewahren zu können. Bleibt zu hoffen, daß die Mullahrichter sich seiner Islamauslegung anschließen:

“I have provided the court with explanations that I believe will make the court change its decision, and it is 90 to 95 percent likely that the court will acquit Naderkhani,” Dadkhah said.
“I said that at the time of Prophet Mohammad no one was killed for being an apostate. The history of Islam shows that at the time of the Prophet three tribes became apostate but the Prophet didn’t [order] them to be killed. There’s nothing about killing apostates in the Koran,” he said.

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Cyber Hizbollah

Im September 2011 fand in Teheran die zweite Konferenz der Cyber-Hisbollah statt. Dort trafen sich islamistische Hacker und Cyber-Jihadisten und beschlossen Europa und die USA zu bekämpfen. Auch der politische Stratege der iranischen Revolutionsgardisten Hassan Abbasi war anwesend und hielt flammende Reden.

Die Teilnehmer der Konferenz der Cyber-Hisbollah setzten sich aus sogenannten “Cyber-Jihad-Aktivisten”, Aktivisten des “Cyber-Widerstandes” und “Interessenten des sanften Krieges” zusammen. Direkt telefonisch verbunden mit der Konferenz war Hojat Vahidi, Leiter des neuen “Komitees der Strategie der heiligen Verteidigung in Europa”. Er ist ein Koordinator der Propagandaaktivitäten des Iran für Europa und die USA.

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Facing Execution for the ‘Crime’ of Being a Christian In Iran

Den Solaranlagenvertreter Jan van Aken wird es von seiner Geschäftsreise sicher nicht abhalten, es geht eben nur um das Leben eines Christen und nicht um Mohammedkarikaturen:

In 2010, the Iranian regime carried out 546 executions, more than at any other time during the preceding decade, and representing an increase of around 25 per cent on the previous year. Increasingly, execution is becoming Tehran’s favored method for dealing with anyone it deems an opponent — like Pastor Yousef Nadarkhani, an Iranian pastor who has refused to recant his Christian faith.
Pastor Nadarkhani’s case is another grim illustration of the volatile situation faced by religious minorities living under Iran’s Islamist clerics. Even though the state formally recognizes the existence of Christians, Jews and Zoroastrians, these minorities are under no illusions about their subordinate status. [...]
Pastor Nadarkhani’s embrace of Christianity, is a prime example of “moharebeh,” and carries the penalty of death. This is despite the fact that Nadarkhani maintains he has never been a Muslim as an adult. But an Islamic court has determined that he has Islamic ancestry and therefore must recant his faith.
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Der deutsch-iranische Solardialog

Der nächste Besuch eines Vertreters der Linkspartei im Iran, ganz im Geiste der Lucrezia Jochimsen. Und er will “Klippen umschiffen”, um “Dual Use-Güter” in den Iran zu schaffen. Darin sind die Deutschen, das nur am Rande, Meister. So konnte Gaddafi in Rabta seine Chemiewaffenfabrik bauen und Saddam das Giftgas herstellen, mit dem er gegen die Kurden vorging. Aber halt, der Jan von Aken weiß ja Bescheid: Irak hatte ja gar keine Massenvernichtungswaffen. Heute geht’s um Solar, natürlich nicht um Gitgas, denn die Mullahs, was wusste ja auch schon Frau Jochimsen, wollen tief im Innern nur Gutes:

(Der Iran) ist derzeit bestrebt, solarthermische Anlagen zu errichten, stößt dabei aber auf gewaltige Schwierigkeiten.

Haupthemmnis, sagt van Aken, sind paradoxerweise die vor allem von den westlichen Ländern durchgedrückten internationalen Sanktionen gegen Teheran. Dem Land wird unterstellt, unter dem Deckmantel des Baus von Kernkraftwerken auch atomare Rüstung zu betreiben. Den Rest des Beitrags lesen »

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Iran plans to send ships close to US waters

Obamas Werben um die Gunst der Mullahs wird in Teheran interessiert zur Kenntnis genommen:

Iran’s navy is going to deploy ships close to US territorial waters, its commander in chief was quoted as saying on Tuesday.
“As the global oppression (the US) is present not far from our maritime border … our navy is going to have a strong presence not far from US territorial waters,” the Irna news agency quoted Admiral Habibollah Sayyari as saying.
The remarks come as another high-ranking Iranian appeared to reject a recent US request to establish a “red phone” link between the countries to avoid unwanted confrontation between their armed forces in the Gulf region.
“When we are in the Gulf of Mexico, we will establish direct contact with the United States,” Ali Fadavi, commander of the Iranian Revolutionary Guard Corps Navy, was quoted in press reports as saying.

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Drohnen für Ahmedinejad?

Nun ist es offiziell: die Türkei und der Iran arbeiten bei der Bekämpfung der PKK/ PJAK fortan koordiniert und eng zusammen, d. h. Natotruppen werden künftig Seit’ and Seit’ mit den Pasdaran im Irak aktiv kämpfen.

Und weil das Szenario so wunderbar ist, liefern die USA noch die intelligence:

Radikal informiert unter der Schlagzeile “USA und Türkei über Drohnen einig” dass die Türkei und die USA sich im Prinzip über die Predatoren, dem unbemannten Flugkörper geeinigt haben. Erdogan habe vermerkt, dass es in diesem Thema keine Probleme gäbe. Laut Meldung sollen nach Abzug der US-Truppen aus dem Irak die Predatoren an die Türkei ausgeliefert werden. Mit den Drohnen werde (man) gegen die Terrororganisation PKK noch mehr nachrichtendienstliche Informationen erhalten.

Die große Frage ist, wann die USA entsprechendes Material auch Ahmedinejad zukommen lassen. Offenbar findet man in Washington, dass die Kurden eine große Gefahr darstellen. Sie könnten ja den Nahen Osten destabilisieren …

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Iranians against Neturei Karta

Eine bemerkenswerte Szene in New York: oppositionelle Iraner demonstrieren gegen die antizionistische Sekte Neturei Karta (deren selbsternannter Rabbi Moshe Arye Friedman Teilnehmer der Holocaustleugner-Konferenz in Teheran war und dort mit Ahmadinejad kuschelte):

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