Jetzt aber wirklich!

Kaum winkt das Teheraner Mörderregime mit dem Zuckerbrot „Verhandlungsbereitschaft“, schon tapsen ihm deutsche Qualitätsjournalisten brav hinterher, allen voran Andrea Nüsse in der ZEIT, die sich ganz doll freut:

Der Westen könnte das nutzen, um sich einmal wirklich auf das Regime einzulassen.

Na klar, so sieht vorbildliche Außenpolitik demokratischer Staaten aus: Sich „wirklich“ auf eine brutale Diktatur einlassen.

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Free Bahareh Hedayat

Über die Studentenaktivistin Behare Hedayat haben wir schon mehrmals berichtet (hier und hier). Sie wurde zu neuneinhalb Jahren Haft verurteilt, weil sie von ihrem Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht hat und sitzt im berüchtigten Evin-Gefängnis ein. Bitte unterzeichnen.

WikiLeaks reports reveal depth of Iranian role in Iraq war

During the administration of President George W. Bush, critics charged that the White House had exaggerated Iran’s role to deflect criticism of its handling of the war and build support for a tough policy toward Iran, including the possibility of military action.

But the field reports disclosed by WikiLeaks, which were never intended to be made public, underscore the seriousness with which Iran’s role has been seen by the U.S. military. Citing the testimony of detainees, a captured militant’s diary and uncovered arms caches, among other intelligence, the reports recount Iran’s role in providing Iraqi militia fighters with rockets, magnetic bombs that can be attached to cars, “explosively formed penetrators,” or EFPs, which are the most lethal type of roadside bomb in Iraq, and other weapons. Those include .50-caliber rifles and the Misagh-1, an Iranian replica of a Chinese surface-to-air missile, which, the reports say, was fired at American helicopters and downed one in Baghdad in July 2007. Iraqi militants went to Iran to be trained as snipers and in the use of explosives, the reports assert, and the Quds Force collaborated with Iraqi extremists to encourage the assassination of Iraqi officials.

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Menschenrechtssituation und Atomprogramm

Die Menschenrechtsaktivistin Nazanin Afshin-Jam schreibt dazu in der Huffington Post:

I have been among the many former Iranian residents now living in the West who have long been calling on Western leaders to also focus on Iran’s flagrant human rights abuses, and not look at Iran only through a nuclear lens. We human rights activists, by the same token, have to speak out against the Iranian regime’s nuclear weapons program, in addition to its oppression of its own people. We must join our cause with the cause of preventing Tehran from acquiring nuclear weapons. Upholding human rights is not “meddling” in another country’s internal affairs. It is a universal responsibility, especially when the Iranian people have been demanding it themselves, sacrificing their freedom and their lives for it.

Sportsfreunde

Ilya Grad, Israel’s Muay Thai (Thai kickboxing) champion, directs a stunning kick at his Iranian opponent. The Iranian kickboxer, Mostafa Abdollahi, staggers back but recovers fast and sends a punch of his own towards his Israeli opponent’s face. Then something strange happens. A moment after the sparring ends, the Iranian places a friendly arm on the Israeli’s shoulder, and the Israeli responds with a wide smile. Then they go to get a cold drink together, talking about the training and the competitions coming up – just like two good friends. The fact they come from enemy states doesn’t get in the way at all.

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Schwerkranker politischer Gefangener in Lebensgefahr

Über den an Multipler Sklerose erkrankten Gefangenen Hamed Rouhi-Nejad haben wir bereits mehrmals berichtet. Er ist seit Mai 2009 inhaftiert. Sein Vater fürchtet um sein Leben:

Kaleme: What request do you have from the judicial authorities in Iran?

Father: I ask from all internal and international organizations, the Secretary-General of the UN, and Doctors without Borders to please examine my son’s situation. If they conclude that my son can endure being in prison under these conditions, there will be no objection. But anyone who sees Hamed just for a few minutes knows that he will not survive these conditions. I don’t believe this child will survive another month.

I have a question for the judicial authorities of Iran: how can my son who is so sick with paralysis in half of his body be a threat to the Islamic Republic in any way? Why do they do this to him?

My child is innocent. He was put under severe pressure during the show trials and forced to make false confessions. He has since denied all the charges. His biggest crime was his illegal exit from the country. According to the laws of Iran, a person who cannot survive a penalty must be freed. Why do they not follow this law as it pertains to my sick and paralyzed son?

Mehr hier (mit Petition)

 

Lesetipp für UNESCO-Funktionäre

Damit, dass der Weltphilosophietag dieses Jahr in Teheran stattfinden wird, sind bekanntlich selbst in Deutschland nicht (mehr) alle Philosophen einverstanden. Auch in Kanada und den USA regt sich Widerstand. Die UNESCO gibt sich jedoch weiterhin ahnungslos bis dumm:

“We’re listening and we’re trying to respond,” says Sue Williams, a spokeswoman for Unesco. (…) Asked if Unesco believes that Iranian philosophers will be able to speak freely in Tehran, Ms. Williams says, “We haven’t had any feedback suggesting that this will not be the case.”

Schon erstaunlich, was für uninformierte Menschen bei der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur arbeiten dürfen. Wie gut, dass Salman Rushdie an seinen Memoiren arbeitet. Da können die Experten von der UNESCO dann nachlesen, wie es das iranische Regime mit Kunst- und Meinungsfreiheit hält.

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Tritium-Shopping in Berlin?

Die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt gegen den Geschäftsführer einer Firma in der Hauptstadt, weil er versucht haben soll, Tritium an Iran zu liefern. Das bestätigte auf Anfrage ein Sprecher der Behörde. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung planen die Ermittler, demnächst Anklage gegen Ahmad R. wegen Verstößen gegen das Außenwirtschaftsgesetz zu erheben.

Tritium kann als Neutronenquelle in Atomwaffen verwendet werden, allerdings gibt es auch mannigfaltige Anwendungen in der Forschung für das radioaktive Wasserstoff-Isotop, etwa um Substanzen bei bestimmten Laboruntersuchungen zu markieren. Der Anwalt des Beschuldigten lehnte eine Stellungnahme zu dem Ermittlungsverfahren ab. Auch die Staatsanwaltschaft gab keine weiteren Details bekannt.

Mehr hier.

Verborgene Feinde

SIE sind überall!

Iranian state-controlled television has accused Facebook and Twitter of being Iran’s “hidden enemies” and tools used by Western intelligence agencies in order to recruit new members and gather data on individuals. The segment starts with a short biography of Facebook founder Mark Zuckerberg, but then goes on to say that the website is social only in appearance. According to the report: “The aim of Facebook is to identify people for special operations for Western spying agencies.”

Mehr.

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“Dieser Mann ist ein Wahnsinniger”

Ahmadinedschad und die Basidsch-Miliz haben die Menschen mit Gewalt eingeschüchtert. Der Westen hat trotz seiner ausführlichen Berichterstattung nur einen kleinen Teil dessen gesehen, was die Iraner für ihren Widerstand in Kauf nehmen. Viele sind aus diesem Grund vorsichtiger geworden. Indes: Man kann ein Volk sehr lange, aber nicht ewig unterdrücken. Das zeigt die Geschichte immer wieder. Es gibt dieses Bild von der Glut unter der Asche, das in diesem Fall ganz zutreffend ist. Die Mehrheit der Iraner hasst Ahmadinedschad und das, was er sagt.

Mehr Klartext von Jasmin Tabatabai gibt es hier.

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Na wer hätte das gedacht

dass Sanktionen tatsächlich Wirkung zeigen.

Ein weiterer Grund, um die riesigen Schlupflöcher, die es in Deutschland immer noch gibt, zu schließen.

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Wie beruhigend

Ahmadinejad sagte gegenüber Associated Press: „Die Gegner meiner Wahl sind vollkommen frei und wie andere Menschen auch mit ihrem Leben und ihren Aktivitäten beschäftigt.“ „Sie äußern ihre Meinung und ihre Ansichten in absoluter Freiheit. Es gibt bei rechtmäßigen Aktivitäten keine Einschränkungen, und sie können ebenso wie die übrigen Menschen Einfluss auf die Gesellschaft ausüben, so lange dies im Rahmen des Gesetzes geschieht“, fügte er hinzu.

Mehr hier.

Rückschlag im Cyberwar

Die Entwicklung des Programms Haystack, mit dem der Software-Unternehmer Austin Heap Oppositionellen in Iran unterstützen wollte, ist vorerst eingestellt worden, nachdem bei den Beta-Tests erhebliche Sicherheitsmängel aufgetaucht waren. Heaps Programm, dessen Projekt sogar im State Department Förderer hatte, wurde in den letzten Wochen von anderen  Software-Experten bereits als unzureichend kritisiert. Mehr hier.

Schade, denn neben den Iranerinnen und Iranern hätten sich sicher auch viele andere Bürger autoritärer Staaten über eine solche Software gefreut. Bleibt immer noch das altbewährte TOR. Jeder kann auf seinem Heimcomputer einen TOR-Server einrichten und so Menschen auf der ganzen Welt beim anonymen Surfen helfen.

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Die Terrorbank mitten in Hamburg

Bürgerjournalisten wie Joachim Steinhöfel bleibt es überlassen über diesen Skandal zu berichten, den unsere Qualitätsmedien beharrlich ignorieren.

Ich bin dann mal weg

An Iranian diplomat based in Belgium has defected and is requesting political asylum in Norway, his lawyer told CNN on Tuesday. News agencies identify him as Farzad Farhangion.

(…)

Farhangion is defecting because he supports the Green Movement, the lawyer said.

Quelle: CNN

Farhangion ist nicht der erste Diplomat, den es in den Westen zieht (hier und hier).

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Shiva Nazar Ahari droht Todesstrafe

Shiva Nazar Ahari ist  Gründungsmitglied der iranischen Menschenrechtsorganisation “Committee of Human Rights Reporters” (CHRR). Als Redakteurin der Webseite der Organisation hat Shiva Nazar Ahari über Menschenrechtsverletzungen im Iran berichtet und sich insbesondere für die Rechte von Gefangenen, Flüchtlingen, Frauen und Kindern eingesetzt. Seit der Präsidentschaftswahl im Juni 2009 übt die Regierung verstärkt Druck auf CHRR aus. Die Zusammenarbeit mit dem Komitee wird als Straftat geahndet. Shivas Mutter kann nicht verstehen was ihrer Tochter passiert ist. “Shiva setzt sich seit fünf Jahren für Frauenrechte und Straßenkinder ein. Ich habe mir oft Sorgen gemacht, weil sie sogar ihre Freizeit in armen Stadtvierteln und mit Straßenkinder verbrachte.”

Hier geht es weiter.

Hier geht es zur Petition.

Von Studenten und Spionen

Kamran Daneshjoo, Minister für Wissenschaft, Forschung und Technologie, hat erklärt, die „Feinde“ Irans planten eine kulturelle Invasion in iranische Universitäten. „Die Feinde versuchen, die islamische Atmosphäre an (iranischen) Universitäten durch ihre eigene liberal-demokratische Umgebung zu ersetzen“, sagte Daneshjoo am Sonntag unter Bezug auf Äußerungen des Führers der Islamischen Revolution. Ayatollah Seyyed Ali Khamenei hatte letzte Woche vor versammelten Studenten in Teheran gesagt, herrische Mächte hegten Pläne, deren Hauptziel Institutionen der höheren Bildung seien. Der Nachrichtenagentur Fars News zufolge kündigte der iranische Minister die Veröffentlichung von Beweisen an, die die Verwicklung mehrerer ausländischer Spionageagenturen in die Bemühungen um eine „negative Einflussnahme“ auf Studenten belegen.

Mehr hier.

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Reform des Familienrechts steht an

Wer jetzt denkt, angesichts der entsetzlichen Lage von Frauen in der Mullahkratie wäre dies eine gute Nachricht, der irrt:

Die Leiterin der iranischen Gesellschaft progressiver muslimischer Frauen hat eine Dringlichkeitssitzung einberufen, um über das umstrittene Familienschutzgesetz zu sprechen, das zur Zeit im iranischen Parlament behandelt wird.Wie die Webseite Kalemeh berichtet, nahmen an dem von der Generalsekretärin der Gesellschaft Fatemeh Rakei organisierten Treffen berufstätige Frauen aus allen Bereichen der Gesellschaft teil. Artikel 22, 23 und 24 des Entwurfs zum Familienschutzgesetz hatte seitens verschiedener Frauengruppen Proteste ausgelöst. In diesen Artikeln geht es um die gesetzliche Anmeldung von Ehen auf Zeit, die Besteuerung der mehrieh (Geldbetrag, der den Frauen im Falle einer Scheidung zusteht) und den Wegfall der von Männern zu erfüllenden rechtlichen Bedingungen im Falle einer Vielehe.

Weiter geht es hier.

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Die Mullahs kommen auf den Hund

Iranian authorities are cracking down, but this time their target isn’t political dissidents or drug traffickers. It’s dogs.

Or rather, pets in general. This week, Ayatollah Nasser Makkarem Shirazi, a powerful cleric, issued a fatwa that was later passed into law banning any advertisements about pets or alluding to the buying, selling or keeping of pets, according to the Mehr news agency.

The fatwa was issued in response to a question by the country’s Ministry of Culture and Islamic Guidance, which serves as Iran’s censor.

The ministry’s Advertisement and Information Dissemination Office  vowed to crack down on ads promoting pet foods, especially for cats and dogs.

In June, Shirazi issued a fatwa against keeping dogs as pets, although that ruling was not made into law. At the time, Shirazi slammed dog owners for “blindly imitating the West,” which, he said, would result in “evil outcomes.”

“Many people in the West love their dogs more than their wives and children,” he said.

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Gruppenhinrichtung in Mashad?

Wie eine informierte Quelle der Organisation International Campaign for Human Rights in Iran (ICHRI) berichtete, ist hat die iranische Justiz in den vergangenen Monaten die Hinrichtung von mehr als 100 Menschen im Gefängnis Vakil Abad in Mashhad angeordnet. Der Quelle zufolge waren die meisten der Hingerichteten wegen Drogendelikten verurteilt worden. Die Hinrichtungen sollen fortgesetzt werden. „Letzten Mittwoch wurden 68 Personen gehängt, und auch in den nächsten Wochen sollen die Hinrichtungen weitergehen“, so die Quelle.

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Krieg ist Frieden

SPON – Es ist ein weiterer Schritt in die Unabhängigkeit von ausländischen Waffenlieferungen: Mahmud Ahmadinedschad präsentierte am Sonntag die erste Drohne des Landes, die mit Bomben bestückt werden kann. Das im eigenen Land hergestellte unbemannte Flugzeug könne verschiedene Bombentypen transportieren und mit hoher Geschwindigkeit “lange Strecken” zurücklegen, berichtete das iranische Staatsfernsehen und zeigte Bilder des Flugträgers. Präsident Ahmadinedschad fand gewohnt martialische Worte bei der Vorstellung des vier Meter langen, unbemannt fliegenden Flugzeugs: “Der Jet ist Botschafter des Todes für die Feinde der Menschheit und hat auch eine Botschaft des Friedens und der Freundschaft.”

Ist das nicht toll? Wenn Iran eines Tages Atombomben schmeißt, dann im Namen des Friedens und der Freundschaft.

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Über 70 Gefangene in Maschad hingerichtet

RAHANA – Wie berichtet wird, waren gegen einige dieser wegen Drogenschmuggels verhafteten Personen KEINE Todesurteile verhängt worden. Sie waren lediglich zu Geldstrafen verurteilt worden. Dennoch wurden sie aufgrund einer richterlichen Anordnung unerwartet und ohne Vorankündigung hingerichtet.

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Empörte Blutrichter

Eisern verteidigt das Regime seine Unrechtsstaat gegen ausländische Interventionisten (Quelle: WELT online):

Die Regierung in Teheran hat den Westen aufgefordert, sich nicht in den Fall der zum Tod durch Steinigung verurteilten Sakine Mohammadi Ashtiani einzumischen. „Unabhängige Nationen können nicht akzeptieren, dass andere Länder in seine richterlichen Entscheidungen eingreifen“, sagte der Sprecher des Außenministeriums, Ramin Mehmanparast. Seinen Angaben zufolge dauern die Ermittlungen zu dem Fall noch immer an. Ashtiani wird Ehebruch vorgeworfen.

Das Vorgehen der Gerichte sei strikt geregelt, besonders wenn es um Mord gehe, sagte Mehmanparast weiter. Der Fall werde „akribisch“ geprüft. Die Empörung über das Urteil sei vor dem Hintergrund des Atomstreits zwischen dem Westen und dem Iran „politisch“ motiviert, sagte der Ministeriumssprecher.

Eine Freilassung Ashtianis schloss er aus. „Wenn wir wegen Mordes Verurteilte frei ließen, gäbe es keine Sicherheit“, sagte Mehmanparast.

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Unfair Play

Die Olympischen Jugendspiele in Singapur haben am zweiten Wettkampftag ihre Unschuld verloren. Unmittelbar vor dem Finale im Taekwondo hat der Iraner Mohammad Soleimani auf den Gold-Kampf verzichtet. Als offizielle Begründung wurde eine Verletzung angegeben.

Da er im Finale aber auf den Israeli Gili Haimovitz getroffen wäre, wird auch über ein politisches Motiv der Absage gemutmaßt. «Das ist schon bei uns angekommen. Wir werden nun die Hintergründe sichten», erklärte Thomas Bach, deutscher Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), der Nachrichtenagentur dpa.

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Barbaren-TV

Teherans Staatsfernsehen hat eine öffentliche Beichte der von Steinigung bedrohten Iranerin ausgestrahlt. Darin gestand die Frau Ehebruch und eine Verwicklung in die Ermordung ihres Mannes. Ihr Anwalt sagt, sie sei durch Folter zu den Aussagen gezwungen worden.

Das meldet SPON heute. An dieser Stelle sollte noch einmal daran erinnert werden, dass unsere gebührenfinanzierten Medienfunktionäre  die willigen Propaganda-Helfer des iranischen Mörderregimes vor zwei Monaten ganz offiziell empfangen haben.

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