Solidarität mit Nasrin Sotoudeh

Die Menschenrechtsanwältin und Sacharow-Preisträgerin Nasrin Sotoudeh ist immer noch im Hungerstreik, auch wenn deutsche Medien nicht mehr über den Fall berichten.

Hier können Sie sich an einer Protestaktion von Amnesty International beteiligen.

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Frauenpower

Falls diese Geschichte stimmt, dann hoffe ich, dass diese im wahrsten Sinne des Wortes starke Frau dem Regime nicht in die Hände fällt:

“Ich sagte ihr, sie solle ihr Haar richtig bedecken”, sagt Hojatoleslam Ali Beheshti, ein iranischer Kleriker aus der Stadt Shamirzad in der Provinz Semnan. “Doch die junge Frau antwortet nur: ‘Dann schau nicht hin!’”, sagte Beheshti.

Als er erneut mahnend darauf pochte, sie möge sich endlich richtig verschleiern, begann sich die Frau lautstark zu wehren. Beheshti schildert die Situation so: “Nicht, dass sie sich nicht endlich richtig verschleiern wollte, sie hat auch begonnen, mich zu beleidigen und anzubrüllen”. Im weiteren Verlauf dieses Disputs soll die junge Frau den Kleriker zu Boden gestoßen haben, welcher auf den Rücken fiel. “Was danach passierte, weiß ich nicht mehr”, sagte der Kleriker.

Nach eigenen Angaben musste Hojatoleslam Ali Beheshti für drei Tage in einem Krankenhaus verbringen, um sich von diesem Angriff zu erholen.

Quelle

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Same old, same old

Aggressive Tiraden aus Teheran…

Der Iran machte die Internationale Atomenergiebehörde IAEA indirekt für Sabotage seiner Nuklearanlagen verantwortlich.„Terroristen und Saboteure könnten die Agentur unterwandert haben und versteckt die Fäden ziehen“, sagte der iranische Atomchef Ferejdun Abbasi-Dawani am Montag vor der IAEA-Vollversammlung in Wien.

und Verständnis und Dialoggesäusel seitens der EU.

Die Europäische Union (EU) will die Fortsetzung der Atomgespräche am Dienstag in Istanbul dazu nutzen, dem Iran „einmal mehr die Bedeutung eines dringlichen und bedeutsamen Schritts zur Vertrauensbildung deutlich zu machen“.

Sie kapieren es nicht.

Das deutsche Asylrecht ist ein Skandal

Man kann sich schon fragen, was genau passieren muss, damit eine Person den Status eines Schutzbedürftigen erhält. Im Iran ist Homosexualität nicht nur gesellschaftlich tabuisiert, nein, homosexuelle Handlungen sind strafbar – und bestraft wird im selbst ernannten „Gottesstaat“ hart: Seit der Islamischen Revolution 1979wurden mehr als 4.000 Homosexuelle hingerichtet, meist durch Steinigung.

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Studieren islamistische Kader bald an der Uni Potsdam?

Wie die Zeitung Potsdamer Neueste Nachrichten berichtet, haben der Dekan des religionswissenschaftlichen Instituts der Universität Potsdam, Prof. Dr. Johann Evangelist Hafner und Seyyed Abdulhassan Navab, Dekan der “University of Religions and Denominations” in Qom ein Memorandum unterzeichnet. Sie streben eine kontinuierliche Zusammenarbeit der wissenschaftlichen Institute an. Hafner erklärte in einer Pressemitteilung, die Universität in Qom sei “die einzige im Iran, die sich der Erforschung und der Lehre der lebenden Religionen, ihrer inneren Vielfalt und ihren Spannungen widmet”. Es wird davon ausgegangen, dass die “University of Religions and Denominations” (URD) ein “liberales” Institut sei.

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Mal was anderes

In diesem Artikel auf SPON geht es nicht um Politik, sondern um eine Iranerin, die sich Jahrzehnte nach ihrer Flucht nach Deutschland doch noch den Traum eines Medizinstudiums erfüllt hat – mit tatkräftiger Hilfe ihres Sohnes, der ebenfalls Mediziner wird. Einfach eine schöne Geschichte.

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Ekelhaft

ist nicht nur das iranische Regime, sondern auch der Umgang des deutschen “Rechtsstaats” mit Flüchtlingen aus Iran.

Samira Ghorbani Danesh hat Angst. Deshalb will sie nicht selbst über ihr Schicksal sprechen, schon gar nicht mit Journalisten. Samira fürchtet, dass die deutschen Behörden sie dann vielleicht doch in den nächsten Flieger nach Teheran setzen. Dort warten auf Frauen wie sie Peitschenhiebe oder ein qualvoller Tod durch Steinigung. In Deutschland ist Samira jetzt sicher vor den Bassidji, den Schergen der iranischen Geheimpolizei. Erst einmal.

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