Nachrichten aus dem inneren Betrieb II

Ach, es knackt und knirscht im Gebälk des iranischen Establishments….

Ein frischer Glanzpunkt, führwahr, aus dem hohen politischen Leben der „Islamischen Republik Iran“ –  ehrlich überbracht von einem Staatspropagandasender. Eigentlich genügt ja, um über die „Islamische Republik Iran“ Bescheid zu wissen, die Kenntnis des Umstandes, daß sich die Repräsentanten dieser „Republik“ sowieso alle gegenseitig hassen.

The Iranian Intelligence Ministry has opposed the appointment of Mohammad Sharif Malekzadeh as the country’s new deputy foreign minister.

In a letter sent to Foreign Minister Ali Akbar Salehi on Monday, Iran’s Intelligence Ministry voiced displeasure over the move and called on Salehi to swiftly dismiss Malekzadeh, who has a criminal record, Fars News Agency reported.

During a meeting between members of Iran’s Parliament (Majlis) National Security and Foreign Policy Commission and the Iranian foreign minister on Sunday, Salehi was informed of the reason for the opposition of lawmakers to Malekzadeh appointment of and their plan for his impeachment.

“Apparently Salehi was not aware of this individual’s criminal record and his infringements,” Iranian lawmaker Zohreh Elahian said.

“In this meeting Salehi said the presence of a person with criminal records in the diplomatic apparatus is not in the interest of the country… therefore he will dismiss Malekzadeh if his infringements of the law are proven,” she added.

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Nachrichten aus dem inneren Betrieb

Sozusagen nur dokumentarisch; ein Beitrag des in England beheimateten iranischen Propagandakanals Press TV über einen kleinen Streit im sog. iranischen „Parlament“ bezüglich des „Präsidenten“. Wiegesagt, nichts besonderes.

Der Präsident zeigt dem Parlament die Ernennung eines neuen Ministers an, das „Parlament“  bestreitet allerdings überhaupt die Rechtmäßigkeit dieses neu zusammengefaßten Ministeriums, ein Parlamentarier sagt, die Benachrichtigung über den neuen Minister sei „ein Kelch voll Gift“; und das alles kommt als selbstverständlicher Beitrag auf einem Staatspropagandasender. Der Machtkampf innerhalb des Establishments läuft auf vollen Touren, und auf Ahmedinejad wird aus allen Rohren gefeuert.

President Mahmoud Ahmadinejad’s letter to Parliament (Majlis) has drawn negative reactions from Iranian lawmakers, who demand it to be returned to sender. Den Rest des Beitrags lesen »
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Kassenschluss

Womöglich war es das nun wirklich mit der Europäisch-Iranischen Handelsbank. In Teheran wird man vielleicht nicht einmal Zeit finden, sich darüber ausführlich zu ärgern; zu irre laufen gerade die Auseinandersetzungen innerhalb des Regimes verquer & heiß.

Matthias Küntzel über das absehbare Ende der EIH.

BINGO!

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Selbst die UN nimmt es wahr…

Wie aufsehenerregend:

Most of Iran’s breaches of a U.N. arms embargo have been illegal weapons deliveries to Syria, which Western diplomats say were to be passed on to Lebanese and Palestinian militants, a U.N. report says. […] 

„The Panel notes that most reported incidents of conventional arms-related violations involve Syria, which has a long and close relationship with Iran,“ said the confidential report, which was obtained by Reuters on Wednesday.

„In all such incidents inspected by the Panel, prohibited material was carefully concealed to avoid routine inspection and hide the identity of end-users,“ it said. […]

The report said Syria was the stated destination of the weapons in six out of nine incidents of conventional arms transfers reported to the panel. It said the panel „awaits Syria’s response to its queries.“

(Reuters)

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Islamophobe Integrationsprobleme

„Islamische Republik Iran“ alias Lotterland. So geht das wirklich nicht weiter. Nachdem endlich gegen die Exorzisten- und Zaubererbande Ahmedienjads vorgegangen worden ist, sind jetzt wieder einmal die Konterrevolutionäre dran,  die wie „Models“ aussehen und gerne auch mal einen Drink nehmen. Seltsam nur, daß sich nach 30 Jahren großer islamischer Revolution dort draußen immer noch subversive Elemente herumtreiben, die ihr Kopftuch einfach nicht ordentlich tragen mögen. Irgendwie islamophob, oder? Vermutlich ist da die Integration in die „Islamische Republik“ nicht wirklich gelungen. Schade eigentlich, daß die „Islamische Republik Iran“ noch nicht auf solche deutschen Spezialisten wie Sabine Schiffer oder Patrick Bahners zurückgegriffen hat, die hätten den Iranern schnell erklärt, was sich kulturell und religiös geziemt. Dann müßten die beamteten Sittenwächter auch nicht im Sommer Überstunden schieben und sich die Handgelenke bis zur Sehnenscheidenentzündung heiß prügeln.

Iranian authorities have announced that “morality police” will hit city streets in greater numbers this summer to confront violations of the Islamic dress code and other public transgressions. Den Rest des Beitrags lesen »

„no longer acceptable“

Die Töne im Libanon haben sich verschärft, so richtig rund läuft die erhoffte Machtübernahme der Hisbollah und damit der „Islamischen Republik Iran“ im Libanon sowieso nicht.  Eine von der Hisbollah dominierte Regierung ist immer noch nicht zusammengebracht worden, während Hariri, der immer-noch-Ministerpräsident, hinter dem die Saudis stehen, mittlerweile sehr offen gegen den Iran agitiert.

Hariri accused Iran of “a flagrant interference” in the internal affairs of Lebanon and the Arab countries of the Persian Gulf.
Addressing a Lebanese-Saudi economic forum in Beirut, Hariri vowed not to let Lebanon become an Iranian protectorate, saying Tehran’s policy in the region was no longer acceptable. Hariri’s speech drew a swift response from Lebanon’s resistance movement Hezbollah which accused Hariri of serving the US policy in the region.
A war of words erupted between Hariri and the Hezbollah Resistance Movement on Thursday after the caretaker premier’s anti-Iran remarks.

In a statement issued late Thursday, Hezbollah said Hariri’s policies do not serve the interests of the Lebanese nation and are a US scheme aimed at sowing the seeds of discord among the two nations as well as regional countries, IRNA reported. (Press TV)

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Hilft Deutschland plötzlich nicht mehr?

Was zeichnet die Außenpolitik der Bundesregierung aus? Große Visionen, weitreichendes strategisches Bewußtsein, konsequentes Handeln? Oder nicht doch mehr so hilf- wie steuerloser Opportunismus? Und wenn gar nichts mehr geht: Aktionismus.

Da müssen  die deutschen Medien zum Jagen getragen werden, monatelang interessiert sich in Deutschland niemand für den Ölabrechnungsdeal mit dem Iran, Thema wird das wohl nur,  weil sich Westerwelle mit der UN-Resolution zu Libyen so gründlich verrechnet hat, und zum Abschuß ansteht.

Und da er nurmehr ein Gnadenbrot als Außenminister verzehren darf, scheint sich plötzlich etwas zu bewegen.  Ein Wunder? Woher kommt die Erleuchtung? Sehr souverän wirkt diese Entscheidung Angela Merkels nicht gerade, das hätte Monate früher kommen müssen. Aber immerhin…

Deutschland will künftig nicht mehr als Drehscheibe für indische Öl-Lieferzahlungen an den Iran dienen. „Für Öl, das schon geliefert wurde, wird noch bezahlt“, erklärten hochrangige Regierungskreise dem Handelsblatt. Neue Geschäfte aber unter Einschaltung der Deutschen Bundesbank dürfe es nicht mehr geben. „Die Bundesbank“, so ein Vertrauter von Kanzlerin Angela Merkel, „wurde entsprechend angewiesen.“ (Handelsblatt)

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