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Iran plant eigenes „Internet“

Geschäftsreisen in den Iran werden in absehbarer Zeit noch problematischer. Grund: Die Regierung in Teheran plant ein eigenes, nur noch national zugängliches „Internet“. Von einem internationalen Netzwerk kann dann keine Rede mehr sein.

Ob freier E-Mail-Verkehr dann noch möglich sein wird, ist die Frage. Und Institutionen könnten Inhalte zensieren, sperren, löschen, die Urheber problemlos ermitteln und einsperren. Das selbst gestrickte iranische Netz soll islamischem Recht unterstehen. Angeblich soll es bereits ab Ende August laufen. Hintergrund sind Ängste des Regimes in Teheran vor westlichen Einflüssen. Von offizieller Seite heißt es, dass die Bürger des Landes vor unmoralischen Inhalten geschützt werden sollen. Gesperrt sind bereits Web-Angebote von europäischen und US-Medien sowie die sozialen Netzwerke Facebook und Twitter. Bis Anfang 2011 soll auch eine eigene Suchmaschine „Ya Haq“ eingerichtet werden, berichtet n-tv.de. Zugang zum weltweiten Netz sollen der Nachrichten-Plattform zufolge nur noch iranische Unternehmen wie Banken und staatliche Einrichtungen (z.B. Ministerien) behalten. „Reporter ohne Grenzen“ (ROG) befürchtet, dass das Regime eine vollständige Zensur über alle Kanäle der Informationsverbreitung verhängen will.

Quelle: DMM Mobilitätsmanager

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