Kein Zweifel

Benjamin Netanjahu im Interview mit der Welt am Sonntag:

Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass sich das iranische Regime unsere Vernichtung zum Ziel gesetzt hat. Es wird mit Sicherheit alles in seiner Macht Stehende tun, um dieses Ziel zu erreichen. Führen Sie sich nur vor Augen, was Teheran schon ohne Atomwaffen alles tut: Man hat uns mit zwei giftigen Fangarmen umklammert – der Hamas in Gaza und der Hisbollah im Libanon.

Die Mullahs beliefern diese Milizen mit Zehntausenden von Raketen, und Tausende davon haben sie schon auf unsere Städte abgefeuert. Sie schaffen immer fortgeschritteneres Kriegsgerät in die Region und entwickeln immer tödlichere Waffen. Und sie machen keinen Hehl aus ihrem Ziel, Israel von der Landkarte zu radieren. Sie sagen auch, dass das nur der erste Schritt ist.

Wir sind der kleine Satan, Amerika der große. Sie greifen uns an, weil wir diese liberale – in ihren Augen hedonistische – und freie westliche Zivilisation repräsentieren. Schließlich steinigen sie Frauen und hängen Schwule – das ist ein rückständiges, düsteres, mittelalterliches Regime, das sein eigenes Volk tyrannisiert, es totschießt auf der Straße, in die Häuser eindringt, das Internet zensiert, Menschen bei Nacht verschwinden lässt.

Es ist dieses Regime, das Günter Grass in seinem so genannten Gedicht zum Opfer erhoben hat. Ist das moralische Klarheit? Das ist absurd! Das ist absurd!!! Da müssen Alarmglocken schrillen. Dass Menschen darauf anspringen, muss daran liegen, dass sie nichts wissen. Oder nichts wissen wollen.

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