Iranian youth publicly whipped for drinking alcohol

Jürgen Elsässer, der einst aus Freude über die »Wiederwahl« Ahmadinejads einen Slivovitz trank und kürzlich über die Reise zu seinem judenhassenden Vorbild in einem Interview mit einem Verschwörungsspinner Auskunft gab, in welchem er erwähnte, dass er den Alkohol im Iran vermisse, dürfte wohl auch angesichts dieser Szene nicht ins Zweifeln kommen:

A video clip recently uploaded to YouTube shows a young Iranian man being publicly whipped as punishment for drinking alcohol.
The clip, uploaded by members of the Iranian opposition, shows a young many lying on his stomach in a city square and being whipped at least 20 times by a masked man.
To the side stands another man, a cleric, who appears to be instructing the flogger on how to carry out the punishment. Dozens of locals are seen looking on.
The user who published the clip said that it was filmed last Sunday in the village of Miane in northwest Iran. Witnesses said the young man had been arrested for allegedly drinking alcohol.
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So sieht sie aus, die entfesselte Barbarei, welche Jürgen Elsässer, das Arbeiterfotografenpärchen Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann (die Iran als »Land der Liebe« priesen), sowie die Betreiber des Muslimmarktes bejubeln.

Iranian rapper in hiding, but defiant after call for his death

The Iranian-born rapper marked for death for insulting a ninth-century imam and criticizing Tehran’s regime as corrupt is determined to press his message to young fans, according to the German author who hid Shahin Najafi in his home.
Najafi, whose song “Ay Naghi” brought two fatwas, or calls for his death, within days of its release on Facebook, will not be intimidated, though he knows he cannot perform live, according to Gunter Wallraff, a non-fiction writer who hid Najafi until German police found him and placed him in a safehouse.
“On the contrary, he feels responsible to himself and to his many young followers, especially in Iran, not to give in,” Wallraff said in an exclusive interview with FoxNews.com. “The death threats show that this regime needs the image of an enemy because it can no longer offer any values and is therefore looking for helpless victims.”
Najafi, 32, who is a German citizen and has lived in Cologne, is a star in his homeland, where he has 200,000 fans on his Facebook page. He fled to Germany in 2005 after being sentenced to a hundred lashes and three years in jail. But his new song brought the ultimate sentence because it is considered an insult to a ninth-century Shiite imam, Ali al Hadi al-Naqi, also known as Imam Naghi. Shiites venerate al-Naqi, a direct descendant of the Prophet Muhammad. An Iranian website, Shia Online, has offered $100,000 to anyone who kills Najafi.
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Khameneis Fatwa gegen Atomwaffen: eine iranische Propagandamär

Gebetsmühlenartig wird es von den Führern des iranischen Regimes wiederholt: Der Iran werde nie eine Atombombe bauen, denn dies sei “unislamisch”. Dazu wird regelmäßig auf eine Fatwa, also ein bindendes religiöses Rechtsgutachten, des obersten geistlichen Führers der Islamischen Republik, Ali Khamenei, verwiesen, demzufolge die Produktion, der Besitz und die Anwendung von Massenvernichtungswaffen mit den Prinzipien des Islam unvereinbar seien. Von westlichen Politikern, Experten und Kommentatoren ist dies auf breiter Front für bare Münze genommen worden. So haben sich zuletzt sowohl US-Außenministerin Hillary Clinton als auch Präsident Barack Obama bei ihren Sondierungen zur Lösung des Atomkonflikts mit der Islamischen Republik Iran positiv darauf bezogen. Im März etwa ließ Obama Khamenei auf geheimen Kanälen eine Botschaft zukommen, in der er dessen Fatwa als einen guten Ausgangspunkt für die jetzt angelaufenen Verhandlungen der EU3+3 (Großbritannien, Frankreich, Deutschland, USA, Russland und China) mit dem Iran bezeichnete. Auch Institutionen wie die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) beziehen Khameneis Dekret als eine gegebene Tatsache in ihre Einschätzungen des iranischen Atomprogramms ein. Das Problem ist nur: Eine solche Fatwa des iranischen “Revolutionsführers” hat es in Wirklichkeit nie gegeben.
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Hamas says it will not go to war for Iran

“Hamas is a Palestinian movement that acts within the Palestinian arena and it carries out its political and field actions in a way that suits the interests of the Palestinian people,” he said at his headquarters in the enclave.
“Iran did not ask anything from us and we think Iran is not in need of us,” the prime minister of the Hamas government told Reuters in an interview.
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Geistlicher ruft zu Mord an Rapper in Deutschland auf

Ein iranischer Großayatollah hat ein Todesdekret (Fatwa) gegen den in Deutschland lebenden Rapper Shahin Najafi erlassen. Der 31-jährige Musiker soll in dem Song “Imam Naghi” den zehnten Propheten (Imam) der schiitischen Muslime beleidigt haben.
Die Nachrichtenagentur FARS berichtete am Mittwoch, Großayatollah Ali Safi-Golpayegani, habe das Lied als Blasphemie gedeutet. Mit dem Todesdekret sind nicht nur Schiiten, sondern auch andere Muslime aufgerufen, den Mann zu ermorden und “für immer in die Hölle zu schicken”.
Najafi war im Iran ein Untergrundmusiker und politischer Aktivist, bevor er im Jahre 2005 nach Deutschland auswanderte. Im Iran werden seine Songs und Alben entweder auf dem Schwarzmarkt gekauft oder im Internet heruntergeladen. Vielen gilt er als der “iranische Eminem”. Besonders wegen seiner islamkritischen Texte steht Najafi schon seit längerem im Iran auf der schwarzen Liste der Dissidenten ganz oben.

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Iran’s Jarring Photoshopped Missile Test Image

Ein neuer Coup der Islamischen Republik: Unfreiwillig haben die Experten der regimetreuen Mehr-News-Agentur »Jar Jar Binks«, die vertrottelte Figur aus den neueren Star-Wars-Episoden, zum Helden ihres Atomprogramms gemacht:

According to a Google search, that image first appeared on the Internet on July 9, 2008 on a Word Press site called “What the Crap?” That time stamp would’ve been just after Iran was originally busted for Photoshopping an image of its missile test. During that time, a number of clever news watchers produced a series of prank versions of the Iran missile launch like this one and this one, which transformed the embarrassing episode into a funny Internet meme. Humorously, it appears Iran is now using images from the meme it created to depict its own missile program. Even more humorously, it appears the Photoshopped image MNA picked includes a photo of loathed Star Wars prequel character Jar Jar Binks. Obviously, we can’t think of anything dumber than using an image from a meme created to mock your regime in a real-life news story. Then again, this is Iran.

Indeed. Was ist aber auch zu erwarten von einem Regime, dessen Regierungschef stolz solche Clowns empfängt?

Bizarre Reisegruppe im Iran

Der Kölner Stadtanzeiger über die Reise der »Arbeiterfotografen« Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann:

Stolz präsentiert das iranische Präsidialamt die Bilder der deutschen Besuchergruppe. Mitglieder der Gruppe „Islamischer Weg“ seien von Präsident Mahmud Ahmadinedschad empfangen worden. 90 Minuten habe man miteinander gesprochen, die Besucher aus dem Westen hätten ihre Solidarität mit dem Iran bekundet.
Bundesweite Entrüstung erlebt zurzeit der Delmenhorster FDP-Landtagskandidat Claus Hübscher, der bei dem Treffen die Hand des Holocaust-Leugners schüttelt. Ähnlich geht es nun zwei Kölner Teilnehmern der bizarren Reisegruppe. Mit streng gebundenem Kopftuch, das sie auf dem Nippeser Markt gekauft hat, sitzt die Fotografin und Kamerafrau Anneliese Fikentscher neben ihrem Kollegen Andreas Neumann. Beide sind Verantwortliche im Verein „Arbeiterfotografie“ und Mitglieder des Trägervereins des Bürgerzentrums „Alte Feuerwache“ im Agnesviertel. Zurück in Köln kündigen sie einen mehrteiligen Reisebericht über den Iran an. Teil eins ist schon erschienen – mit der Überschrift „Land der Liebe“.
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Ahmadinejads letztes Aufgebot

Während der FDP-Provinzpolitiker und Ahmadinejad-Freund Claus Hübscher erklärt, er lasse sich von der »jüdischen Community« nichts vorschreiben, ist noch ein weiterer Reisegast bekannt geworden. Es handelt sich um den altgedienten und seit Jahrzehnten in der Naziszene wirkenden Rechtsextremisten Karl Höffkes, dessen Hobby die Erstellung von Filmchen für den gemütlichen Kameradschaftsabend ist. Höffkes Schaffen umfasst unter anderem die sicher nicht nur unter cineastischen Gesichtspunkten großartigen Werke »Österreich 1938 in Farbe«, »Als Arzt im Fronteinsatz« oder »Mit der Kamera an der Ostfront«.
Die Shakehands mit dem Führer waren auch deshalb wohl ein besonderes Highlight für den braunen Hobbyfilmer.

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FDP-Politiker zu Besuch beim Holocaust-Leugner

Die Welt über den Versuch des FDP-Provinzpolitikers Claus Hübscher, Weltpolitik zu spielen:

Ein Treffen mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad hat dem Delmenhorster FDP-Landtagskandidaten Claus Hübscher eine Menge Ärger eingebracht. In der FDP gibt es Kritik an der privaten Reise des 65-Jährigen, der im Kreisverband Delmenhorst stellvertretender Parteichef ist.

Der Ausflug zu den Mullahs bescherte Hübscher aber nicht nur die ersehnte Aufmerksamkeit:

Ihr Entsetzen über den Hübscher-Besuch bei Ahmadinedschad äußerte die FDP-Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst (FDP-Bezirksvorsitzende Oldenburg). Die Reise des Delmenhorster Landtagskandidaten werde Thema auf der nächsten Bezirksvorstandssitzung sein.
Unverständnis äußert auch der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Delmenhorst, Pedro Benjamin Becerra. Eine Mitgliedschaft Hübschers im Freundeskreis der Jüdischen Gemeinde Delmenhorst sei nicht mehr akzeptabel.

Wieviel verständnisvoller begegnete man ihm da doch in Teheran:

Viel Freundschaft gegenüber den Deutschen habe er erfahren und viel Kritik an Israel. Die angebliche persönliche Ausbeute des Trips für Hübscher: “Der Besuch hat mich noch mehr an die Seite von Günter Grass gebracht.”

“Der Feind versteht nur Gewalt“

Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe, dass Hassan Mousa, Mitglied des Schura-Rates der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, in einem Interview mit dem iranischen Sender „Press TV“ zu Gewalt gegen Israel aufgerufen hat.

Braune Zirkustruppe in Persien

Wie von ihm angekündigt, hat Jürgen Elsässer, furchtloser Ritter wider Heuschrecken und Zionismus, eine Reisetruppe in Ahmadinejads Reich angeführt und bekam, vermutlich auf Vermittlung Yavuz Özoguz’ vom Muslimmarkt, eine Audienz bei El Presidente:

Zufrieden grinsen sie in die Kameras, das allzeit gegen den jüdischen Staat knipsende Arbeiterfotografenpärchen Andreas Neumann und Anneliese Fikentscher (im Bild und auch sonst ganz links), im züchtigen kleinen Schwarzen Frau Özoguz nebst Gemahl Yavuz, rechts neben Mahmud der heroische Jürgen Elsässer (der, ganz selbstlos, die Leser seines Blogs zuerst auf die Gefahren dieser Reise hinwies, um dann in Todesverachtung hinzuzufügen: »Beten Sie nicht für mich, für mich wird gesorgt.«) und – in edlem Zwirn, perfekt sitzendem Sakko und weißem Schuhwerk nur knapp an der Nominierung als bestgekleideter Mann des Jahres vorbeigeschrammt – der Verschwörungsspinner Gerhard Wisnewski.
Eine lustige Truppe also, die sich dort um ihr judenhassendes Idol Ahmadinejad sammelte. Ob sie auch einem öffentlichen Erhängen beiwohnten, eine zünftige Steinigung live miterlebten oder einen der von Elsässer als »Darkrooms« gepriesenen Folterkeller besuchten, um mit den dort eingekerkerten und gemarterten Iranern zu sprechen, ist nicht überliefert.
Bei Lichte betrachtet gibt das obskure Bild dann aber doch Anlass zur Hoffnung: Wenn Irans Herrscher sich schon mit derart heruntergekommenen Gestalten ablichten lassen müssen, mit denen außerhalb ihres in wenigen dutzend Irren zu zählenden Weltverschwörungszirkels niemand etwas zu tun haben will, dann ist die Isolation des Mullahregimes bereits sehr weit fortgeschritten.

Propaganda für die Mullahs

Nachdem bereits ein prominenter SPD-Parteigänger seine Zuneigung zu den Zielen des Mullahregimes bekundete, zieht morgen nun die Friedrich-Ebert-Stiftung nach:

Iran, Israel und der Westen: Gibt es einen Ausweg aus der Bedrohungsspirale?

Ist schon das Wort von der Bedrohungsspirale eine glatte Lüge – weil die tatsächlichen Drohungen gen Westen und insbesondere Israel aus Teheran stammen – so lässt die Besetzung des Podiums keine Fragen über den Charakter der Veranstaltung offen: Neben Hillel Schenker, der als antizionistischer “Friedensaktivist” die Rolle des Alibijuden erfüllt, hat sich die FES mit Ali Fathollah-Nejad einen Propagandisten des iranischen Steinigerregimes eingeladen. Fathollah-Nejad ist einer der führenden Köpfe hinter CASMII, einer de facto Außenstelle Teherans, die im westlichen Ausland Lobbyarbeit für das Mullahregime leistet und auch keine Berührungsängste zu den iranischen Revolutionsgarden hat. Abgerundet wird die Werbeveranstaltung durch die Kooperation mit den “Internationalen Ärzten zur Verhütung des Atomkrieges”, jener antizionistischen Bande, deren Mitglieder gemeinsam mit Islamisten gegen Israel segeln und deren Name selbstverständlich keine Ablehnung eines iranischen Atombombenabwurfs gegen den jüdischen Staat beinhaltet, sondern allein auf Israels Selbstverteidigung zielt.

Wer der FES seine Gedanken über diese Lobpreisung des Mullahregimes mitteilen möchte, kann dieses Kontaktformular dafür benutzen.

Was auch noch gesagt werden muss

Günter Grass, seiner Ehre stets treugeblieben, hat sich mit seiner neuesten, als »Gedicht« betitelten Suada gegen die Juden und ihren Staat anscheinend verrechnet: Wenn selbst ein Ruprecht Polenz, dem nun wahrlich nicht nachgesagt werden kann, es mit Israel zu halten, auf Distanz geht, dann muss wohl irgendetwas schiefgelaufen sein. Liegt’s an der auf Grundschulniveau gehaltenen äußeren Form der Hetzschrift? Oder am zu altbacken daherkommenden Antisemitismus eines SS-Veteranen, der sein in Jugendjahren Erlerntes nie ins moderne Gewand zu kleiden lernte?
Der weithin geäußerten Entrüstung über Grass treten nur noch die hartgesottensten Antisemiten entgegen; also die Redakteure und Leser der Frankfurter Rundschau und der Süddeutschen Zeitung, der Antiimp Wolfgang Gehrke, Neonazis sowie natürlich die von ihm verteidigten Herrscher Teherans.
Auch wenn es nicht direkt einsam um Grass aussieht, geht Volksgemeinschaft doch irgendwie anders.

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“Die Atommacht Israel gefährdet den Weltfrieden”

Der SS-Landser a.D. kann immer noch nicht von den Juden lassen:

Der Literaturnobelpreisträger hat wieder etwas geschrieben – ein Gedicht zum Atomkonflikt mit dem Iran. Und was für eines. Es ist politisch, prosaisch, und es geht hart mit Israel ins Gericht.
Den Iran nimmt Günter Grass in seinem Gedicht weniger hart in in die Kritik. Veröffentlicht wird es weltweit. Grass spricht nicht nur im Blick auf die deutsche Vergangenheit von Verbrechen, sondern sagt, die Deutschen, wenn sie den Israelis demnächst ein mit Nuklearsprengköpfen bestückbares U-Boot lieferten, könnten “Zulieferer eines Verbrechens werden”, das voraussehbar sei, “weshalb unsere Mitschuld / durch keine der üblichen Ausreden zu tilgen wäre”.
Den politischen Schriftsteller treibt brennende Sorge um. Es geht ihm erst um “Planspiele”, an “deren Ende als Überlebende / wir allenfalls Fußnoten sind”, dann um “das behauptete Recht auf den Erstschlag”, der das “iranische Volk auslöschen könnte”.

Die im Gegensatz zur Wahnphantasie von der Auslöschung der Iraner tatsächlich angekündigte und von Teheran betriebene Vernichtung der Juden und ihres Staates wird der Deutschen moralischster Schriftsteller in seinem neuen Werk wohl mit weniger mahnenden Worten bedenken. Sage keiner, der Mann hätte in seiner Jugend nichts gelernt.

Hungerstreik spitzt sich zu

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Veranstaltungshinweis

Eskalation am Persischen Golf?
Die neuen Sanktionen gegen den Iran und die Möglichkeit eines Krieges

Vortrag und Diskussion mit

Dr. Matthias Küntzel
(Politikwissenschaftler und Publizist, Autor von „Die Deutschen und der Iran. Geschichte und Gegenwart einer verhängnisvollen Freundschaft“)

Moderation: Simone Dinah Hartmann (STOP THE BOMB)

Donnerstag, 29. März 2012, 19 Uhr
Neues Institutsgebäude, Hörsaal II
Universitätsstraße 7, 1010 Wien

Der Konflikt um das iranische Atomprogramm spitzt sich gefährlich zu. Teheran droht vor dem Hintergrund der Sanktionen des Westens mit einer Blockade der Straße von Hormus. Die Meerenge ist eine der strategisch wichtigsten Handelswege. Die USA reagierten bereits und sandten Flugzeugträger in die Region. Israel sieht sich auf Grund des bisherigen Verhaltens des Westens genötigt, über einen Präventivschlag gegen Irans Nuklearanlagen nachzudenken, denn das iranische Regime, das den Holocaust leugnet, hat dem jüdischen Staat mehrfach unverhohlen mit der Vernichtung gedroht. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwiefern die neuen Sanktionsbeschlüsse gegen den Iran ein adäquates Mittel sind, um das Regime in Teheran an der Fortsetzung seiner Projekte zu hindern.

Dr. Matthias Küntzel, Politikwissenschaftler und Publizist in Hamburg; externer Mitarbeiter des Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism an der Hebrew University in Jerusalem; Beiträge u.a. für DIE ZEIT, Der Tagesspiegel und Der Standard; Autor von „Die Deutschen und der Iran. Geschichte und Gegenwart einer verhängnisvollen Freundschaft“ und Koautor von „Der Iran – Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer“. Die englische Ausgabe seines Buches „Djihad und Judenhass. Über den neuen antisemitischen Krieg“ wurde mit dem Großen Preis des London Book Festivals ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung von STOP THE BOMB in Kooperation mit der Studienvertretung Doktorat Gewi/Hus an der Universität Wien

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Hello, Iran speaking

Phone calls made in recent days by Yedioth Ahronoth to several Iranian citizens revealed a fascinating picture of the enemy state that hides behind the scary rhetoric of the leaders from Tehran. [...]
While top Iranian leaders Ali Khamenei and Mahmoud Ahmadinejad boast that Western sanctions merely make Iran stronger and issue statements claiming Iran’s home front is resilient, the Iranians we spoke with have other news – the situation in the country is terrible.

Khatem, a real estate professional, says that the Iranian government’s propaganda isn’t working. “They can keep talking about Big Satan and Little Satan, yet aside from the religious fanatics, everyone looks up to the West. We want to be like in America, but wake up into a nightmare every morning.”

Iranians believe that anti-government protests will renew in full force after Syria’s Bashar Assad will be toppled. “Once Assad falls, the ground here will start to shake here as well,” says Razi.
“It will give youngsters plenty of incentive and vigor to hit the streets. At this time there are snitches everywhere and taking part in any political activity is strictly forbidden,” he says.

Amir says that Iran is much more similar to Israel than we may think. Many Iranians aspire to be like Americans, and view Jews as true potential partners. “The problem starts and ends at the top, with our leaders,” he says. “I can tell you with certainty, as one who hates the regime and wants it to fall, that the sanctions most certainly work.”

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Special Holiday Greeting for Nowruz to the Iranian People

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Holocaustleugnung im ZDF II

Die Titanic stellt die entscheidende Frage:

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Holocaustleugnung im ZDF

Er ist noch ganz hin und weg, der Claus Kleber: eben hatte er Ahmadinejad, den “schillernden” Präsidenten der Islamischen Republik Iran interviewen dürfen, einen “bescheiden” und “erdgebunden” lebenden Mann.
Bescheidene, erdgebundene und judenkritische Politiker erfreuen sich in Deutschland ja schon seit längerem einer gewissen Beliebtheit, allerdings dürfte auch Claus Kleber etwas irritiert gewesen sein, als der iranische Führer die Taten des deutschen in Abrede stellte:

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat sich im Konflikt mit dem Westen unnachgiebig gezeigt. Sanktionen gegen eine “große Nation” wie den Iran seien unangebracht, sagte Ahmadinedschad dem ZDF in einem Interview.
Ahmadinedschad bezeichnete den Holocaust erneut als eine “Lüge” Israels. “Die haben eine Geschichte mit dem Titel Holocaust gemacht, und die Schäden, die Kosten dafür müssen die Palästinenser tragen”, sagte Ahmadinedschad, der in der Vergangenheit wiederholt die Ermordung von Millionen Juden durch die Nazis im Zweiten Weltkrieg bestritten hatte.

Bedenken, im Staat der Täter einem Holocaustleugner ein Podium zu geben, hat man beim ZDF nicht: Die “journalistische Hoheit” läge schließlich bei seinem Sender, so Chefredakteur Frey. Und dort ist sie in mindestens so guten Händen wie bei PressTV.

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Pressemitteilung iranischer Asylbewerber der Stadt Würzburg

Wir sind einige der in Würzburg ansässigen iranischen Asylbewerber, die nach Deutschland flüchten mussten, um ihr Leben zu retten. Nun sehen wir uns hier vor das letzte Mittel gestellt und treten am 19.03.2012 in den Hungerstreik, damit man uns endlich hört und uns ein menschenwürdiges Leben zugesteht.

An die Verantwortlichen der bayerischen Asylpolitik:

Wir beschweren uns bei der bayerischen Regierung aufgrund ihrer nicht gehaltenen Versprechen, unsere ungewissen und leidvollen Umstände zu verbessern. Um eine Anerkennung unseres Status als politische Flüchtlinge, wie auch eine Besserung unserer Lebensverhältnisse zu erreichen, fühlen wir uns gezwungen, zum letzten der uns möglichen Mittel zu greifen und in den Hungerstreik zu treten.
Wir leiden unter dem langwierigen, Jahre anhaltenden Prüfungsprozess unserer Asylanträge und hoffen jeden Tag darauf, dass sich diese Folter der Ungewissheit schnellstmöglich zum Besseren wendet. Diese Ungewissheit und dass uns keinerlei Selbstständigkeit im Alltag gewährt wird, wir außerdem wie Gefangene gehalten werden, zermürbt uns und treibt uns Schritt für Schritt in den Tod.
Der Selbstmord Mohammad Rashepars, welcher sich am 29.01.12 in Würzburg ereignete, ist nur ein Beispiel dafür, wozu einem solche Umstände treiben.
Wenn ein deutscher Staat derlei menschenverachtende Lebenssituationen billigend in Kauf nimmt, werden wir es fortan bevorzugen, unseren Weg in den Tod in aller Öffentlichkeit zu gehen.
Wir sind politische Asylbewerber, die der Hölle der „islamischen Republik“ Iran entflohen sind. Der Iran ist ein Land, in dem heutzutage Menschenrechte, seitens der dort etablierten Machthaber, mit Füßen getreten werden und weder Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, noch Religions- und Meinungsfreiheit vorherrschen. Wir mussten von dort fliehen um unser Leben zu retten und suchten daraufhin Asyl in einem sicheren Land. Doch in diesem hochentwickelten Land, im Herzen Europas, welches sich tagtäglich über die Menschenrechtsverletzungen in anderen Staaten empört, fühlen wir uns selbst mit einer absolut unmenschlichen Behandlung konfrontiert. Jeder Mensch, der sich in einer solchen Zwangslage wie wir befindet, der er nicht entfliehen kann und die ihm dabei eine ungewisse und zweifelhafte Zukunft offenbart, wird angesichts dieser selbst den Tod als bessere Alternative bevorzugen.
Wir werden unter keinen Umständen in die Hölle des iranischen Regimes zurückzukehren! Ein Regime, das vor den Augen der ganzen Welt gegen die Menschenrechte verstößt, Menschen zu unrecht einkerkert, foltert, vergewaltigt und öffentlich erhängt und steinigt. Wie kann man ein solches Land als sichere und lebenswerte Heimat betrachten?
Doch wir akzeptieren auch nicht die menschenunwürdige Behandlung des bayerischen Staates an uns!
Aus diesem Grund fordern wir die bayerische Staatsministerin für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen, Christine Harderthauer, dazu auf, nach Würzburg zu kommen, damit sie Stellung bezieht zu der, im Vergleich zu andern Bundesländern besonders harten Lebenssituation Asylsuchender im Freistaat Bayern. Und damit sie darüber hinaus unseren Status als politische Flüchtlinge anerkennt.
Wir laden außerdem jede(n), die/der sich mit unserer Protestaktion solidarisch erklärt, oder schlicht interessiert ist, herzlich dazu ein, ab dem 19.03.12 an den Vierröhrenbrunnen vor dem Rathaus in Würzburg zu kommen, um sich über unsere verzweifelte Lage zu informieren und uns bei unserem Vorhaben zu unterstützen.
Wir werden unseren Streik fortführen, bis die Verantwortlichen für die bayerische Asylpolitik mit uns verhandeln und wir die Anerkennung unseres Asylantrags, sowie eine Verbesserung der Situation all der Schutzsuchenden in Deutschland erreichen.

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„Militärische Maßnahmen müssen eine Option sein“

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Give Iran Back To Persians

Iran: Oscar win over ‘Zionist regime’

Da dachte man in Teheran eben noch, die Juden würden Hollywood kontrollieren und nun also das:

The Iranian government is touting its first Oscar victory as a win over Israel in a rare move that is mixing politics and culture, the latest in a string of incidents that are signaling rising tensions between the two countries.
Iranian TV touted the prestigious recognition as “leaving behind” its Israeli competitor — a film from the “Zionist regime” — while the head the Iranian Cinematic Agency called the award the “beginning of the collapse” of Israeli influence that “beats the drum of war” in the United States, according to the AP.

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Wenn wegen des Glaubens das Leben bedroht wird

Im Iran können Menschen bestraft werden, weil sie keine Muslime mehr sein wollen. Der Pastor Youcef Nadarkhani soll deshalb sogar hingerichtet werden.
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