Hat man sich mit der iranischen Bombe abgefunden?

Es gibt keinen nachvollziehbaren Grund für die Annahme, dass der Iran sein Urananreicherungsprogramm nicht für den Bau der Bombe nutzen will. Während die IAEA sich mehr oder weniger sorgfältig um die Beobachtung der Vorgänge in Natanz kümmerte, baute der Iran bereits an seiner zweiten Anlage.

Erinnern wir uns: Die UNO hat 2006 nach dem Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Südlibanon die UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon) mit der Maßgabe installiert, die Hisbollah in Schach zu halten und zu verhindern, dass sie durch den Iran wieder mit Waffen versorgt wird.

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Deadline: “Nicht in Stein gemeißelt”

Ian Kelly, Sprecher des US-Außenministeriums, streut dem iranischen Regime weiterhin Rosen. Anders kann man sein Statement, die Deadline von zwei Wochen für die Einreise der internationalen Inspektoren nach Qom sei „nicht in Stein gemeißelt“, kaum bewerten.

Vielen Dank auch, Mr. Kelly!

Two-week Iran deadline not set ‚in stone‘: State Department

WASHINGTON (AFP) – A two-week deadline set by world powers for Iran to open a newly-revealed nuclear site to inspectors is not „written in stone,“ the US State Department said on Friday.

I don’t think it was a hard deadline. We made clear it was a matter of some urgency,“ said State Department spokesman Ian Kelly at a press briefing.

After Thursday talks between Iranian officials and representatives of six world powers, US President Barack Obama called on Iran to allow International Atomic Energy Agency (IAEA) inspectors to visit the newly-revealed nuclear site near the Iranian city of Qom within two weeks.

„Since Iran has now agreed to cooperate fully and immediately with the International Atomic Energy Agency, it must grant unfettered access to IAEA inspectors within two weeks,“ he said.

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MEMRI-Kurzmeldungen zu Genf

Der Killer fordert sein Recht auf Töten ein

Dem iranischen Präsidenten reicht es nicht, dass sein Regime seit 30 Jahren Terror-Exporteur Nr. 1 weltweit ist – nein, er fordert auch, dass ihm beim Bau der ultimativen Bombe nicht reingeredet wird.

So – jetzt warten wir mal’ ab, wie Deutschlands „realistische Erwartungshaltung“ (wie unten großspurig angekündigt) in die Tat umgesetzt wird.

Ich befürchte das Schlimmste.

Ahmadinedschad verurteilt Kritik aus dem Westen

(SPIEGEL) Kurz vor Beginn der internationalen Atomgespräche in Genf zeigt sich Iran unnachgiebig. Der Westen müsse beweisen, dass er die Rechte Teherans respektiere, forderte Staatschef Ahmadinedschad. Die Kritik am Bau einer zweiten Anlage zur Urananreicherung bezeichnete er als „historischen Fehler“.

Teheran – Vor den Gesprächen über das iranische Atomprogramm in Genf hat Präsident Mahmud Ahmadinedschad den Westen erneut scharf angegriffen. Die internationalen Reaktionen auf den Bau der zweiten iranischen Anlage zur Urananreicherung seien ein „historischer Fehler“ gewesen, sagte er im Fernsehen. Deutschland geht nach Angaben des Auswärtigen Amts mit einer „realistischen Erwartungshaltung“ in die Verhandlungen am Donnerstag.

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Over the River and Through the Woods to…the Iranian Bomb

CLAUDIA ROSETT

Like one of those cartoon characters who run right off the edge of a cliff and just keep treading air — but you know it can’t go on that way for long — the Obama administration keeps looking for ways to pretend that Iran’s nuclear bomb program is no immediate crisis.

President Obama has extended his hand to Tehran’s uranium-loving mullahcracy, wished them happy new year, brushed aside their role in arming terrorist groups such as Hamas and Hezbollah, hung back when they murdered protesters in the streets of their own capital, and placed his bets on the bizarre premise that Iran can somehow be sweet-talked out of its nuclear bomb program. Until his hand was forced last week, he kept quiet for months about Iran’s additional hidden uranium enrichment facility on a military base near Qom.

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Kamel-Alarm in Yasmin Alibhai-Browns Wohnzimmer

Nun, da eine geheime Nuklearanlage nahe der iranischen Stadt Qom enttarnt wurde, steigen Bibis Aktien in Israel und der Welt.

Nicht so bei Yasmin Alibhai-Brown. Die Redakteurin vom Independent möchte lieber iranische Nuklearraketen mit dem israelischen Nuklearprogramm aufrechnen statt zuzugeben, dass Israel mit seinen Äußerungen zu Ahmadinejads Absichten richtig lag (Hervorhebung durch mich).

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Iranisches Atomprogramm: Was man aus der Qom-Enthüllung lernen kann

Sohrab Ahmari mit einem interessanten Beitrag auf Harry’s Place, der von den Lesern natürlich kontrovers diskutiert wird.

Iran’s Nuclear Program: Learning from the Qom Revelation

At the G20 Summit in Pittsburgh, President Obama revealed what Western intelligence agencies have apparently been aware of for some time: that the Islamic Republic has been constructing yet another secret nuclear facility – this time near the holy city of Qom, where, presumably, the proximity of so many sacred shrines would give second thoughts to anyone planning airstrikes. Earlier this week, Iranian officials admitted the existence of this pilot facility in a short, typically cryptic document filed with the IAEA.

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Iran Atombombe & Wirrwarr der deutschen Berichterstattung

atome-akhondi

Also wie ist es dann: Hat das Huhn zwei Beine oder doch einen?

Nach Stern-Bericht heißt es; „Wenn sie wollen, können sie in einem halben Jahr zünden.“

Nach Spon-Bericht heißt es;  Der BND, dessen Informationen freilich zum Teil ohnehin von den Israelis kommen dürften, sieht es ähnlich: „Der BND geht davon aus“, so ein Sprecher zu SPIEGEL ONLINE, „dass Iran unter idealen Bedingungen bei einer Laufzeit von unter fünf Jahren in der Lage wäre, unter Laborbedingungen eine Uranbombe zu realisieren.“ Wenn Teheran es will, heißt das, könnte auch in Iran bald ein Berg glühen. Doch der BND macht eine wichtige Einschränkung: „Das wäre noch weit entfernt von einer Atombombe oder einem Waffensystem.“

Also hat BND seine Informationen „freilich zum Teil vom Mossad“ oder vom „Sindbad“ oder vom „Said Mohammad Hosseinian“ oder vom Joschka Fischers Schwiegervater?

Oder die Verstellungskrankheit hat auch die Westen erreicht?