„118 Days, 12 Hours, 54 Minutes“

Der Journalist Maziar Bahari wurde  Mitte Juni verhaftet und verbrachte nahezu 4 Monate in iranischer Haft. Newsweek bringt seinen unbedingt lesenswerten und grossartig geschriebenen Bericht ueber diese Zeit, ueber sein „Gestaendnis“ in den Schauprozessen und die neue Machtfuelle des Sicherheistdienstes der Revolutionsgarden, in dessen Haenden er sich befand. Noch Fragen zum Charakter des iranischen Regimes?

Mr. Rosewater was to be my nemesis for 118 days, 12 hours, and 54 minutes. He never told me his name. I saw his face only twice. The first time was when he led the team that arrested me. „This prison can be the end of the line for you if you don’t cooperate“ were his welcoming words. The second and last time was after I was freed—and warned by him never to speak of what had happened to me in jail. If I disobeyed, he said, I would be hunted down. „We can put people in a bag no matter where in the world they are,“ he said menacingly. „No one can escape from us.“

I did not believe him. I do not believe him. But the doubt lingers, which is what he wanted—what the regime he serves wants from all of us, in fact. They are masters of uncertainty, instilling it among their enemies, their subjects, their friends, perhaps even themselves.

 If he could, Mr. Rosewater would threaten me for the rest of my life. But 118 days was enough. I do not want to be his captive any longer.

Neues aus Qom

Offenbar will das Ahmedinejad-Regime sich jetzt all jener Ayatollahs entledigen, die sich ihm gegenüber im Sommer kritisch bis ablehnend positioniert haben:

Following the escalation of protests by Iran’s senior ayatollahs against the regime, some members of the Qom Seminary Teachers Association (the most important organization of clerics affiliated with the regime) are planning to present a new list of “grand ayatollahs” under the supervision of Mohammad Yazdi, Ahmad Jannati and Mesbah Yazdi.  
In Shia jurisprudence, grand ayatollahs are ranked highest and have the ability to issues “Fatwas” (religious decrees).

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Teheran’s Last Chance (?)

David Frum:

So there we are. The Iranians could not make their message clearer if they had sent a crayoned letter to the IAEA: “We’re building a bomb — and you don’t dare stop us. Boom boom, suckers.”

There is only one last non-military stop on this train: President Obama’s initiative to organize so-called “crippling” sanctions against Iran.

These sanctions would penalize the firms that sell, carry and finance the half-million tons of gasoline that Iran must import every month. (Incredibly, this huge oil exporter and aspiring nuclear power refines only about half the gas it needs.) Such firms are vulnerable to international pressure: Two of the three Swiss firms that provide the bulk of Iran’s gasoline have substantial investments in Canada, for example. If Canada joins the sanctions regime, Canada can bring great pressure to bear on these suppliers — and thus upon Iran.

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Iran hält Militärübung zum Schutz von Atomanlagen ab

SPIEGEL ONLINE:

Teheran – Die iranische Flugabwehr hat für Sonntag ein großangelegtes Militär-Manöver angekündigt, auf dem der Schutz der Atomanlagen des Landes geübt werden soll. Die Übung von Revolutionsgarden und Streitkräften solle am Sonntag beginnen, meldete das staatliche Fernsehen am Samstag.

Der Einsatz solle sich auf Regionen konzentrieren, in denen die iranischen Atomanlagen liegen, zitierte der Bericht Luftwaffengeneral Ahmad Mighani. Dabei soll die Abwehr möglicher Luftangriffe geprobt werden. Die Übung soll sich der amtlichen Nachrichtenagentur Irna zufolge auf rund 600.000 Quadratkilometer in Zentral-, West- und Südiran erstrecken – das entspricht fast der doppelten Fläche Deutschlands. An der Übung sind laut Irna neben den regulären Streitkräften auch die Revolutionsgarden beteiligt. Das Manöver soll Armeeangaben zufolge fünf Tage dauern.

Man ist sich im Iran offenbar auch bewusst, wer – Christoph Bertram und Bahman Nirumand werden aufatmen! – im Fall der Fälle die Drecksarbeit erledigen müsste (bzw. wer dies nicht tun würde):

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Stehvermögen auf gleicher Augenhöhe

Egal, was in der großen weiten Welt und dem Iran geschieht, die Herren Nirumand und Bertram, hier kongenial von der Deutschen Welle zusammengeführt, werden erzählen, was sie schon seit je her erzählen. Und das geht bei Herrn Bertram so:

Um aus diesem Teufelskreis auszubrechen, plädiert der ehemalige Leiter des Londoner International Instituts for strategic studies (IISS), Christoph Bertram, für ein Gespräch mit der iranischen Führung auf Augenhöhe. Die bisherige Strategie, Sanktionen anzudrohen, habe bis heute nicht gefruchtet, so seine Einschätzung. Und damit sei die Internationale Gemeinschaft auf dem Holzweg: „Das Nuklearprogramm des Iran geht weiter. Das Misstrauen zwischen dem Westen und der Islamischen Republik ist gewachsen und wenn man jetzt weitermacht wie bisher, wird man keine Ergebnisse erzielen.“ 

Bertram fordert ein Umdenken und Umsteuern im Atomkonflikt mit dem Iran. Ähnlich wie bei den Verhandlungen mit der ehemaligen Sowjetunion im Kalten Krieg werde eine Kombination aus Abschreckung und dem Angebot der Zusammenarbeit zum Ziel führen, so die Prognose des Politikwissenschaftlers. 

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Mein Freund, der Terrorist

Venezuelan President Hugo Chavez on Friday night defended the alleged terrorist mastermind Carlos the Jackal, saying the Venezuelan imprisoned in France was an important “revolutionary fighter” who supported the cause of the Palestinians.

The Venezuelan president praised Carlos – whose real name is Ilich Sanchez Ramirez – during a speech saying: “I defend him. It doesn’t matter to me what they say tomorrow in Europe.” (…)

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Die Internationale der Diktaturen

Das sich wirklich ungeheuer um die Menschenrechte bemuehende Menschenrechtskomitee der UN ist einmal seinem hauptberuflichen Auftrag, antiisraelische Resolutionen zu verfassen, nicht nachgekommen. Und hat auf Antrag Kanadas eine Resolution verabschiedet, die tatsaechlich von „serious, ongoing and recurring human rights violations“ im Iran spricht. Mit 74 Ja-Stimmen bei wohlgemerkt 48 Gegenstimmen und vollen 59 Enthaltungen.

Die Bewegung der Blockfreien, deren Vorsitz der Iran demnaechst uebernimmt, und die Organisation der Islamischen Konferenz haben umgehend die Stimme des Protestes erhoben.

„The Organization of the Islamic Conference (OIC) opposes misusing human rights as a tool against other countries and rejects the resolution introduced by Canada as baseless,“ the Syrian ambassador to the UN said. The Cuban envoy speaking on behalf of the Non-aligned Movement also condemned the resolution, calling it a ‘politically-motivated move’ used as a leverage to increase pressure on Iran. Press TV

German-Iranian Relations: A lovers’ discourse.

Must Read von Benjamin Weinthal aus dem neuesten Weekly Standard.

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1a Journalismus

Die Beratungen stehen unter dem Eindruck von jüngsten Äusserungen in Teheran, wonach der Plan der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) für eine Kompromisslösung vermutlich keine Zustimmung finden wird.

So übersetzt die NZZ ein klares und deutliches Nein aus Teheran ins Schweizerdeutsche.

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Berufsbedingte Dummheit

El-Baradei:

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat dringend an den Iran appelliert, den Plan zur Entschärfung des Streits über seine Uran-Anreicherung anzunehmen. «Der Ball liegt auf dem Feld des Iran», sagte Generaldirektor Mohammed El Baradei am Freitag in Berlin. «Ich hoffe, er wird diese sehr vergängliche Chance nicht vertun.»

El Baradei sagte, der Plan sei eine einzigartige Gelegenheit, den Konflikt zu entschärfen. «Für mich ist es immer noch eine Chance», sagte er. Von Sanktionen halte er dagegen nichts. Die gefährliche Konfrontation in der Region werde damit nicht gelöst. «Die Region steckt in einem totalen Chaos – chaotischer kann es wohl kaum werden», sagte der IAEO-Chef.

Das ist einfach Ausdruck berufsbedingter Dummheit, denn die Regierung der islamischen Republik will und braucht a) den Konflikt und profitiert b) vom Chaos. Deshalb genau betreibt sie diese Politik.

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Obamas neuester geräuschloser Furz

Enttäuscht ist er auch noch  – also bitte, wie kann man nur?

Obama warnt Nordkorea und Iran

FAZ – Der amerikanische Präsident Obama hat Iran und Nordkorea vor einem Ende der Geduld der internationalen Gemeinschaft in der Frage der Atomprogramme beider Länder gewarnt. Nach einem Treffen mit dem südkoreanischen Präsidenten Lee Myung-bak in Seoul sagte Obama am Donnerstag, Amerika berate jetzt mit seinen internationalen Partnern über Sanktionen im Fall Irans.

Obama äußerte sich enttäuscht darüber, dass Iran auf bisherige Angebote der Staatengemeinschaft nicht reagiert habe.

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Aha: Neue Sanktionen werden erwogen

Wir sind wahnsinnig gespannt….; und wer ist eigentlich Cristina Gallach?

World powers weigh new sanctions for Iran

SEOUL, South Korea – President Barack Obama said Thursday that the six nations dealing with Iran’s nuclear program will develop a package of serious new punitive measures in coming weeks. The European Union said the six would gather immediately to begin consultations.

The EU said diplomats would meet in Brussels Friday to consider Iran’s apparent rejection of a U.N. plan to ship its low-enriched uranium abroad so that it could not be further enriched to make weapons. Talk of sanctions showed that Obama is preparing for the next phase should Iran fail to meet his year-end deadline for progress in negotiations.

The Brussels meeting will include the U.N. Security Council’s permanent members — Britain, China, France, Russia and the U.S. — plus Germany, EU foreign affairs spokeswoman Cristina Gallach said. She said it would bring together foreign ministry officials from the six nations „to take stock of the situation.“

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Vielleicht noch nicht gesehen – auch wenn etwas älteren Datums

MEMRI hat das vorgestern eingestellt. Und so schläfrig sind die nicht….

YouTube Video: Students In Iran At Nov. 4 Anti-Regime Demonstrations

In demonstrations at Shiraz University, in southwestern Iran, on November 4, the 30th anniversary of the takeover of the U.S. Embassy in Tehran, students called „Die Mojtaba [son of Iranian Supreme Leader Ali Khamenei], Don’t Get Leadership,“ „Woe If Montazeri Commands Us To Jihad,“ „I’ll Kill, I’ll Kill Anyone Who Kills My Brother,“ „The Blood in Our Veins is a Gift to Our People,“ and „Not With The West, Not With The East, The Green Government of the People.“

Quelle (Via MEMRI): http://www.youtube.com/watch?v=UJe38NcXmRM&feature=related, November 18, 2009

MEMRI-Kurzmeldungen

Uneinsichtig – was sonst?
Iran Rejects Vienna Draft; ‘Kayhan’: Quit NPT

Wunschträume
Basij Commander: U.S., Israel On Verge Of Collapse

Kleiner Nachtrag zu Rafsanjanis „Glaubwürdigkeit’
Rafsanjani: We’ll Enrich Our Own Uranium

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Dänisch-Iranischer Irrsinn

Kann ein Mann einen Preis für „globalen Dialog“ bekommen, unter dessen Regime Frauen wegen „unfrommer Handlungen“ zu Tode gesteinigt, Homosexuelle gehenkt und Regimekritiker verfolgt und getötet wurden? Diese Frage wird in Dänemark heiß debattiert, seit bekannt wurde, dass Irans Ex-Präsident Mohammed Khatami der erste Träger der hoch dotierten Auszeichnung sein wird, die von der Universität Århus verliehen wird. Jetzt prangern Akademiker und Exil-Iraner an, dass man den Verfechter eines „theokratischen Faschismus“ würdige, nur weil er in seiner Amtsperiode den „Dialog der Zivilisationen“ propagierte.
Der mit einer halben Million Kronen (67.000 Euro) dotierte“Global Dialogue Prize“ soll „außergewöhnliche Forschung und öffentliches Engagement“ für den „interkulturellen Dialog“ fördern. Sponsoren sind Universität und Stadt Århus sowie der Industriekonzern Grundfos. Der Preis soll dazu beitragen, das durch den Karikaturenstreit geprägte Bild Dänemarks zu verändern.

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Deutsch-Iranischer Irrsinn

Diese illustre Gesellschaft hier feiert keineswegs die Eröffnung des ersten Kentucky Fried Chicken in Teheran. Das güldene Federvieh kündet von eher schwer Verdaulichem: Nicht weniger als Symbol der Menschenrechte beansprucht es zu sein, in einem Land, in dem diese mit deutscher Hilfe bekanntlich zum Abschuss freigegeben sind. Die Damen im Gruppenbild stehen mit ihren Ohrbandagen dafür ein.

Manfred Grüter, der Herr rechts im Bild, ist Leiter des Projektes „JUGEND IM DIALOG – AUSTAUSCH der KULTUREN“ an der Berliner Königin-Luise-Schule. Die Einrichtung war kürzlich ins Gerede gekommen, als sie eine „deutsch-iranische Lehrerkonferenz“ mit dem iranischen Botschafter, einem mutmaßlichen Massenmörder, an geheimem Ort veranstaltete und derweil der gesamten Schule hitzefrei verordnete.

2000 kam die Idee auf: Kulturklimbim mit dem Iran! Und 2001 spann Internatsleiter Grüter die ersten Fäden. Er gewann gleichgesinnte Mitstreiter am Göttinger Hainberg-Gymnasium und an der Odenwaldschule Heppenheim, und Unterstützer in der schräg gegenüber liegenden iranischen Botschaft, im Auswärtigen Amt, bei MAN und natürlich in der deutschen Botschaft in Teheran. Freund Hartmut Niemann (hier ganz hinten), der in Göttingen ein Reisebüro mit Fokus Iran betreibt, stand mit Expertenrat stets zur Seite. Gemeinsam engagierten sie sich gegen die – na von wem schon – dominierten Medien und protestierten gegen die Absetzung einer „Anne-Will-Sendung“ zum Thema Gaza.

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Iran vs. Saudi-Arabien: Stellvetreterkrieg im Jemen

“Kein Blut für Öl” würden Appeaser, einige Linke und Grüne jetzt schreien, wenn die USA involviert wären, oder etwa nicht?

Ryan Mauro mit einer Analyse.

Iranians and Saudis Fight a Proxy War in Yemen

Iran is now waging a proxy war against Saudi Arabia and Yemen by supporting a radical sect of Zaydi Shiites described as the Houthis, after the founder of their movement. The Iranians aren’t merely trying to destabilize Arab countries that are aligned too closely to the U.S.; they are trying to create a Shiite empire extending from Iran through southern Iraq to Syria — where the Alawites, an offshoot of Shiite Muslims, are in power — to Lebanon.

Now Iran is trying to create a Shiite enclave in northern Yemen. If Iran gets nuclear weapons, it is easy to predict where they will go next: Bahrain, whose population is majority Shiite, and Saudi Arabia’s Eastern Province, which conveniently for Iran is 75% Shiite and is the location of 90% of the country’s oil.

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A cold welcome

Mahmoud Ahmadinejad received a very cold welcome from the citizens. Yoldash, the Green news organisation in Tabriz, reported that, despite the fact that the chief of “popular welcoming staff” of Ahmadinejad assured 100,000 people would be present at his speech today, only about 10-15,000 people participated in this event which can be easily recognized in the pictures taken by pro-coup Mehr news agency.

Via Enduringamerica

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„Gott sei Dank“

Die Attac-Leute, die ja angeblich so ganz doll die Veränderungen im Iran unterstützen, dies zumindest, nach berechtigter Kritik im Juni einfach mal behaupteten, um dann notorisch wieder und weiter zu schweigen, haben doch mal ihre Iran-Seite erneuert. Und zwar mit sowas:

Wie allgemein bekannt, haben wir eine neue Weltführung mit dem neuen US-Präsidenten Barack Obama. Für ihn ist das Völkerrecht, anders als für seine Vorgänger, primäres Leit-Motiv und Leitlinie, um alle internationalen Fragen anzugehen. Gott sei Dank war das Treffen in Genf am Donnerstag 1.10. erfolgreich, denn der Dialog zwischen der US- und der iranischen Delegation verlief ohne Zusammenstöße, ohne zu stolpern, und in einem derart guten Klima, dass er sogar für eine halbe Stunde während der Mittagspause fortgeführt wurde, und zwar zwischen dem US-Staatssekretär des State Department, William Burns, und dem iranischen Chefunterhändler und Vertrauten vom iranischen Präsidenten Ahmadinedschad. Offensichtlich gab es keinen Grund für Sanktionen gegen den Iran, nicht einmal dafür, sie zu erwähnen, was sicherlich bestimmte deutsche Kreise, die immer noch die verheerende Cheney-Bush Politik betreiben, in Verlegenheit bringt. Ein weiteres Treffen für wichtige allgemeine Themen, wie Abrüstung und Wirtschaftsangelegenheiten wird es im Kürze geben. Das alles ist sehr erfreulich für die gezielte Entspannung in der Nahost-Mittelost Region, die der US-Präsident anstrebt.

Die Analyse ist keine zwei Monate alt und das aktuellste, was sie momentan zu bieten haben. Die Formulierung „wir haben eine neue Weltführung“ ist einfach zu schön, um nicht zitiert zu werden, sie sagt mehr aus über die ganze Truppe, als seitenweise Ideologiekritik.

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Why Russia Will Never Help With Iran

Banafsheh Zand-Bonazzi über gemeinsame russische und iranische Interessen sowie die russisch-iranischen Beziehungen:

Russia’s long-term strategic interests are more likely to be satisfied by an expansion toward the Persian Gulf, which is why Russia is not prepared to join Western powers in their attempt to force Iran to abandon its nuclear quest. Iran is more useful to Russia as an ally than as an enemy. The two countries share common interests, such as pipelines through central Asia, which would allow Russia to sell greater quantities of its oil and gas to the world markets. The shortest and cheapest way to connect the immense oil and gas reserves recently discovered in central Asia is through Iran to the Persian Gulf.

Although they share common interests, Iran and Russia do not share a common perspective on their historical relationship. Despite their outward display of friendship, even people inside the Iranian regime do not trust the Russians. In April 2006, Mohammad-Nabi Roudaki, Deputy Director of Security and Foreign Policy of the Iran’s Islamic Parliament’s Assembly reminded everyone of this in a long statement about Russia’s role in the Security Council: “Our people will never forget the cruelty and exploitation of the Russians.” Still, despite the centuries of old bad blood, the regime is willing to throw itself into Russian hands simply from fear and desperation.

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Obamas Realitätsverweigerung

Oliver M. Piecha stellt auf Free Iran Now! die Frage, die vor einiger Zeit schon Bret Stephens im Wall Street Journal quälte: warum weigert sich die Welt im Allgemeinen und die US-Regierung im Speziellen, das wiederholt und unmissverständlich geäußerte „Nein!“ der Islamischen Republik Iran bezüglich eines „Kompromisses“ im Atomkonflikt zur Kenntnis zu nehmen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen?

In die gleiche Richtung zielt Thomas von der Osten-Sackens Frage, wo angesichts der gebetsmühlenartig geäußerten „Wir-verhandeln-weiter!“-Parole der US-Regierung in Folge des erneuten Verstreichens eines Ultimatums seitens des Irans denn eigentlich die von der US-Regierung beschworenen „Grenzen der Geduld“ liegen.

Wer ernstlich daran interessiert ist, diese Fragen zu beantworten, sollte die folgenden Äußerungen des Appeaser-in-Chief Barack Obama über die Gründe des bislang ausbleibenden Kompromisses aufmerksam lesen: Den Rest des Beitrags lesen »

Aktuelles von der SWP

Immer wieder beeindruckend, wie aktuell der größte deutsche außenpolitische Think Tank sich mit den Entwicklungen im Iran befasst. Der letzte Eintrag des Iran-Dossiers stammt immerhin vom 7. Juli 2009!

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Grenzen der Geduld

Der Iran hat jedes Ultimatum verstreichen lassen und das letzte Angebot brüsk abgelehnt? Macht doch nichts, man kann ja einfach weiter verhandeln, weil Verhandlungen und Dialog bislang schon so enorm erfolgreich waren:

Die US-Regierung will die Atomverhandlungen mit dem Iran trotz der Ablehnung des Kompromissvorschlags zur Urananreicherung zunächst fortsetzen. „Wir werden auf dem Verhandlungsweg keine Tür schließen“, sagte US-Außenamtssprecher Ian Kelly am Mittwoch in Washington. Das internationale Verhandlungsteam sei „noch nicht an jenem Punkt“, an dem andere Maßnahmen eingeleitet werden müssten. Die Geduld der USA sei jedoch begrenzt, stellte Kelly klar.

Die Grenzen der Geduld allerdings bleiben das große Geheimnis.

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„Der Henker nutzt oft einen Kran“

Im Verhältnis zu seiner Bevölkerungszahl steht der Iran weltweit an der Spitze jener Staaten, die Todesurteile verhängen und vollstrecken. So sieht es die Friedensnobelpreisträgerin Shirin Ebadi, die sich vor allem für das Leben minderjähriger Delinquenten einsetzt. In absoluten Zahlen liegt laut Amnesty International (AI) in dieser traurigen Bilanz nur China vor dem Iran.
Nach der brutalen Unterdrückung der Proteste gegen die Wahlergebnisse im Sommer verliert die Regierung von Mahmud Ahmadinedschad an Rückhalt. Sie reagiert darauf mit einer beispiellosen Welle von Unterdrückung und Einschüchterung, wie Ebadi, Oppositionsgruppen und Menschenrechtsorganisationen berichten. Dazu passt die jüngste Meldung der iranischen Staatsmedien: Wegen ihrer Teilnahme an Wahl-Protesten wurden in Teheran fünf Menschen zum Tode verurteilt. Weitere 81 Angeklagte erhielten Haftstrafen zwischen sechs Monaten und 15 Jahren. Die Verurteilten können in Berufung gehen, versichert Irans Justiz. Im Oktober waren drei Demonstranten zum Tode verurteilt worden.
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An Iranian Role in Yemen’s Rebellion

Via Stratfor.