Mittelweg in den Abgrund

Anhand einer kurzen Geschichte des Iran-Konflikts erklärt ­Matthias Küntzel, warum Günter Grass’ Gedicht gegen Israel keine Zäsur war, sondern adäquater Ausdruck des deutschen Massenbewusstseins ist.

von Matthias Küntzel

Man hatte sich schon daran gewöhnt – an die immer gleichen Drohungen des iranischen Regimes gegen Israel, an die Dauermeldungen über das iranische Atomprogramm, an das routinierte Gespräch über Sanktionen. Doch plötzlich spricht die Welt – und seit dem Skandal um Günter Grass auch Deutschland – von Krieg.

Der US-amerikanische Verteidigungsminister Leon E. Panetta erklärt, dass noch im Sommer dieses Jahres mit einem israelischen Angriff auf iranische Atomstandorte zu rechnen sei. Dianne Feinstein, die Vorsitzende des Geheimdienstkomitees des amerikanischen Senats, stimmt zu: »Ich glaube, dass 2012 das entscheidende Jahr für die Hinnahme oder die Abwehr einer iranischen Atombombe sein wird.« Ronen Bergman schließlich, ein israelischer Geheimdienstexperte, fasst das Ergebnis seiner Recherchen in der New York Times so zusammen: »Ich kam zu dem Schluss, dass Israel Iran tatsächlich 2012 angreifen wird.«

Den ganzen Artikel lesen

Veröffentlicht in Hintergrund. Leave a Comment »

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: