Mittelstand im Bett mit den Mullahs

Von David Harnasch

Die seit Jahren vor einer iranischen Atombombe warnende Initiative “Stop the Bomb” ist eine jener Organisationen, die am aktivsten auf dem Feld der Enthüllung dunkler Machenschaften aktiv ist. Zu recht, wie wir seit heute durch die Internationale Atomenergiebehörde wissen, denn nun ist es amtlich, dass die Behauptung der Mullahs, an einem rein zivilen Atomprogramm zu arbeiten (da die Atombombe ja eine gänzlich unislamische Waffe wäre), eine glatte Lüge war. Wer hätte das gedacht von einem friedlichen Regime, das lediglich Holocaustleugner-Konferenzen abhält, das “zionistische Gebilde” auslöschen will, Schwule aufknüpft, Andersdenkende verschwinden lässt, Jungfrauen vor deren Hinrichtung ex officio vergewaltigen lässt und Ehebrecherinnen steinigt?

Für die Warnenden jedenfalls bedeuten solche Beweise keine Entwarnung: Sie werden von gewissen Kreisen (und deren dialogreisenden Kammerzofen) weiterhin als lästige Effekthascher diskreditiert und verdächtigt, wahlweise im Auftrag der schrecklichen iranischen Opposition, des Mossad, oder gleich der zionistisch-freimaurerischen Weltverschwörung (9/11!!!) zu agieren. Ginge es ihnen also um die Beliebtheit, so müssten sie aus dem Land der tourismusfördernden Shoa-Denkmäler auswandern. Vermutlich geht es Stop the Bomb also eher um Nothilfe für Millionen oppositionelle Iraner und Nothilfe für den ”one-bomb State” Israel.

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