Und jedes Jahr wieder

Die internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat sich besorgt über Geheimdienstinformationen gezeigt, wonach Iran weiter heimlich an einem Atomwaffenprogramm arbeitet. «Viele Mitgliedstaaten» hätten Hinweise dafür geliefert, heisst es in einem IAEA-Bericht. (…)

Weiter heisst es, Iran habe damit begonnen, Geräte für die Urananreicherung in einem unterirdischen Bunker zu installieren, der besser gegen Luftangriffe geschützt ist als die bisherigen Anlagen. Bei der Anreicherung von Uran kann Kernbrennstoff hergestellt werden, aber auch spaltbares Material für Sprengköpfe.

Die IAEA hat in ihren jüngsten Berichten ein wachsendes Unbehagen geäussert, dass der Iran seine Atomaktivitäten fortsetzen könnte. Die Formulierung «zunehmend besorgt» hat die Behörde in Unterlagen zum möglichen iranischen Atomwaffenprogramm bislang nicht verwendet.

Die Regierung in Teheran hat Vorwürfe zurückgewiesen, sie arbeite heimlich an einem Atomwaffenprogramm. Sie betont vielmehr, ihr Nuklearprogramm diene allein zivilen Zwecken.

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