Berliner Polizisten verbieten Hebräisch

Heute wie jedes Jahr fanden sich einige Hundert Islamisten und Nazis zusammen, um den von Khomeini ausgerufenen so genannten Al-Quds-Tag mit einer Demonstration zu begehen. Es ging wie immer um die Auslöschung Israels und die Polizei drückte beide Augen zu. Hier ein Ordner mit Hisbollah-T-Shirt, dort einer mit dem Konterfei des Judenmörders Nasrallah auf dem feisten Wanst zu sehen, alles kein Problem für die Ordnungshüter.

Derweil brauchten die Gegendemonstranten ihre vorbereitete Musik-CD gar nicht auszupacken. Lieder mit hebräischen Texten waren von der Einsatzleitung spontan verboten worden.

Hm. Neue Richtlinien? Darf jetzt die nächste Demo gegen Gentrifizierung ihre Hiphop-Kanonaden nicht mehr auf das groovende Demovolk loslassen, weil die Texte auf Englisch gefasst sind? Nee, schon klar, es geht um Hebräisch, das ist ja bekanntlich die Sprache der Juden. Einer jüdischen Demonstrantin entfuhr: Aber die Islamisten dürfen „Tötet die Juden“ brüllen, in welcher Sprache auch immer!”

Die Kundgebung fand in einer Art Kaninchenstall statt, an dessen Eingangsspalier man/frau freundlich um Einlass ersuchen musste. Schmuddelige Polizistenhände gruben sich daraufhin tief in die Eingeweide von Rucksäcken und Taschen. Bei einem fanden sie eine Jerusalemfahne. Das corpus delicti war mit hebräischen Buchstaben bestickt (ירושלים). Auch hebräische Buchstaben waren auf dieser Veranstaltung nicht gestattet. Eintritt verwehrt.

(crossposted on wadiblog)

Veröffentlicht in News. 33 Comments »

33 Antworten to “Berliner Polizisten verbieten Hebräisch”

  1. nasrin amirsedghi Says:

    ich kann nur EINS sagen: ES IST nicht nur EINE SCHANDE, sogar ein juristisch Anzeigereif…

    Wir leben nun in einer SCHEINHEILIGEn Demokratie, die alles erlaubt ist, außer Demokratie und Rechtsordnung… WELCOME in den Vormarsch der 30er Jahren…

    • guttstein Says:

      wir sind nicht auf dem vormarsch in die dreiziger jahre. dort sind wir schon lange wieder angekommen und wenn wir nicht aufpassen werden sie sich auch widerholen. was G’tt verhüten möge.

  2. anti Says:

    Na, das lässt sich doch ganz einfach auf einen Nenner bringen:
    Deutschland hat kein Antisemitismusproblem.
    Deutschland IST ein Antisemitismusproblem.

  3. alex Says:

    jajaja –
    alles schoen und und gut aber hauptsache eure eckdaten stimmen:
    free iran now UND do it again bomber harris….
    leute: ihr seid genauso scheisse wie die nasrallah-bots von gegenueber…

  4. Tiqvah Bat Shalom Says:

    Nach lange Zeit reiste ich wieder nach Europa, u.a. auch nach Deutschland.

    Es ist eine große Irrtum zu sagen dass sie da sind wie damals in d 30-er Jahren… Sie sind nun schon viel weiter… und da d Technische unvergleichbar zu d damalige Zeiten sind, können wir damit rechnen, dass nur ein kleine „Sprengstoff“ dass ein Jude /Israel angeblich etwas tat … muss diese nicht einmal in fernste d Wahrheit entsprechen.. dann ist d neue Judenverfolgung schon in Anmarsch… nur diesmal viel schlimmer wie damals… Diesmal ist alles Global…

    Die, die an unsere Seite (Seite von Juden/Israel) sind, sind unwahrscheinlich wenig…

    Diese Wenige werden auch dezimiert wenn es etwas kosten wird (Verfolgung, Gefängnis. Tot) an unser Seite zu bleiben…

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

    Ps. Für mich ist klar dass ich Israel nie mehr verlassen will… Die Welt ausserhalb Israels ist nicht meine….!

    • Zebulon für Afrika Says:

      Nur keine übertriebene Panik mein Lieber, wir werden uns dann schon zu helfen wissen – von Fall zu Fall und wenn es denn not tut….. auch außerhalb Israels….

  5. RedHead Says:

    Ich bin nicht religiös und kein Israeli, stand aber an eurer Seite weil ich unerträglich finde, wie Antisemiten hier hofiert werden und ihre Vernichtungswünsche äußern können. Ich fand es gut, dass ein paar Leute mit Antifaflagge da waren – auch wenn das die restlichen Kundgebungsteilnehmer verwirrt haben mag. Das einstehen gegen die Antisemiten ist Antifaschismus. Schade fand ich, dass insgesamt so wenig Leute auf der Kundgebung waren.

  6. R. Says:

    auch ich machte mich aus der “hauptstadt der zone” nach berlin auf. im gepäck, neben der fahne israels, ein transparent mit aufschriften in farsi und english (Marg bar joomhoory islami! und down with islamic regime). was folgte, war erst zutrittsverweigerung zur kundgebung (ein merklich gereitzter beamter meinte es werde keine fremdsprachige artikulation geduldet), wenig später eine platzverweisung für den gesamten bereich der kreuzung knesebeckstr./ecke kurfürstendamm. dem zähneknirschend nachkommend entfernte ich mich auch von dort, wurde kurz darauf abermals gestoppt, diesmal von einer zivilen einheit des staatsschutzes. als diese mich durch eine personalienüberprüfung als “linken” ausgegaemachten hatten, wurde der ton rauher. es kam zu drohungen wie: “verschwinde hier (kurfürstendamm), sonst machen wir mit dir eine kleine berlinrundfahrt”. folge: platzverweis für den gesamten kurfürstendamm inkl. begleitung druch eben jene zivilbeamte.

    nach angaben von freundinnen welche noch an der kundgebung teilnahmen, wurde wohl auch das abspielen englischsprachiger songs untersagt? leider konnte die veranstaltungsleitung diesem unsinn nichts entgegensetzen. es ist zu hoffen, dass das verhalten der polizei wenigstens ein juristisches nachspiel haben wird.

  7. crap.to» Blogarchiv » Hebräisch und Israelflagge unerwünscht Says:

    […] Hebräisch als Provokation aber “Tötet die Juden” ist eine Friedensbotschaft und eine Israelflagge ist anscheinend ein Verfassung feindliches Symbol zumindest aber doch äußerst unruhestiftend, gottseidank ist “Down with Israel” ein Konsens in Deutschland und daher erlaubt. Es lebe die Freiheit […]

  8. Chris Says:

    Na dann ist es doch gut: Ihr habt euer Ghetto und da könnt ihr alle hin. Fertig!

    Bin eigentlich gar nicht ausländer oder judenfeindlich – aber wenn ich so eine Scheiße lese, dann denke ich mir: Recht so!!

    MFG aus Kuwait!

  9. Eigentlich sollte mich nichts mehr wundern « grenzgaenge Says:

    […] Heute wie jedes Jahr fanden sich einige Hundert Islamisten und Nazis zusammen, um den von Khomeini ausgerufenen so genannten Al-Quds-Tag mit einer Demonstration zu begehen. Es ging wie immer um die Auslöschung Israels und die Polizei drückte beide Augen zu. Hier ein Ordner mit Hisbollah-T-Shirt, dort einer mit dem Konterfei des Judenmörders Nasrallah auf dem feisten Wanst zu sehen, alles kein Problem für die Ordnungshüter. […]

  10. Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsdemonstrantentums « meta.©opy®iot.com Says:

    […] Bullen verbieten englischsprachige Poster, hebräische Musik und die Flagge von Jerusalem. Siehe hier und hier und hier und auch hier. Die andere Seite vermisst übrigens noch eine Hisbollah-Fahne. […]

  11. yael1 Says:

    „Bin eigentlich gar nicht ausländer oder judenfeindlich“

    Natürlich nicht, dummer Antisemit und Rassist.

  12. Wochenend-Schaschlik « abseits vom mainstream – heplev Says:

    […] gefährdet offenbar die öffentliche Ordnung und wird von der Berliner Polizei deswegen verboten. Das zeigen von Hisbollah-Insignien und die Verehrung von Terroristen auf T-Shirts ist dagegen kein […]

  13. Zebulon für Afrika Says:

    Das Problem ist nicht, dass der Antisemitismus nun in Deutschland unmittelbar zur Leitkultur werden würde. Diesbezüglich sollte man auch in berechtigtem Zorn nicht unsachlich werden. Das große Problem ist die verantwortungslose Feigheit, mit der die Staatsmacht vor der Brutalität radikaler Fanatiker zurückweicht. Nicht der einzelne Polizist ist dafür verantworlich, sondern die politische Führung und hier vor allem die politische Linke, die den Judenhass und den Hass auf Israel jeden Tag weiter in die Gesellschaft eindringen lässt. Aber dagegen muss man angehen – solange man noch kann…..

    • Bernd Dahlenburg Says:

      Das Problem ist nicht, dass der Antisemitismus nun in Deutschland unmittelbar zur Leitkultur werden würde.

      Es reicht schon, bzw. ist schon schlimm genug, wenn er wieder in dem Maße gesellschaftsfähig wird, dass das Bundesverdienstkreuz an Befeuerer des Antisemitismus verliehen wird und der Vorschlag hierfür von einem Israelhasser kam, der gleichzeitig Bürgermeister einer Universitätsstadt in BW ist. Und es spricht auch eine beredte Sprache, wenn der Bundespräsident hier keine eindeutige Stellungnahme abgab.

      Nicht der einzelne Polizist ist dafür verantworlich, sondern die politische Führung.

      Nicht nur die politische Führung, auch die polizeiliche Führung ist verantwortlich – gleich, auf welcher Entscheidungsebene! Und letztlich auch der Polizist, der ein Mindestmaß an Zivivilcourage zeigen sollte. Sorry, aber aus dieser persönlichen Verantwortung kann man ihn nicht entlassen. Oder liegt hier wieder ein Fall von „Befehlsnotstand“ vor?

      Niemand aus der politischen Führung hatte dem polizeilichen Einsatzleiter gesagt, dass man israelfeindlich agieren sollte. Das Vorgehen der Beamten geschah ohne Absprache mit „denen da oben“.

  14. Zebulon für Afrika Says:

    Mein lieber Bernd, da hast Du schon recht, aus der Verantwortung kann man ihn natürlich nicht entlassen. Das Problem ist aber – wie gesagt die Feigheit vor gewalttätigen Spinnern. Selbst ein halbintelligenter Einsatzleiter weiß sehr genau, dass die politische Führung nicht hinter Ihm steht und ihm sicherlich in den Rücken fallen wird, wenn es „krachen“ sollte. Also geht er den Weg des geringsten Widerstandes und greift sich den, von dem er annimmt, dass der nicht gewalttätig wird. Genau diese Feigheit wird ihm von der politischen Führung vorgelebt und die Wahrscheinlichkeit ist sehr gering, dass in einem solchen Umfeld Lichtgestalten der Zivilcourage entstehen.

    Und was soll man zu Boris’chen sagen…? Bei dessen gusseisener Selbstgefälligkeit fällt mir auf die Schnelle gar nichts ein… er ist halt ein Unsympat…

  15. BillBrook Says:

    „Übrigens: Weißt du, dass Zebulon (auch) eine Figur in einer Kinderzeichentrickserie war?“

    Das war Keine Zeichen- sondern eine Puppentrickserie, an die ich mich noch dunkel erinnere.

    • Zebulon für Afrika Says:

      Ich habe nachgesehen – in dem Link, den mir Bernd Dahlenburg geschickt hat – und ich erinnere mich jetzt auch wieder an „..turnikuti, turnikuta….“ Ausserdem muss ich zugeben, dass der Name „Zebulon für Afrika“ auch überhaupt nichts mit den Stämmen Israels zu tun hat… sondern es war der „Spitzname“ eines Freundes, mit dem man ihn immer dann ärgern konnte, wenn man ihn auf die Palme bringen wollte. Mir ist dieser komische Name nur plötzlich mal wieder eingefallen…. und weil ich schon seit Jahren in Südafrika wohne…. habe ich ihn witzig gefunden – also, eigentlich…. ganz banal.

  16. RYAN SMITH » Blog Archive » Judenmusik verboten! Says:

    […] 1. Man darf “Tötet die Juden” brüllen und Bilder von Juden mordenden Terroristen … […]

  17. benjamin-krueger.net » Blog Archive » Polizei – dein Freund und Helfer (?) Says:

    […] Free Iran Now | 12.09.2009 | Berliner Polizisten verbieten Hebräisch […]

  18. Jo aus Berlin Says:

    Seid mir nicht böse, aber ich finde den Blog-Artikel sehr einseitig, zu kurz und eher auf BZ-Niveau. Wenn ich das recht verstanden habe, war es aber auch der Gegenseite nicht erlaubt fremde Sprachen und Schriften zu verwenden.
    Wenn nun jemand in einer nicht deutschen Sprache „Tod den Juden“ schreit, wie soll man dem Begegnen? Ihm die Stimmbänder entfernen? Man könnte genau so gut „Tod Mahmūd Ahmadī-Nežād“ in eben jener Sprache rufen und es würde für Menschen, die jene Sprache nicht beherrschen vielleicht klingen wie „Hoch Lebe „jener Verbrecher““.
    Insofern kann man ein Verbot fremder Sprachen gut nachvollziehen, da es den Polizisten dann leichter fällt auszusortieren, was erlaubt ist und was nicht. (Hier muss ich die Ordnungshüter einmal in Schutz nehmen, jedoch …)
    Und hier muss ich zustimmen: es ist inkonsequent, dass Schriften und Flaggen verboten, jedoch T-Shirts mit Konterfei oder Symbolen gestattet waren.
    Es fällt natürlich leicht an dieser Stelle von Antisemitismus bei der Polizei zu reden, aber die Seite der Gegendemonstranten hätte sich doch auch T-Shirts mit dem Konterfei irgendwelcher fragwürdiger Personen oder streitbaren Symbolen anziehen können.
    Noch ein Statement zur politischen Lage: Leider bekommt man durch die Medien den Eindruck, dass niemand aus der Politik Frieden will im Nahen Osten. Die Bilder und Meldungen reißen nicht ab (nur eine Aufzählung, die Reihenfolge hat nichts zu bedeuten): Siedler, Angriff, Vergeltungsschlag, Selbstmordattentat, Demonstration gegen Baustop, … Die Öffentlichkeit wird langsam müde und das Interesse an der Region geht verloren. Das hat nichts mit Antisemitismus zu tun, das ist nur die normale Reaktion auf Reizüberflutung und -sättigung. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Bürger der Region auch keine Lust mehr haben auf diesen Mist, aber warum geht dieser Konflikt dann immer weiter?

    Zum Englischen: man kann in Deutschland trotz Englisch als Schulfach nicht davon ausgehen, dass auch jeder Englisch kann. Selbst in der Forschung gruselt es mich immer wieder, wenn ich mir das Englisch meiner „fellow germans“ anhören muss.

    MfG Jo

  19. Tiqvah Bat Shalom Says:

    Ich denke dass es unverzeichlich leichtsinnig ist religiöse und politische Irren zu untersschätzen!

    Wer dies tut, der weiss offensichtlich nichts von Gefahren… Ja.. Leichtsinnige Menschen – auch wenn sie scheinbar sich an unsere Seite stellen! – für mich nicht ernst zu nehmen sind…

    Diese sind einfach nur ein Gefahr!

    … ja, oft sind Freunde die nicht vertrauenswürdig sind da sie zu leichtsinnig und nicht Reakistisch, sind schlimmere als ehrliche feinde, die zu ihre Hass stehen!

    ..ich hoffe sehr d hier jeder ernsthaft bedenkt, wozu tatsächlich bereit ist…

    Tiqvah Bat Shalom
    http://www.israel-shalom.net

  20. Top Posts « WordPress.com Says:

    […] Berliner Polizisten verbieten Hebräisch Heute wie jedes Jahr fanden sich einige Hundert Islamisten und Nazis zusammen, um den von Khomeini ausgerufenen so […] […]

  21. Der Moslem Says:

    Alta, is voll krasse Zensur!
    In Doischeland durfen de schaise Extremisten alles machen, guckst du.

  22. Jo aus Berlin Says:

    So, ich habe mir jetzt mal das Video http://www.benjamin-krueger.net/?p=1206 (siehe auch weiter oben) angeschaut.
    Ich kann eure Aufregung nicht verstehen. Es waren auf beiden Seiten Flaggen zu sehen.
    Solange irgendwelche Symbole oder Flaggen nicht als zugehörig zu verfassungsfeindlichen Bewegungen oder Ähnlichem angesehen werden, hat die Polizei keine Handhabe dagegen. Meines Wissens gibt es auch kein Abbildungsverbot für z.B. Hitler, nur würde kaum jemand mit dem aufm Hemd rumlaufen. Also gibt es demnach auch nicht die Möglichkeit gegen andere Personen auf T-Shirts oder Bildern vorzugehen. Verbietet der Einsatzleiter nicht Deutsche Texte, Schriften, … dann ist das lediglich, um Provokation zu vermeiden. Woher soll er bzw. die anderen Polizisten wissen was da steht?
    Wenn Ihr das Gefühl habt ihr wurdet falsch, ungerecht, diskriminierend, … behandelt, dann macht eine entsprechende Beschwerde oder Anzeige bei der Polizei oder Verfassungsgericht. In einem Blog rumzuheulen bringt rechtlich keine Konsequenzen und hilft nicht weiter!
    In diesem Staat gilt Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit; das Bedeutet immer wieder, dass auch politisch unliebsame Gruppierungen aktiv werden können/dürfen. Wenn man deshalb sagt, dass die Deutschen mit den Nazis sympathisieren, dann verfolgt man die Nachrichten nicht:
    http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/rechtsextremismus/Pro-Koeln;art2647,2617652
    Auszüge daraus:
    Gegen die rechten Kameraden haben inzwischen weite Teile der Stadt mobil gemacht, so dass sich die Gegenbewegung über reichlich Zulauf freuen kann und am Samstag bis zu 40 000 Gegendemonstranten auf dem Heumarkt erwartet werden. „Das hat eine neue Qualität“, sagt Andrea Asch. „Von den Gewerkschaften bis hin zu den Kirchen stehen die Kölner zusammen gegen Rechte.“ Selbst die Wirte der Altstadt tragen das Motto „Kein Kölsch für Nazis“ mit.

    Weil sie in der Stadt keinen geeigneten Veranstaltungssaal anmieten konnten, … (Anm: Es wollte Ihnen niemand einen Saal zur Verfügung stellen)

    Und die wohl beste Aktion, auch wenn sie schon etwas her ist.
    (Hierfür habe ich leider keine größere Zeitung als Quelle gefunden):
    http://www.sozialismus.info/?sid=170

    Wie man daraus sieht, gehen in Deutschland Menschen auf die Straße und wehren sich gegen die Rechten. Aber dafür muss man auch darauf aufmerksam machen!
    Bis mir ein Link zu diesem Blog zugesendet wurde, wusste ich nichts von der Demo/Gegendemo. Versucht das in die Zeitungen zu bekommen, Aufmerksamkeit erregen!
    Aber zum Glück gibt es keine Extremisten, Nationalisten und andere Spinner in anderen Ländern dieser Erde, sondern nur in Deutschland, stimmts? Es gibt auch keine Siedler und Orthodoxen in manchem Land …
    Jeder kehr vor seiner Tür, da hat er Dreck genug dafür!

    Und wenn ein Autor wie R. sich beschwert, dass er etwa unfreundlich aufgefordert wurde den Kudamm zu verlassen, dann kann ich dazu nur sagen:
    Ich bin seit Jahren ehrenamtlich in einer Organisation des Katastrophenschutzes tätig.
    Was einem im Einsatz da zum Teil widerfährt ist unbeschreiblich. Ein Stück Gehweg wird abgesperrt, damit niemandem Dachziegel auf den Kopf fallen, die sich vom Dach lösen. Es gibt trotzdem Leute, die durchgehen wollen, trotz der Gefahr.
    Nach einer Gasexplosion wird ein einsturzgefährdetes Haus weiträumig abgesperrt, damit man das Haus stützen kann und keine Gefahr für die Bürger besteht, die Bewohner ihre persönlichen Sachen mitnehmen können … Dann läuft da ein völlig unbeteiligter, der nicht mal aus der Gegend ist, immer wieder durch die Einsatzstelle, belästigt Helfer, Feuerwehr und Polizei, bis er verhaftet wird.
    Eine Kreuzung wird nach einem Verkehrsunfall gesperrt. Ein Autofahrer umfährt die Sperrung und auf die Frage: was denken sie, warum hier gesperrt ist? kommt die Antwort: Ja, weiß ich auch nicht, aber war echt scheiße durchzukommen.
    Da fällt einem nichts mehr zu ein und dass die Polizei gereizt reagiert ist mehr als Verständlich. Die befassen sich täglich mit dieser Scheiße. Die werden jeden Tag verarscht, beschimpft, … das ist ein echter Scheißjob. Und es ist sehr gut zu verstehen, dass sie einfach keine Lust auf Auseinandersetzung haben. Sicher gibt es auch bei der Polizei fragwürdige Personen (siehe Demo gegen Überwachung) aber die wird es auch in euren Kreisen geben!

    Ich hoffe, ich habe zum Nachdenken angeregt, solange jeder nur auf Konfrontation aus ist, wird es keinen Frieden geben.

  23. Denken wir das mal weiter… « abseits vom mainstream – heplev Says:

    […] oder T-Shirts mit französischsprachigem Aufdruck usw. Dafür konnten die Leute außerhalb des „Kaninchenstalls“ schöne Hisbollah-Flaggen mitführen (steht ja nichts Arabisches drauf…) und Hassan […]

  24. Montezaris Familienmitglieder in Haft//Rafsanjani darf nicht am AL-Quds-Tag sprechen « Iran Baham Blog Says:

    […] Gesten der Demo-Ordner übersehen, auch gegenüber den Gegendemonstrant/innen ging die Polizei auf unsägliche Weise vor. Das Verbot, auf der Gegenkundgebung Hebräisch, Englisch oder Farsi in Wort oder Bild zu […]

  25. Freund und Helferlein III « FREE IRAN NOW! Says:

    […] und Helferlein III 10. Februar 2010 — gegenkritik Die Berliner Polizei – die am “al-Quds”-Tag die Khomeini-Anhänger protegierte und die Gegendemonstranten schikanierte – eifert nun den […]


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