Im Hungerstreik

Zwischen Decken, Schlafsäcken, Matratzen und einer kleinen Elektroheizung campieren sie vor dem Würzburger Rathaus: Acht Asylsuchende haben ein blau-weiß gestreiftes Zelt im Herzen der Stadt aufgebaut. Hier wollen sie, von Passanten neugierig beäugt, die kommenden zwei Wochen ausharren, Tag und Nacht. Sie sind in den Hungerstreik getreten, um darauf aufmerksam zu machen, unter welchen Umständen sie in Deutschland leben.

Hassan Hosseinzadeh ist einer von ihnen. Er sitzt auf einer der Matratzen und erzählt von seiner Flucht aus dem Iran. Seit fünf Jahren wohnt Hosseinzadeh nun in Deutschland. Untergebracht wurde er in einer ehemaligen Kaserne in Würzburg, in einer sogenannten Gemeinschaftsunterkunft, im Behörden-Jargon kurz GU genannt.

Hier lebt er zusammen mit gut 450 anderen Asylsuchenden. Jeden Tag wartet Hosseinzadeh darauf, Asyl zu bekommen und als Flüchtling anerkannt zu werden. Die Ungewissheit belastet ihn am meisten: „Wenn wir wenigstens wüssten, wie lange wir es in der GU aushalten müssen. Aber wir wissen gar nichts, dabei geht es doch um unser Leben.“

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