Bad Safranski oder was ist eigentlich böse? Eine Empörung.

Böse? Äh, zum Beispiel Foltern, Töten, Vergewaltigen?

Frage & Antwort mögen ja tatsächlich so manchem ein wenig schlicht erscheinen. Auf den bekannten philosophischen Schriftsteller Rüdiger Safranski könnte das zutreffen; Safranski hat zwar ein Buch über das Thema geschrieben, aber Berührungsängste mit staatlich angeordneter Folter, mit Mord, und systematischer Vergewaltigung scheint er doch nicht zu haben. Immerhin will er – oder ist das etwa nur eine Propagandameldung der „Islamischen Republik Iran“? – mit einem Herren namens „S. E. (Seiner Ezellenz“, O.M.P) Ali Reza Sheikh Attar“, dem Botschafter besagter „Republik“, am 15. Oktober über Goethe und den persischen Dichter Hafis diskutieren; und nicht etwa über die Fallhöhe von an Baukränen aufgehängten Menschen, oder über die im Sommer 2009 ermordete Neda Agha Soltan (und die anderen Toten, für die sie steht), oder gar über die Vergewaltigungen und Morde im Evin-Gefängnis von Teheran und anderswo im Iran.

Darf man überhaupt im Angesicht der sicherlich wohlgestalteten Gärten, in denen sich die illustren Beiträger dieser vom Deutschen Sparkassen und Giroverband getragenen Stiftung Neu Hardenberg ergehen, so ganz simpel vom Verdacht, nein, besser, vom Ruch einer gewissen Amoralität sprechen?

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