Hungerstreik geht weiter

Die seit sechs Wochen in der Würzburger Innenstadt protestierenden Asylbewerber sind erneut in Hungerstreik getreten. Die zehn Iraner kritisierten, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg ihre Asylanträge bislang noch nicht abschließend bearbeitet habe, teilten die Flüchtlinge mit.  (…)

Die Männer campieren seit dem 19. März in der Würzburger Innenstadt. Schon zu Beginn des Protests hatten sie zwei Wochen lang keine feste Nahrung zu sich genommen, den Hungerstreik dann aber ausgesetzt. Mit der Dauerkundgebung wollen sie erreichen, als politisch Verfolgte anerkannt zu werden. Zudem kritisieren sie die bestehenden Asylgesetze und bezeichnen die Bedingungen für Asylsuchende als “menschenverachtend”.

Quelle

Veröffentlicht in News. Leave a Comment »

Appeasement

Die Obama Administration und das iranische Nuklearprogramm: Einlenken und Einknicken bis der Iran die Bombe hat:

In what would be a significant concession, U.S. officials said they might agree to let Iran continue enriching uranium up to 5% purity if it agrees to the unrestricted inspections, strict oversight and numerous safeguards that the UN has long demanded. A shift in the U.S. position that Iran must halt all enrichment activities is likely to prompt strong objections from Israeli leaders, the probable Republican presidential nominee, Mitt Romney, and many members of Congress.
    U.S. officials say Iran is unlikely to agree to a complete halt in enrichment and that demanding it do so could make it impossible to reach a negotiated deal to stop the country’s nuclear program. However, a senior administration official emphasized that such a deal remained only a small possibility because Iran has shown so little willingness to meet international demands.

Quelle

Veröffentlicht in News. Leave a Comment »

Ausgemachte Sache in Deutschland

Esther Schapira in der FR:

Ob bei Welt Online, Financial Times Deutschland oder Emnid: Alle Umfragen zeigen das gleiche Ergebnis. Gut zwei Drittel der Deutschen gehen von einer ernsthaften Gefahr für Israel durch das iranische Atomprogramm aus – aber es ist ihnen herzlich gleichgültig. 83 Prozent fordern laut Emnid, dass Deutschland sich im Ernstfall raushalten solle.

Die Angst vor einer militärischen Eskalation ist dabei durchaus verständlich. Mich verstört aber die Gefühlskälte mit der bei uns darüber diskutiert wird, wie die Chancen stehen, dass der Iran eine Atombombe gegen Israel auch wirklich einsetzen könnte. Dass er sie bekommen wird, ist schon ausgemachte Sache und wäre aus deutscher Sicht nicht weiter beunruhigend, wäre da nicht die Bedrohung für den Weltfrieden, also für uns, durch die Entschlossenheit der Israelis, nicht abermals das hilflose Opfer zu sein. Kein anderes Volk hat so oft erlebt, wie gefährlich es ist, sich nicht rechtzeitig zu wehren. Wer der Vernichtung nur knapp entronnen ist, hat begreiflicherweise wenig Bereitschaft, gelassen abzuwarten, wie es diesmal ausgeht.

Veröffentlicht in Hintergrund. Leave a Comment »

Massenfestnahmen in Ahwaz

Iranian authorities have detained at least 26 people in the city of Ahwaz and its surroundings in the southwestern province of Khuzestan during the weeks leading up to the April 15 anniversary of a 2005 protest and subsequent crackdown.

The International Campaign for Human Rights in Iran called for the immediate release ofall detainees. Between late March and April 16, according to the European Ahwazi Human Rights Organisation (EAHRO), Iranian security and intelligence agents detained 26 activists to prevent the commemoration of the April 15 anniversary.

Quelle

Veröffentlicht in Hintergrund. Leave a Comment »

Braune Zirkustruppe in Persien

Wie von ihm angekündigt, hat Jürgen Elsässer, furchtloser Ritter wider Heuschrecken und Zionismus, eine Reisetruppe in Ahmadinejads Reich angeführt und bekam, vermutlich auf Vermittlung Yavuz Özoguz’ vom Muslimmarkt, eine Audienz bei El Presidente:

Zufrieden grinsen sie in die Kameras, das allzeit gegen den jüdischen Staat knipsende Arbeiterfotografenpärchen Andreas Neumann und Anneliese Fikentscher (im Bild und auch sonst ganz links), im züchtigen kleinen Schwarzen Frau Özoguz nebst Gemahl Yavuz, rechts neben Mahmud der heroische Jürgen Elsässer (der, ganz selbstlos, die Leser seines Blogs zuerst auf die Gefahren dieser Reise hinwies, um dann in Todesverachtung hinzuzufügen: »Beten Sie nicht für mich, für mich wird gesorgt.«) und – in edlem Zwirn, perfekt sitzendem Sakko und weißem Schuhwerk nur knapp an der Nominierung als bestgekleideter Mann des Jahres vorbeigeschrammt – der Verschwörungsspinner Gerhard Wisnewski.
Eine lustige Truppe also, die sich dort um ihr judenhassendes Idol Ahmadinejad sammelte. Ob sie auch einem öffentlichen Erhängen beiwohnten, eine zünftige Steinigung live miterlebten oder einen der von Elsässer als »Darkrooms« gepriesenen Folterkeller besuchten, um mit den dort eingekerkerten und gemarterten Iranern zu sprechen, ist nicht überliefert.
Bei Lichte betrachtet gibt das obskure Bild dann aber doch Anlass zur Hoffnung: Wenn Irans Herrscher sich schon mit derart heruntergekommenen Gestalten ablichten lassen müssen, mit denen außerhalb ihres in wenigen dutzend Irren zu zählenden Weltverschwörungszirkels niemand etwas zu tun haben will, dann ist die Isolation des Mullahregimes bereits sehr weit fortgeschritten.

Spontaneous Demonstration on International Labor Day

As the first of May, the international Labor Day, approaches, and while labor unrest is ever present in the country, labor groups in Iran have announced plans to hold demonstrations on this date and noted that if the official permit for a national demonstration is not issued, they will launch a “spontaneous” demonstration.

The ministry of interior has discussed the requests for the demonstration in a meeting and officials have said the issue is “under discussion.”

Workers have said that they plan to raise their current living conditions during the demonstrations. Alireza Mahjoob, the secretary general of Khane Kargar (House of Workers) told ILNA labor news agency yesterday, “If the ministry of interior does not issue the permit for the labor day demonstration, workers will gather to display their support for domestic production and opposing foreign products in Khane Kargar. (…)

Mahjoob’s conservative remarks about the gathering on the international Labor Day have met with negative remarks on Facebook and Twitter and many labor activists have criticized him for his “conservatism and flattery of ayatollah Khamenei”. According to ILNA, these remarks by Mahjoob who did not join the post election protests in 2009 resulted in Ali Akbar Eyvazi, a member of the board of directors of the Islamic Workers Council in the province of Tehran to take a position that is different from Mahjoob’s, and talk of “spontaneous demonstrations” in opposition to the call for a gathering in the Khane Kargar.

Den ganzen Artikel lesen

Veröffentlicht in News. Leave a Comment »

Lenkt Iran ein?

Iran may announce its willingness to halt uranium enrichment at 20% when it meets with world powers in Baghdad on May 23, the Dubai-based Al Arabiya website reported on Tuesday, quoting a source in Tehran.
Senior members of the Iranian Revolutionary Guards (IRG) have entreated Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei to halt uranium enrichment at the 20% level, the report said.
They are said to be concerned that international sanctions are placing an increasing strain on the IRG’s finances and, consequently, its capacity to implement large-scale economic projects.

Quelle

Veröffentlicht in News. Leave a Comment »
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 49 Followern an