Der zweitschlimmste Alptraum

Saba Farzan im Standard:

Ungefähr der zweitschlimmste Albtraum für Khamenei und Co. – nach dem eigenen Sturz – ist ein Ende des Assad-Regimes. Die Achse Iran–Syrien–Hisbollah würde sofort einbrechen. Das finanzielle, logistische und strategische Desaster für die Islamische Republik Iran kann man sich mit wenig Fantasie schön vorstellen. Einmal ganz davon abgesehen, dass eine erfolgreiche syrische Revolution auch der iranischen Freiheitsbewegung wieder Aufwind geben wird. Unter Analysten laufen bereits Wetten, dass Assad junior den Fastenmonat Ramadan politisch nicht überleben wird – die Syrer hätten es wahrlich verdient.

Veröffentlicht in Hintergrund. 3 Comments »

3 Antworten to “Der zweitschlimmste Alptraum”

  1. Andreas Moser Says:

    Dafuer wird es nach 2014 die Achse Irak-Iran-Afghanistan geben. Wenn alle westlichen Truppen abgezogen sind, wird iranisches Geld und werden iranische Waffen bestimmen, wer in diesen Laendern die Macht hat.

    Und die Syrer haetten tatsaechlich einen Erfolg verdient!

    • Bernd Dahlenburg Says:

      Und die Syrer haetten tatsaechlich einen Erfolg verdient!

      Ja, natürlich.

      Wahrscheinlich muss man aber davon ausgehen, dass überall dort, wo die Baath-Partei über Jahrzehnte hinweg das Sagen hatte – also auch im Irak – nach deren Zusammenbruch das entstehenden Vakkum durch Islamisten gefüllt wird, da sich bisher (verständlicherweise) kaum demokratische Persönlichkeiten und die damit entstehenden Strukuren entwickeln konnten. Das ist die Krux an der Geschichte.

      In Ägypten wird man erstmals sehen können, ob die echte demokratische Opposition ans Ruder kommt (aber schlecht aufgestellt und organisiert) oder die Muslimbruderschaft, die das Militär auf ihre Seite ziehen wird. Ähnliche Entwicklungen dürften dann auch Syrien bevorstehen.

  2. guruguruerLuc Heintz Says:

    Nicht nur die Syrer, auch die Iraner hätten Frieden und Freiheit und alle Vorteile einer Demokratie mehr alls verdient. Abwarten. Ob es eine Achse Irak-Iran-Afghanistan geben wird, wird sich dann zeigen – solange Gutes ensteht – hat niemand ein Problem


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