Der „Islamischen Republik Iran“ geht es nicht gut

Wir?

Terrorismus?

Aber nie im Leben! (Heftiges Kopfschütteln, die Hand zum Schwören erhoben.)

Daß es der „Islamischen Republik Iran“ mittlerweile richtig dreckig geht – gelähmt von ihrem Wahldesaster im Sommer 2009 und nun auch noch hinterrücks vom Arabischen Frühling überrascht -, kann man auch aus solchen  Meldungen ablesen:

Tehran, suspected by Argentina of being behind the attack, is „ready for a constructive dialogue and to cooperate with the Argentine government to shed all possible light within the framework of the law and to help in preventing the investigation from continuing on an erroneous course,“ a statement said.

Iran „condemns all terrorist actions, especially the one against the Argentine Jewish centre in 1994, and declares its solidarity with the families of the victims,“ the statement added. (france 24)

Erinnert sei an den derzeitigen iranischen Verteidigungsminister, der von Argentinien durch Interpol gesucht wird;  und der vor kurzem bei einem Besuch im befreundeten Bolivien (der „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“) eher etwas fluchtartig nach Teheran aufbrach, nachdem die Argentinier ihn entdeckt hatten. Das wäre doch schon Mal ein Anfang, wenn man ihn ausliefern würde… (als nächstes käme dann wohl die Salman Rushdie Edition der Khomeinistiftung. Aber das wirkllich erst ganz kurz vor Schluß).

Veröffentlicht in News. 4 Comments »

4 Antworten to “Der „Islamischen Republik Iran“ geht es nicht gut”

  1. guruguruerluc heintz Says:

    Der (Un)islamischen Republik (sic Machthaber) kann es doch nicht dreckig genug gehen – kein Terrorismus eeh und was geht zur Zeit im Irak bei den Kurden ab? Wie sollen wir das denn nennen wenn 10.000 IRGCler im Irak Kurden aus ihren Häusern bomben? Nee kein Terrorismus – das ist KRIEG

  2. Lews Says:

    Wenn ihr weiterhin so oberflächlich urteilt, werdet ihr die Veränderungen im Iran nicht mitbekommen.
    Es gab zur gleichen Zeit noch ein Statement aus dem „Foreign ministry“, in der ausdrücklich erklärt wurde, dass der Iran die Entscheidung der Südsudanischen Menschen respektieren würde. Was eindeutig nicht die offizielle Meinung des Staates wiedergibt.
    Das „foreign ministry“ gibt es so nicht. Es gibt einen Außenamtssprecher (Ramin Mehmanparast), der seine Texte vom Obersten Führer erhält und es gibt einen Außenminister, dessen Ernennung von der Exekutive hart erkämpft wurde. Denn inoffiziell (weil gegen die Verfassung) ernennt Khamenei Außenminister, Innenminister, Geheimdienstminister, Kultur- und Islamic Guidance-Minister und Verteidigungsminister.
    DEN Iran gibt es nicht.

    • Bernd Dahlenburg Says:

      @Lews

      Sie schreiben:

      Es gab zur gleichen Zeit noch ein Statement aus dem „Foreign ministry“, in der ausdrücklich erklärt wurde, dass der Iran die Entscheidung der Südsudanischen Menschen respektieren würde. Was eindeutig nicht die offizielle Meinung des Staates wiedergibt.

      Dass taktische Erwägungen des Mullah-Regimes eine Rolle spielen könnten, kommt Ihnen wohl nicht in den Sinn?

      Es ist bezeichnend für Ihre Stellungnahme, dass seitens der Europäer/des Westens einer Diktatur und deren öffentlichen Verlautbarungen mehr Glauben geschenkt wird als der Recherche von Regimegegnern.

      Träumen Sie weiter!

  3. Lews Says:

    Ist wohl kein Zufall, dass Sie mir den tatsächlichen Gewinn der „taktischen Erwägungen“ nicht offenbar gemacht haben?
    Was soll’s… Nicht jeder muss alles verstehen. Auch die blinden Hetzer haben eine Funktion in der Geschichte.


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