„Schaden öffentliche Hinrichtungen dem Tourismus?“

Alan Posener über Dialog mit dem Iran bei der Deutschen Gesellschaft für auswärtige Politik:

Vor wenigen Tagen sei er in Isfahan unfreiwilliger Zeuge einer öffentlichen Hinrichtung gewesen, sagte ein Diskussionsteilnehmer. Ob Seine Exzellenz nicht auch meine, dass solche Dinge dem Ausbau des Tourismus im Iran schaden würden?

Die Frage kennzeichnet das Niveau der Veranstaltung mit Mohammed Reza Farzin, stellvertretender Minister für Wirtschaft und Finanzen der Islamischen Republik, zu der die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) am Mittwoch in Berlin geladen hatte.

Farzin, ein schmächtiger Herr im obligaten Teheraner Einheitslook – dunkler Anzug, offenes weißes Hemd, Schnauzer –, antwortete lächelnd, nicht das Image des Regimes sei das Problem, sondern das Fehlen touristischer Infrastruktur.

Veröffentlicht in News. 2 Comments »

2 Antworten to “„Schaden öffentliche Hinrichtungen dem Tourismus?“”

  1. Andreas Moser Says:

    Die Frage aus dem Publikum koennte aber auch wunderschoen ironisch gemeint gewesen sein.

  2. luc heintz Says:

    Andere Frage: Schaden die Besuche von iranischer Offiziellen dem Ansehen der Bundesrepublik? Ja.


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