Deutsche Loesung: Satellitenbeobachtung statt Intervention

Die Stiftung Wissenschaft und Politik hat jahrelang Bashar Assads Regime als wichtigen Dialogpartner fuer die europaeische Aussenpolitik beworben. Die schon damals existente syrische Opposition interessierte dagegen nicht. Jetzt stehen Assad und sein notorisches Folterregime ziemlich isoliert dar. In Kuerze w wird sich wohl ausgerechnet die Arabische Liga noch an den UN-Sicherheitsrat wenden, waehrend im Land selbst laengst Buergerkrieg herrscht und die Fress Syrian Army erstmals offen eine Militaerintervention in Syrien fordert. Zeit also fuer die SWP ein wenig Selbstkritik zu ueben? Aber keineswegs doch. Im selben Stil der voellig empathiefreien und besserwisserischen Politikberatung, die noch bei jedem Konflikt im Nahen Osten in den letzten Jahren voll daneben lag, machen die Damen und Herren aus Berlin weiter:

Auch wenn Präsident Bashar al-Asad ganz überwiegend nicht mehr als Stabilitätsfaktor gesehen wird (das scheint selbst für so enge Verbündete wie den Iran zu gelten), so gibt es noch keine alternative Kraft, die ausreichend handlungsfähig wäre.

Als Stabilitaetsfaktor hat die SWP Syrien gesehen, fuer den Iran war der Verbuendete in Damaskus dagegen immer gut fuer die weitere und systematische Destabilisierung des Nahen Ostens. Das aber werden deutsche Politikberater erst begreifen, wenn wahlweise der Atompilz ueber Tel Aviv schwebt oder Ahmedinejad und Konsorten aus der naechsten Abwasserroehre gezogen werden.

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