Verhinderter Dialog

Rüdiger Safranski habe, teilte er Henryk M. Broder mit, am 10.10., als ihm “klar wurde, wer Attar ist”, seine “Teilnahme am Gespräch abgesagt”. Am 7. 10 wurde erstmals auf die Dialogveranstaltung mit dem iranischen Botschafter öffentlich hingewiesen.

Die Veranstaltung war allerdings schon im Sommer vorangekündigt worden. Hat lange gedauert, bis Rüdiger Safranski bei Wikipedia etwa endlich mal nachgeschaut hat, mit wem er da zu parlieren gedachte, und wäre wohl ohne öffentliche Skandalisierung auch nicht geschehen.

Besonders peinlich aber ist dann die Erklärung der Stiftung Schloss Neuhardenberg, die nicht etwa Safranskis Absage als Grund für den Ausfall der Veranstaltung angab, sondern verlautbarte:

Die Stiftung sieht sich angesichts der im Vorfeld laut gewordenen vehementen Vorwürfe nicht in der Lage, vor allem das Podiumsgespräch, in dem die Akzeptanz der beiden Nationaldichter Hafiz und Goethe in ihren jeweiligen Ländern diskutiert werden sollte, störungsfrei und mit der gebotenen Sicherheit für die Podiumsgäste und das Publikum durchführen zu können.

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