„Teherans große Angst“

Selig S. Harrison weist in einem Artikel auf die Bedeutung der verschiedenen Nationalitäten und Minderheiten im Iran hin, die leider bislang keine große Rolle spielen. Denn anders als die irakischen Opposition vor dem Sturz Saddam Husseins, in der man sich, wenn zum Teil auch zähneknirschen auf die Schaffung eines föderalen Bundestaates geeinigt hat, existieren innerhalb der iranischen Opposition so gut wie keine entsprechenden Ideen oder Modelle. Und auch deshalb haben sich bislang etwa die Kurden oder andere Nationalitäten (noch) nicht wirklich der Bewegung angeschlossen. Denn sie fürchten, dass die Opposition im Kern eine persisch-nationalistische ist.

The biggest threat to the ruling ayatollahs and generals in multi-ethnic Iran does not come from the embattled democratic opposition movement struggling to reform the Islamic Republic. It comes from increasingly aggressive separatist groups in Kurdish, Baluch, Azeri and Arab ethnic minority regions that collectively make up some 44 percent of Persian-dominated Iran’s population. 

Working together, the democratic reform movement and the ethnic insurgents could seriously undermine the republic. But the reform movement, like most of the clerical, military and business establishment, is dominated by an entrenched Persian elite and has so far refused to support minority demands.

Veröffentlicht in News. 1 Comment »

Eine Antwort to “„Teherans große Angst“”

  1. Andre Says:

    Auf die Scholle, fertig, los!


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