Iranisches Regime wird in Bonn hofiert

STOP THE BOMB Pressemitteilung, 5.12.2011:

Afghanistan-Strategie unter Einbindung Irans zum Scheitern verurteilt

Die Nicht-Regierungsorganisation STOP THE BOMB verurteilt die Einladung des iranischen Außenministers Ali Akbar Salehi nach Deutschland. Am Montagabend ging in Bonn die zweite internationale Afghanistan Konferenz zu Ende. Unter der Annahme, die Islamische Republik Iran könnte mithelfen, die „Voraussetzungen für ein freies, sicheres und erfolgreiches Afghanistan zu schaffen“, hatte die Bundesregierung Salehi nach Bonn eingeladen.
Die Bundesregierung setzt nach wie vor auf eine Kooperation mit Teheran in Afghanistan. STOP THE BOMB Sprecher Michael Spaney sagt dazu: „Es gibt keine gemeinsamen Interessen des Westens mit den iranischen Islamisten, auch nicht in Afghanistan. Weder eine Stabilisierung des Landes noch die Verbesserung der Menschenrechtslage ist möglich, solange der Einfluss des iranischen Regimes am Hindukusch besteht. Die Strategie der Kooperation in Afghanistan ist gescheitert.“
Wie aktuelle Berichte der Militärgeheimdienste der NATO Schutztruppe Isaf gezeigt haben, arbeitet das iranische Regime mit dem pakistanischen Geheimdienst ISI an der Aufrüstung und Terrorausbildung der Taliban. Ziel der iranischen Führung sei es, „die Geschicke Afghanistans zu kontrollieren. Um dieses Ziel zu erreichen, kollaborieren die Iraner mit Pakistan. Sie unterstützen die Aufständischen mit Training, Waffen und Geld“, so der Bericht wörtlich.
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