„Kermanshar ist eine Kaserne“

Free Iran Now hat aus einer sicheren Quelle aus Iranisch-Kurdistan erfahren, dass am es 22. Juni eine große Kundgebung in Kermanshah gab, an der tausende Menschen teilnahmen. Die Kundgebung sei von Sicherheitskräften und Schlägetruppen des Regimes gestürmt und zerstreut worden:.

„Viele Teilnehmer darunter Studenten der Razi Uni von Kermanshah wurden verhaftet. Es gab zahlreiche Verletzte. Daraufhin hat sich  die Stadt in einer große Kaserne verwandelt.“ Versammlungen von mehr als drei Personen seien seitdem streng verboten. Es wurden aber für die  kommenden Tagen weitere Protestkundgebungen verkündet.

Auch eine andre Quelle berichtet, dass es es sehr schwer sei, in den kurdischen Gebieten Proteste zu organisieren „Die Pashdaran sind überall“. Kurdistan ist für seine lange Geschichte des Widerstandes gegen die Mullahdiktatur bekannt.

Das Regime fürchtet hier vor allem auch die ländliche Bevölkerung. Denn nicht nur in den Städten wie Kermanshar, Mahabab, Meriwani oder Sanandaj gibt es eine starke Opposition, sondern vor allem auch in den Dörfern.

Iranisch kurdische Oppositionsparteien fordern seit Jahrzehnten das Ende der islamischen Diktatur, Freiheit, einen Säkularen Staat und, wie andere nationale Gruppierungen auch, eine Föderalisierung des Iran. Als Beispiel dient ihnen die Entwicklung im Irak seit dem Sturz Saddam Husseins

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